Vadim 17

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  Kapitel 5  

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Wähle das, was allen erlaubt werden kann. ~ Ihr müsst den Entscheidungen des Hausältesten folgen oder gehen. ~ Geschminkt in den Schulunterricht kommen? ~ Kinder vom Kindergarten nachhause schicken, wenn die Eltern nicht das Notwendige mitgeben? ~ Soll man bei der Liturgie mitsingen, auch wenn man nicht möchte? ~ Ist es günstig, wenn ein Mann einer Frau seine Liebe zuerst gesteht? ~ Seid zuerst Freunde - ein Jährchen lang.


1. Hier Fragmente des Treffens mit dem Lehrer nach der Verschmelzung am sechsten Mai.

2. „War es eine unbescheidene Initiative meinerseits, als ich am dritten Mai, im fünfzehnten Jahr seit dem Tag meiner Taufe, um Erlaubnis gebeten habe, im Farntal zu beten? War das eine unbescheidene Initiative meinerseits (denn niemand macht es, und ich möchte das machen)?“

3. „Du hast einen unbedachten Entschluss geäußert, das ist nicht richtig.“

4. „Einen unbedachten Entschluss?“

5. „Du sollst das, was allen erlaubt werden kann, wählen, nicht aber eine gewisse Ausnahme, die dich unter allen aussondert.“

6. „Lehrer, ist es richtig, dass, wenn ich mir irgendeinen Film oder eine Fernsehsendung ansehen möchte, ich nicht auf die Hausbesitzerin höre und den Fernseher einschalte? Allerdings stört der sie aber dabei nicht. Ihr Argument ist vielmehr, dass es für mich schädlich sein würde.“

7. „Verbietet sie dir dies zu tun, oder gibt sie dir einfach einen Rat?“

8. „Ja, sie sagt in festlegender Form: "Schalte ihn nicht ein."“

9. „Nun, das reicht, das ist ausreichend für dich. Und was willst du fragen? Ist es erlaubt, nicht auf die Hausbesitzerin zu hören und es so zu machen, wie man es will?“

10. „Ja, das.“

11. „Dann wird sie das Recht haben, dich zu bitten, das Haus zu verlassen. Eigentlich kannst du es natürlich machen. Aber wenn sie nachfragt: "Bei mir wohnt ein Mensch, und er hört nicht, wenn ich um etwas bitte. Darf ich ihn bitten, das Haus zu verlassen?" – Ich sage: "Darfst du, natürlich."“

12. „Aber das ist einfach nicht logisch: Der Fernseher stört sie nicht, ich bin unten, und sie schläft oben.“

13. „Je nachdem, welche Logik du suchen willst. Die Logik besteht doch in etwas anderem: nicht darin, inwiefern der Film schädlich ist, sondern darin, ob man auf die Hausälteste, die die Atmosphäre in ihrem Haus selbst bestimmt, hören muss. Das ist eine andere Logik. Also, du hast die Frage von einer gewissermaßen niedrigeren Seite her behandelt. Die Frage ist übergeordnet“, lächelte der Lehrer.

14. „Gehorsam - ist eine Situation, die nicht von dir bestimmt wird, im Hause gibt es einen Ältesten. Das Haus zerfällt, zerbricht in dem Fall, wenn in einem Hause zwei Älteste erscheinen, denn bei ihnen werden sich zwei verschiedene Entscheidungen zeigen. Und da sie gleichgroß sind und einander widersprechen, wie soll man dann jede Entscheidung bestätigen? Die Katastrophe kommt unvermeidlich.

15. Darum muss ein Ältester im Hause sein. Ob er recht hat oder nicht, aber für die Gesamtheit des Hauses muss es einer formen, also dem Haus irgendeine Besonderheit verleihen.

16. Und wenn ihr in dieses Haus kommt, ungeachtet dessen, inwieweit die Entscheidung des Ältesten logisch oder nicht logisch ist, müsst ihr dieser Entscheidung folgen. Oder, wenn man versteht, dass der Älteste etwas offensichtlich nicht Normales, Gesetzwidriges vorschlägt, dann soll man sich dort einfach nicht aufhalten. Aber wenn du dort bleibst, muss man es so machen.“

17. „Kann ich zulassen, dass ein Mädchen geschminkt in meiner Unterrichtsstunde erscheint, wenn ich weiß, dass ihr dies ihr Vater verbietet?“

18. „Da sie schon gekommen ist... Und wie willst du es ihr verbieten?

