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Die Lehrtexte von Vissarion (Vissarion)   
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     Ansprache 15:   Der wissenschaftlich-technische Fortschritt

In der winterlichen Taiga
Winter in der Taiga    (Foto: Simkin)

       Fluch und Segen des wissenschaftlich-technischen Fortschritts

1. Viele werden sagen, dass der wissenschaftlich-technische Fortschritt zum Aufblühen der Gesellschaft beiträgt.

2. Doch wie steht es mit diesem Aufblühen?

3. Kann der wissenschaftlich-technische Fortschritt den Menschen Freude bringen?

       Die zwei Gesichter der Information

4. Der Mensch kann jegliche Information in beliebiger Menge erhalten.

5. Doch die Information hat zwei Gesichter:

6. Das eine trägt zur Entwicklung der wahren Möglichkeiten des Menschen bei, die sehr umfangreich sind.

7. Das andere füllt endlos den menschlichen Verstand und stört nicht nur bei der Entwicklung des Menschen, sondern verwandelt ihn in ein Nichts.

       Unterjochung aufgrund technischer Überlegenheit

8. Die Epoche des Reiches der Gewalt hat die Menschheit in eine Entwicklungsbahn gezwungen, in welcher sie in völlige Abhängigkeit vom wissenschaftlich-technischen Fortschritt geraten ist.

9. Denn der in dieser Hinsicht am höchsten entwickelte Staat war in der Lage, die anderen zu unterjochen,

10. Was wiederum die anderen dazu gezwungen hat, ihre Entwicklung zu beschleunigen.

       Die Geburt der Seele

11. Dieser Prozess war unumgänglich, denn die Seele konnte noch nicht die führende Rolle in der menschlichen Entwicklung übernehmen.

12. Doch sie war gezeugt. Und die Menschheit hatte begonnen, sie auszutragen.

13. Jetzt ist die Zeit gekommen, wo das Kind zur Welt kommen muss.

14. Wenn das nicht geschieht, so stirbt nicht nur das Kind, sondern auch die Menschheit als ein sinnloses Wesen.

       Technischer Fortschritt für mehr Bequemlichkeit

15. Man kann viel zur Verteidigung der wissenschaftlich-technischen Entwicklung sagen,

16. Und die angeführten Argumente werden keine Zweifel hervorrufen.

17. All diese Argumente jedoch haben nur einen Ursprung:

18. Sie sind nur dazu berufen, die Unbequemlichkeiten der existierenden Gesellschaft auszugleichen.

19. Doch wenn man berücksichtigt, dass die Menschheit noch zu jung und unvernünftig ist, und einen Weg eingeschlagen hat, der für die zukünftig vorgesehene Entwicklung unannehmbar ist, welchen Wert haben dann die angeführten Argumente?

       Von der Medizin zur Heilkunst

20. Man kann auch viel zur Verteidigung der Medizin sagen.

21. Doch auch das ist, zum größten Teil, nur für die moderne unentwickelte Gesellschaft wahr.

22. Nur wenig davon kann echte Hilfe bringen.

23. Da der Mensch sich in allem auf die Entwicklung der Wissenschaft und Technik verlassen hat, begann er in vielem zu degenerieren,

24. Speziell auch in der Medizin.

25. Doch heutzutage, mit Hilfe vieler Heiler, betreten die Menschen den Weg der Entwicklung ihrer Fähigkeiten auf diesem Gebiet.

26. Das Erscheinen vieler Heilkünstler ruft bei den einen Belebung und Hoffnung hervor, bei anderen - spöttisches Lächeln, bei den dritten - Befürchtungen.

27. Wahrlich, Ich sage euch: Diese heilenden Flämmchen werden zwischen den Menschen angezündet, um ihnen allen diese Kunst beizubringen,

28. Doch der unzureichende Verstand vieler von ihnen hat diese Fähigkeiten einzig in einen Weg verwandelt, sich Existenzmittel zu beschaffen.

