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Die Lehrtexte von Vissarion (Vissarion)   
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     Grundlagen-Buch, Kapitel 9:   Der Alleinige und der Himmlische Vater

In der Taiga
In der herbstlichen Taiga    

       Das Verlangen nach einem Wunder

1. Wunder sind eine künstliche Veränderung des natürlichen Verlaufs der Entwicklung des Daseins oder das, was natürlich, doch dem erkennenden Bewusstsein noch unbekannt ist.

2. Der Mensch, der sein Leben im Schoße der Mutter Erde verbringt als Bestätigung der Offenbarung des Großen und Unbekannten, verlangt ein Wunder, das scheinbar dazu berufen ist, ein Kriterium zur Bestimmung der Wahrheit zu sein und eine notwendige Bedingung, damit er den Glauben erlange an das, was sich ihm präsentiert.

3. Zu allem Unglück wird diese geistige Armut bis heute aufrechterhalten.

4. Ist dieser Wunsch vernünftig, und kann man erwarten, dass er sich erfüllt?

5. Der Himmlische Vater ist der Große Vater eurer Seelen.

6. In Ihm ist alles Gute enthalten, was auf der Erde geschaffen wurde und geschaffen wird.

       Nichts wird vollkommen geboren, alles ist berufen, sich zu entwickeln

7. Dem Herrn (=dem Himmlischen Vater - Anm. d. Übers.) ist das Geistige Gewebe des Menschen unterstellt, das nur dank des Heiligen Geistes, der aus Ihm hervorgeht, existieren kann.

8. Der mächtige Herr erschafft keine anfänglich vollkommene Seele,

9. Denn nichts wird vollkommen geboren.

10. Und alles, was im Weltall geboren wird, ist berufen, sich zu entwickeln.

11. Die menschliche Seele ist entwicklungsfähig dank reinigender Gedanken und Handlungen des Körpers, die einzig auf der Grundlage jener Wahrheiten ausgeführt werden, die vom Himmlischen Vater vor den Augen Seiner Kinder offenbart wurden.

       Der Körper entwickelt sich nach den Gesetzen des Alleinigen

12. Der Körper strebt für sich die Entwicklung nach seinem eigenen Gesetz an, das für ihn von der Natur bestimmt wurde.

13. Da dieses Gesetz im jungen Verstand der Menschen einen Hauptplatz einnimmt, so wird in den meisten Fällen die Befriedigung der körperlichen Bedürfnisse hoch geschätzt.

14. Wenn ihr euch in dieser Lage befindet, seid ihr am empfänglichsten für die materiellen Gesetze.

15. Euer Himmlischer Vater ist jedoch nicht der Ursprung dieser Gesetze.

16. Diese Gesetze sind dem Alleinigen unterstellt, denn sie gehen von Seinem Wesen aus.

       Der Alleinige ist nicht der Ursprung der geistigen Gesetze

17. Der Alleinige aber ist nicht der Ursprung der geistigen Gesetze, und folglich ist die Eigenschaft der gesegneten Liebe Ihm nicht eigen.

18. In Seinem Wesen gibt es weder das Gute noch das Böse.

19. Der mächtige Schöpfer des Weltalls hat die Harmonie zur Entwicklung der materiellen Welt geschaffen,

20. Wo alles, was in ihr geboren wurde, dazu berufen ist, bei seiner Entwicklung in Harmonie mit dem zu treten, in dessen Einflussbereich es sich befindet.

21. Besonders, wenn das Leben des Entstandenen vollständig vom Leben seiner Eltern abhängt.

22. Wie es beim Menschen im Schoße Gottes und der Natur der Fall ist.

       Die Fähigkeiten des Menschen ermöglichen es ihm, die Erde zu zerstören

23. Die Fähigkeiten des Menschen aber ermöglichen es ihm, nicht nur aus der Harmonie des Daseins herauszutreten, sondern auch ein Sandkorn von ihr - die Erde - zu zerstören.

24. Für das Weltall ist diese Störung der Harmonie wenig schmerzvoll, und der Alleinige wird das Zerstörte schnell wiederherstellen.