19. In einer Unterrichtsstunde muss man etwas beibringen, wenn schon diejenigen gekommen sind, die lernen wollen (wrtl.: das Wissen Wünschende, Anm. d. Übers.). Hier ist es schon nicht so wichtig, wie man aussieht. Hauptsache, dass man zurechnungsfähig ist und fähig ist zuzuhören.“

20. „Eine Frage in einer Elternversammlung: Dürfen die Pädagogen eines Kindergartens solch eine Bedingung an die Eltern stellen - wenn ein Kind in den Kindergarten kommt ohne Schuhe und Kleidung fürs Umziehen und ohne kleinen Teppich für die Sportübung, dann wird es nach Hause zurückgeschickt?“

21. „Man braucht es nicht nach Hause zurückzuschicken. Wofür? Wenn seine Eltern ihm nichts mitgegeben haben, was nun, soll man das Kind dafür bestrafen?

22. Das Kind ist zu euch gekommen, es möchte vielleicht sehr gerne bei euch sein, um etwas miteinander zu machen. Und die Eltern haben vielleicht einfach etwas übersehen, haben nicht absichtlich etwas nicht mitgegeben. Ist es denn nötig, das Kind zu bestrafen? Denn in diesem Fall wird das Kind bestraft. Und wofür? Es hing nicht von ihm ab.“

23. „Es ist doch kein Verlust für die Seele und für die Einheit, wenn ich in der Liturgie die Psalmen nicht mit allen mitsinge, sondern manchmal nur die Psalmen singe, die mir gefallen, und nur für mich, schweigend?“

24. „Nicht klar. Es vollzieht sich so, dass, wenn jemand überhaupt grundsätzlich nicht singt, dann heißt das, dass es für ihn ein riesiger Verlust ist?“

25. „In der Liturgie singen doch alle zusammen...“

26. „So eine Aufgabe besteht nicht, dass alle verpflichtet sind zu singen: Es wird angesagt zu singen – also singen!“

27. „Aber wofür ist man dann in der Liturgie anwesend? Um sich einfach schweigend mit dem Chor zu verschmelzen?“

28. „So etwas ist auch nicht von geringer Bedeutung.“

29. „Normal, ja?“

30. „Nicht weniger wichtig, ja. Du berührst aber ein anderes Thema nicht: weshalb du es nicht machst?“

31. „Ich werde das nun berühren.“

32. „Ja. Denn vor allem dort beginnt der Verlust für die Seele, nicht aber dadurch, ob deine Stimmbänder etwas erklingen lassen oder nicht.“

33. „Soll ich dieses mein Verhalten zu diesen Psalmen ändern? Für mich ist das Gespräch mit Gott – so eine intime, innige Angelegenheit.“

34. „Das ist kein Gebet. Die Psalmen – das ist kein Gebet.“

35. „Für mich, für meine Gefühlswelt – sind es zu viele Wörter in Bezug auf Gott. Einfach schweigen – das ist mir irgendwie näher. Nur einige Worte sprechen, und das ist alles.“

36. „Das Vermögen, das Schöne zu schaffen – ist eines der sehr wichtigen Merkmale des Menschen, die ihm Gott beschert hat. Die Fähigkeit, etwas Schönes zu schaffen, die Fähigkeit, an dieses Schaffen kreativ heranzutreten – das ist die Poesie des Menschen. Das ist die Gabe Gottes – dass eben der Mensch vermag, alles Göttliche schön, wunderbar, unwiederholbar zu besingen.

37. Und darauf bezieht sich auch das Erklingen der Lieder, nicht aber das Schweigen. Sonst muss man bei allem schweigen, um es besser zu besingen. Nichts sprechen, sondern man kann einfach schweigen, keine Lieder singen... Weiter kann man fragen: und ob es nötig ist zu malen (so viel Geschäftigkeit, man muss die Farben vorbereiten), wenn man im Schweigen so viel Liebe ausdrücken kann?“

38. „Verstehe ich es dann richtig, dass es für mich nützlicher wäre, derart zu denken, dass ich mich einfach nicht so auskenne, da ich das nicht für schön halte und dass ich mich einfach zwingen soll zu singen?“

39. „Was hältst du nicht für schön? Wie die Menschen singen?“

40. „Die Texte von all den Psalmen. Nur einige halte ich für schön. Vielleicht ist es für mich nützlicher zu denken, dass sie alle schön sind, und dass ich davon einfach nichts verstehe?“

41. „Lieber von dem Gedanken ablassen – ob sie schön sind oder nicht. Du äußerst deine Freude zusammen mit anderen, du versuchst, Deine Freude zu äußern, vielleicht mit ungeschickten Worten, aber du versuchst, deine Freude gegenüber Gott auszudrücken, Ihn zu preisen, suchst aber nicht, ob die Worte vollkommen oder unvollkommen sind, inwieweit sie dich persönlich befriedigen können.