29. Wisset denn: Ein Arzt darf nicht für Belohnung heilen.

       Krankheit beruht auf der Disharmonie mit der Natur

30. Heutzutage muss sich der Körper selbst heilen.

31. Denn die Krankheit ist in den meisten Fällen eine Strafe für das Unvermögen, den Körper in die Harmonie mit der Natur zu bringen.

32. Und es ist sinnlos, Hilfe von außen zu suchen:

33. Wer dabei auf einen Außenstehenden hofft, wird von ihm abhängig.

34. Jemand, der die Fähigkeit besitzt, auf eine große Menge Leute einzuwirken, kann ohne es zu wissen, viel Böses schaffen.

35. Denn die Fähigkeiten des Menschen befinden sich in einem äußerst primitiven Zustand, und die Mächte der Finsternis können das leicht ausnutzen.

       Heilung durch geistige Energie, nicht durch materielle

36. Die materielle Energie, die vom Menschen zur Heilung des Körpers benutzt wird, und die geistige Kraft, sind nicht ein und dasselbe,

37. Weswegen ihr Entwicklungsweg und ihr Einsatz verschieden sind.

38. Ein Mensch mit einer entwickelten materiellen Energie muss nicht unbedingt geistig entwickelt sein,

39. Was ihn zu einem gewaltigen Träger des Bösen macht.

40. Nur auf dem Weg der Selbstheilung sind die Mächte der Finsternis machtlos.

       Von der Finsternis abhängige Menschen sind für die Gesellschaft bequem

41. Zu jeder Zeit war der Mensch bestrebt, seine Art von Gesellschaft zu entfalten.

42. Doch eine Gesellschaft, die sich in den Bahnen des Reiches der Gewalt bewegt, gestattet es dem Menschen nicht, sich wahrhaftig zu entwickeln,

43. Denn sie findet es bequem, einen von ihr abhängigen Menschen zu haben.

44. Die Gesellschaft aber trachtet danach, sich nur für sich selbst zu entwickeln,

45. Sich auf ihr Ziel zuzubewegen und alles Wertvolle der Umwelt zu verändern.

       Die Gesellschaft hat begonnen, ihr eigenes Haus zu zerstören

46. Nichts im Weltall existiert nur für sich,

47. Und ein Bestreben der Gesellschaft, das nur auf das eigene Wohl gerichtet ist, zeugt von der Unvernunft dieser Gesellschaft.

48. Ein Mensch, der ein Haus bekommen hat, versucht zuerst, es angenehm zum weiteren Leben herzurichten.

49. Die Gesellschaft aber hat für ihre günstige Entwicklung mit der Zerstörung ihres Hauses begonnen.

50. Der Mensch versucht verbissen, sein Leben mit Hilfe verschiedener Gesetze zu schützen. Er möchte leben.

51. Für das Leben der Tier- und Pflanzenwelt setzt er sich in einer Art und Weise ein, als wäre er der schlimmste Feind der Natur.

       Der Mensch kümmert sich nicht darum, Mutter Erde zu erhalten

52. Um das Leben der Erde, um ihre Erhaltung, kümmert sich der Mensch nicht.

53. Die Erde jedoch kann ihren festgelegten Rhythmus verändern und damit jene verderben, die ihr Qualen bereiten.

54. Die Gesellschaft mit ihren immer weiter steigenden Möglichkeiten und Bedürfnissen beginnt, ihre Mutter zu zerstören.

55. Viele werden sagen: "Wie denn sonst? Um das eine anzupacken oder etwas anderes herzustellen, muss man aus der Erde die notwendigen Ressourcen beschaffen."

56. Meint ihr wirklich, dass der Schoß der Erde ursprünglich in der Absicht mit allen möglichen Bodenschätzen aufgefüllt wurde, damit sie später, beim Erscheinen des Menschen, zur gegebenen Zeit zu eurem Wohl genutzt werden können?

57. Wäre es nicht klüger auf die Frage zu antworten: "Ist der Lebensweg richtig gewählt, wenn zur Entfaltung des Lebens seine Grundlagen zerstört werden müssen?"

58. Erkennt die Wahrheit über euer Dasein, denn davon hängt eure Ewigkeit ab!

Amen.              

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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