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Die Lehrtexte von Vissarion (Vissarion)   
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     Grundlagen-Buch, Kapitel 1:   Die Entstehung des Universums

Am Fluss Kasir
Am Fluss Kasir    (Foto: Bekeshin)

       Die Geburt des Alleinigen

1. Geist ... Stille des Geistes ...

2. Aus der Stille des Geistes lösten sich zwei Punkte,

3. Die sich dicht auf dicht annäherten und unaufhaltsam zu den Höhen der Harmonie strebten.

4. Aus der Ewigkeit näherte sich ihnen noch ein Wanderer, der im wilden Tanz der geborenen Harmonie kreisen wollte. Und wieder Ewigkeit ...

5. Das machtvolle harmonische Ganze nahm den Körper einer glänzenden Sphäre an und verschlang dann unermüdlich die Ewigkeit, immer mehr seine wunderbare Geburt erkennend,

6. Wobei eine geheimnisvolle Besonderheit sich im Wesen des Ganzen offenbarte und der feurige Körper ein kaltes Herz bekam.

7. Als der Körper aber die Reife erreichte, strahlte er ständig die mächtigen Wellen des Lebensgeistes aus,

8. Die, einmal ausgesandt, in der Finsternis der Unendlichkeit verschwanden und sich nie wieder bemerkbar machten.

9. Das erschwerte immer mehr den Wirbel des gewaltigen Tanzes, und zu seiner Zeit begannen die Konturen eines unüberwindbaren Hindernisses zu schimmern,

10. Denn der unwiederbringliche Abgang der Feuerwellen hatte zu einer wesentlichen Erschöpfung dieses Feuers geführt.

11. So kam die Grenze näher, an der die immer größer werdende Übermacht der Herzenskälte unumgänglich das Verdichten des Wesens des machtvollen Ganzen zur Folge gehabt hätte. Dadurch aber wäre die Entwicklung angehalten und zum Ausgangszustand zurückgeführt worden.

       Die ewige Entwicklung des Alleinigen durch die Erschaffung des Universums

12. Der Alleinige, wie sich das machtvolle Ganze nannte, wandte sich zum ersten Mal Seiner Weisheit zu, die in zarten Fünkchen im Schoße Seiner Wesenheit glitzerte.

13. Und wieder Ewigkeit. Doch auch Arbeit.

14. Eine gewaltige Stimme ließ sodann die Stille erbeben: Es werde!

15. Der Alleinige wurde zum Schöpfer und löste aus Seinem Wesen die überflüssige Kälte in Form von einzelnen Körpern heraus.

16. Neun wunderbare weibliche Grundprinzipien begannen so um den Alleinigen zu kreisen,

17. Und offenbarten durch sich ein Sakrament (hier vielleicht: eine Verwandlung/Transformation - Anm. d. Übers.), bei dem ein kalter Körper mit einem feurigen Herzen entstand.

18. Die Schwestern bewegten sich im Reigen und strebten der großartigen Bahn entlang, die den Körper des Schöpfers umgürtete.

19. Der Alleinige betrat den Weg der lebensbejahenden unendlichen Entwicklung; denn Sein Geist, Seinen Schöpfungen unermesslich hingegeben, drang durch das Wesen der gewaltigen weiblichen Grundprinzipien, vergrößerte sich vielfach und kehrte erneut zur Quelle zurück.

20. Als die Kinder des Alleinigen eine gewisse Entwicklungsstufe erreicht hatten, erlangten sie feste materielle Körper und verschafften sich das Recht, durch die einzigartige Schönheit ihrer Körper zu bezaubern.

21. Nachdem sie bis zu den Höhen des Alters gekreist waren, zerfielen die Schwestern in viele Funken,

22. Und eine enorme Vielfalt jüngerer Schwestern begann ihren Reigen um die älteren oder stärkeren Verwandten.

23. Und mit ihrer gemeinsamen Familie verschlangen sie weiter den Weltraum, während sie mit ihrer Bewegung den kräftesammelnden Schöpfer umgaben,

24. Denn immer mehr Wellen des Lebensgeistes, die den Körper des Alleinigen weiterhin verließen, kamen immer verstärkter zurück.

25. Das wunderbare Sakrament (hier vielleicht: das Wirkprinzip - Anm. d. Übers.) des Weltalldaseins wurde geboren, das in den Stufen bestand: von dir eins - zu dir viel mehr.

       Das strenge Gesetz der Harmonie der materiellen Welt

26. Das Wesen der Harmonie entwickelt sich immer auf die beste Weise, folglich benötigt es kein ursprüngliches Ziel.

27. Solange die Harmonie existiert, wird sie sich immer nur auf ihre größte Vollkommenheit zubewegen.

28. So entwickelt sich die Wahrheit der materiellen Welt, und es ist eine strenge Wahrheit.

29. Sie ist unveränderlich und existiert immer. Das gewaltige Absolute ist unbeugsam.

30. Die Harmonie ist kein Nebel, der vom Wind bewegt wird, sondern die Ewigkeit, die das Dasein wiegt.

31. Die Harmonie ist ein strenges Gesetz für die Ungehorsamen. Nur Blindheit verlässt die Harmonie.

32. Das gewaltige Absolute kennt nicht die Begriffe Gut und Böse, sondern offenbart nur zwei Prinzipien: Erschaffung und Zerstörung.