42. Und wieso dich? Vielleicht ist deine Ansicht gegenüber diesem Umstand wirklich zu primitiv und du bist dazu einfach noch nicht hinaufgewachsen? Das kann durchaus sein.“

43. „Und dann ist es für mich besser, wenn ich mich zwinge zu singen, ja?“

44. „Von der Position der Demut her ist es gerade besser, sich eben so einzuschätzen. Es wäre günstiger zu versuchen, mitzusingen. Also, Ich habe jetzt in deinen Erklärungen keine Motive gesehen, die deinen Wunsch, nicht zu singen, rechtfertigen könnten. Bei den von dir erwähnten Umständen ist nur das zu raten: lieber singen.“

45. „Habe ich mich in folgender Situation richtig verhalten? Bei mir entstanden Gefühle der Naturliebe zu einem Mädchen, und als sie und ich zusammen spazieren gegangen sind, geredet haben, habe ich mich so ausgedrückt: "In mir sind sehr gute, helle Gefühle dir gegenüber entstanden, und ich habe den Wunsch verspürt, dir mein Leben anzuvertrauen." Als ich das meinen Brüdern erzählte, sagte man mir, dass es nicht richtig sei, so zu sprechen.“

46. „Noch einmal. Was genau zu sagen ist nicht richtig?“

47. „Nun, ich habe dem Mädchen gegenüber sozusagen meine Liebe eingestanden. Ist es für einen Mann nicht richtig, das so zu machen?“

48. „Eine Liebeserklärung abzugeben?“

49. „Ja.“

50. „So ein Verbot gibt es nicht.“

51. „Es hat sich normal abgespielt, ja?“

52. „Aber so ein Verbot gibt es nicht. Also, nun betrachten wir die grundsätzliche Seite: Ist es dem Mann untersagt, als erster seine Gefühle einzugestehen? So ein Verbot gibt es nicht.“

53. „Und ist es für den Mann günstig?“

54. „Das kommt auf die Umstände an, in welchen Situationen er sich befindet, welche Gefühle er empfindet. Vielleicht kann er auch einfach nicht anders? Nun, wenn er es anders nicht kann – bitte.“

55. „Und wenn er es kann, wie dann? Wie ist es günstig?“

56. „Es wäre gut, den Mann als einen Mann zu fragen, warum er entschieden hat, dies als erster zu tun. Denn ein Mann macht in der Regel eben einen rationalen Schritt, er wägt ab.

57. Die Frau kann mehr gefühlsbetont handeln, weniger daran denken, was sie tut. Sie kann später über dieses Thema nachdenken. Aber für den Mann ist es charakteristisch, zuerst nachzudenken, dann zu handeln.

58. Darum hängt hier schon alles davon ab, was in dir selbst überwiegt: mehr das Weibliche oder mehr das Männliche. Du handelst zuerst, und danach denkst du nach, oder du bist bereit, zuerst zu überlegen und im Nachhinein zu handeln?

59. Wenn man zuerst nachdenkt und dann etwas macht, dann kann Ich eine logische Frage stellen: "Warum hast du eben in diesem Fall entschieden, dies als erster zu tun?" Also hier hattest du irgendeinen Gedanken.“

60. „Bevor ich diesen Schritt gemacht habe, hatte ich überlegt, ob das richtig ist oder nicht. Aber ich hatte nichts Weiteres gefunden, außer dieser Empfindung, diesen Wunsch. Und rein vernünftig, logisch konnte ich keine Erklärung finden, darum frage ich auch.“

61. „Nur den Wunsch, hast aber keine Gedanken gefunden?“

62. „Vielleicht war ich einfach in so einem Zustand...“

63. „Du hast mehr in einem rein weiblichen Zustand verweilt, ja?“, lächelte der Lehrer.