       Der letzte Verstoß des Menschengeschlechts

25. Doch dieser Verstoß wird für den wahren, einzigartigen Wert des Menschengeschlechts der letzte sein.

26. Wahrlich, Ich sage euch: Vieles, was für einen anderen Verstand zulänglich ist, ist den Kindern Gottes auf keinen Fall gestattet,

27. Die den erstaunlichen Blütenstand der Seele besitzen und nicht ihresgleichen im Universum haben.

       Die Familie des Alleinigen entwickelt sich in ewiger Harmonie

28. Die allumfassende Familie des Alleinigen entwickelt sich in ewiger Harmonie,

29. Wobei die Harmonie selbst die Besonderheiten des vernünftigen Nachdenkens nicht benötigt. Sie ist die Wahrheit der Existenz.

       Was die Harmonie verletzt, weiht sich dem Untergang

30. Alles, was nicht im Einklang mit der Harmonie des Daseins steht, weiht sich dem Untergang.

31. Muss dann die Harmonie ihre Wahrheit beweisen?

       Die Harmonie muss ihre Wahrheit nicht beweisen

32. Wenn du die Harmonie nicht begreifst, so kannst du deinen Körper nicht richtig unterhalten.

33. Wenn du den Körper nicht richtig unterhältst, wirst du seine wahren Fähigkeiten nicht erkennen.

34. Wenn du die wahren Fähigkeiten deines Körpers nicht kennst, wirst du viel Zeit zu seiner Heilung verschwenden.

35. Wenn du viel Zeit zur Erhaltung des Lebens des Körpers verschwendest, wirst du den Tempel der Seele nicht aufbauen können.

36. Wenn du die Seele nicht entwickelst - verlierst du deine Wesenheit.

37. Verlierst du die Wesenheit - gehst du ins Nichtsein.

       Der Alleinige ist der Ursprung der materiellen Wahrheit

38. Der Alleinige ist der Ursprung der materiellen Wahrheit,

39. Auf deren Grundlage sich der Verstand und der menschliche Körper entwickelt.

40. Diese Wahrheit existiert immer und hängt nicht von den Wünschen anderer Kinder des Alleinigen ab.

       Der Himmlische Vater ist der Ursprung der geistigen Wahrheit

41. Der Gott des Menschengeschlechts aber ist das Prinzip der geistigen Wahrheit,

42. Aufgrund derer die Entwicklung der Seele möglich ist.

43. Die geistige Wahrheit ist vielseitig und hängt von der Notwendigkeit ab, die Entwicklung für das eine oder andere Niveau ihres Erkennens zu erleuchten.

44. Die Wahrheit braucht sich nicht zu behaupten,

45. Sie holt die Weggehenden nicht ein, klopft nicht an die Türen der Tauben und leuchtet nicht in die Fenster der Blinden.

46. Aus der Quelle strömend verbleibt Sie.

47. Die die Wahrheit erwarten und Sie begehren, sind berufen, aus Ihr zu trinken,

48. Denn den wahren Geschmack des Wassers empfindet nur, wer seinen Durst stillt, und nicht jener, der schon den nächsten Geschmack erprobt.

       Geht nicht an der Wahrheit vorüber, Die euch der Vater gesandt hat

49. Wenn das Kind Gottes mit dem Herzen die Wahrheit Gottes erkennt, so nimmt es Sie mit Freude, die sein Herz erfüllt, auf und trägt Sie sorgsam, wobei es (das Kind Gottes - Anm. d. Übers.) noch nicht einmal dem Wind erlaubt, über sein Bündel zu streichen, denn es kennt seine Kostbarkeit.

50. Wenn die großartige Wahrheit aber mit einem Wunder in die Hände des Blinden gelegt wird, so lässt dieser Unglückliche sie schon bei der ersten Erschütterung fallen, und bei der Suche nach dem Heruntergefallenen kann er, ohne es zu merken, die Wahrheit mit seinen Füßen zertreten.

51. So seid denn Sehende auf dem Weg eures Lebens - und geht nicht an der Wahrheit vorüber, Die euch der liebende Vater gesandt hat.

Amen.              

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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