33. Und alles, was die Harmonie verlässt und die Entwicklung des Größeren stört, wird unvermeidlich vernichtet.

       Die Vielfalt des Universums und die Mutter Erde

34. Erneut Ewigkeit ... Die Stille jedoch wird immer mehr durch den wachsenden Lärm der sich öffnenden unzähligen Blütenblätter des Daseins erschüttert.

35. Rätselhaft und wundervoll ist die mächtige Welt des Schöpfers des gewaltigen Universums, wo die Vielfältigkeit so einzigartig ist, wie es die Blumen auf der Mutter Erde und ihre Schwestern sind.

36. Und nimmt man auch nur die Blumen einer einzigen Art, so wird selbst hier die Suche nach zwei gleichen unsinnig sein.

37. Doch um wie viel größer ist die Vielfalt im Universum, wo es nicht nur die Unwiederholbarkeit in Bezug auf das Äußere gibt, sondern wo sich auch alles in seinem Wesen ständig mit der Zeit verändert! Diese Bewegung aber ist ewig.

       Die Entstehung des Lebens

38. Inmitten der großen Vielfalt von Schwestern im weiten Weltall wuchs die Mutter Erde zur Blüte heran. Sie verdankte Ihre Geburt Derjenigen, die aus dem Männlichen Wesen erschaffen worden war.

39. Als die kalten Wellen Ihres Körpers mit dem feurigen Strom des Schöpfers in Berührung kamen, ließen sie ein feines Naturgewebe entstehen, das sich in einem zarten Schleier um den Körper der Erde windet.

40. Im Wesen dieses Gewebes ist ein Gesetz eingeschlossen, aufgrund dessen sich alles entwickelt, was im mütterlichen Schoße geboren wird, alles, was aus dem Staub der Mutter Erde entsteht.

41. Wie herrlich und einzigartig sind die Wellen aus ihrem wunderbaren Beginn, wo sich ihre Zärtlichkeit und ihre Eigenschaften fortwährend ändern, so wie sich alles ändert, was das Sakrament des Lebens im großartigen Dasein erlangt hat.

42. Es gibt keine Wiederholung dieser individuellen Veränderungen bei allen Bewohnern des unendlichen Universums.

       Die Geburt des Himmlischen Vaters

43. Und einst hatte dieser Strom, der aus dem feurigen Herzen der Mutter Erde gekommen war, zärtlich den Feuerstrom aus dem Körper des machtvollen Schöpfers berührt, ausgestrahlt von der einzigartigen Blüte, und hatte ein herrliches Sakrament offenbart.

44. Ein männlicher Geist, der in sich nicht einen Tropfen Kälte besaß, berührte das Dasein durch seine Geburt.

45. Der erhebende Geist des Segens offenbarte sein Leben nach einem unbekannten Gesetz. In seinem Wesen trug er ein einzigartiges Sakrament.

46. Oh, herrlich duftende Quelle, wie wunderbar und erstaunlich rätselhaft ist deine Wahrheit!

47. Das unbekannte Gesetz des Daseins dieser Quelle gestattete es der umgebenden Welt nicht, ihn zu sehen, denn dieses Gesetz war ein anderes, als das materielle Gesetz.

       Die ewige Entwicklung des Himmlischen Vaters durch die Erschaffung der Menschen

48. Und um die Herrlichkeit sichtbar zu machen, musste sich die segensreiche Wahrheit in ein materielles Gesetz kleiden.

49. Das Wesen des Daseins dieser Wahrheit aber enthielt ein bekanntes Sakrament, als die Wellen der duftenden Strahlen, die ins Unendliche der Ewigkeit ausgestrahlt wurden, nicht mehr die Möglichkeit besaßen, mehrfach verstärkt zurückzukehren.

50. Der Geist des Segens aber durfte sich nicht in ein begrenzendes Gesetz einschließen und hatte einst in seiner Weisheit begonnen, von seiner Flamme Funken zu lösen.

51. Funken, die, mit den Kleidern des Begrenzten bekleidet, dazu berufen waren, Wärme und Licht auf dem Weg der Ewigkeit zu verbreiten.

52. Und so wie Funken von Flammen brennender Äste bald verglühen und der Augenblick - ihr Los ist, so wird das Los der Funken des segensreichen Feuers, verlieren sie den Glauben an ihre Quelle nicht, die Ewigkeit sein.

53. Gewaltige Arbeit mit Hilfe materieller Hände wird es den kleinen Funken gestatten, die segensreiche Kraft ihres Vaters aufzunehmen und Ihm vielmalig mehr zurückzuführen.

54. Indem das Menschengeschlecht würdig das Testament mit dem Himmlischen Vater eingeht, ist es dazu berufen, durch sein Leben die Herrlichkeit des Vaters zu offenbaren, indem es dieses Licht im Universum verbreitet, während es sich fest an die ausgestreckte Hand des Großen Vaters klammert.

55. Diese Einheit des Vaters mit Seinen Ihm glaubenden Kindern gestattet es dem Geist des Segens, sich unendlich zu entwickeln. Ewig sei die Herrlichkeit Gottes!

Amen.              

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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