64. „Vielleicht verhält es sich so.“

65. „Und jetzt, nachdem du es gemacht hast, willst du fragen? Nun gemacht ist gemacht. Es ergibt jetzt keinen Sinn mehr zu fragen, du wirst doch nicht das zweite Mal in diesem Fall diese Aufgabe lösen. Oder wirst du schon einen nächsten Fall meinen?“

66. „Und ich weiß es doch nicht. Kann alles vorkommen.“

67. „Aber dann ist es besser, im nächsten Fall bei Mir nachzufragen, bevor du das machst: "Ist es richtig, dass ich so entscheide?"“

68. „Und jetzt fragen?“

69. „Aber du hast doch schon so gehandelt. Das nächste Mal wird sich alles bei dir eventuell ganz anders entwickeln, und du wirst andere Empfindungen haben, werden andere Gedanken kommen, wird sich eine spezifische Situation entwickeln. Dort können ganz andere Umstände vorhanden sein. Damit du nach dem Gesetz der Trägheit nicht dasselbe machst. Oder wirst du die Lösung, die Ich dir für diese Situation gegeben habe, in einem anderen Fall verwenden, schon ohne nachzudenken, wobei man aber dann tatsächlich anders handeln sollte.“

70. „Nach dieser Erklärung habe ich erfahren, dass sie mit einem Bruder befreundet ist.“

71. „Nun, warum hast du dich denn so beeilt? Siehst du, du hattest nicht einmal etwas über sie erfahren.“

72. „Ich habe versucht, etwas zu erfahren.“

73. „Und vielleicht ist sie sogar verheiratet (du hast es noch dazu unerwartet erfahren)?“

74. „Ich habe mich erkundigt. Es schien so, dass es da keinen Mann gab.“

75. „Hast du bei einem, der in der Nähe stand, nachgefragt? "Anscheinend, - hat der gesagt, - gibt es da keinen"“, lächelte der Lehrer.

76. „Doch nein, ich habe ihre Freundin gefragt.“

77. „Sei doch einfach Freund für sie. Wie kann es denn sein, dass du den Menschen so schlecht kennst? Beginne zuerst zu kommunizieren, sie besser kennenzulernen, mit ihr befreundet zu sein, zu beobachten, damit ihr mit euren inneren Welten irgendwie einander näher kommt, mehr voneinander erfahrt.

78. Schon erst danach, wenn du siehst, dass es wirklich den Menschen zu dir hinzieht... Aber es ist dabei nötig, dass jemand als erster diese Situation löst. Vielleicht ist sie sehr schüchtern und hat Angst, dir zu diesem Thema etwas zu sagen, dann ist es logisch, dass du von deiner Seite her dieses Thema berühren kannst. Das ist vernünftig. Und es kann hier sein, dass du nicht einmal weißt, wie sie sich zu dir verhält.“

79. „Nun, vielleicht fällt es ihr schwer, es sofort zu sagen, sich zu äußern. Vielleicht geniert sie sich."

80. „Dies da kann man mit der Zeit erspüren, an vielen Umständen sehen. Aber mit der Zeit. Und du hast das am nächsten Tag vorgeschlagen.“

81. „Nein, nicht am nächsten Tag. Nach einiger Zeit.“

82. „Nach einiger Zeit? Sind zwei – drei Tage vergangen?“

83. „Etwas mehr.“

84. „Ein ganz bisschen mehr? Das ist gerade Mein Hinweis – seid Freunde ein Jährchen lang, ja? Das ist in etwa angemessen.“

85. „Und als ich erfahren habe, dass sie Freunde sind, war es da richtig für mich, auf diesen Bruder zuzugehen? Ich kam auf ihn zu und habe gefragt, wie er diese Situation betrachtet. Ich wollte erfahren, ob sie schon vorhaben, eine Familie zu gründen, ob ich mit ihr weiter kommunizieren darf.“

86. „Du solltest nicht auf ihn zukommen, von deinen Gefühlen nichts erwähnen, sondern mit ihm einfach wie mit einem Freund umgehen.“

87. „Warum denn wollte ich dann fragen... Vielleicht ist sie für ihn wie eine mögliche Ehefrau, dann sollte ich mit ihr überhaupt nicht kommunizieren?“

88. „Es gibt kein solches Verbot – mit einer Frau, die vorhat zu heiraten, einfach nicht zu kommunizieren. Du hast so etwas gefragt, so, wie es sich da ereignet hat, wie wenn jetzt alle Männer kein Recht hätten, einfach nur mit ihr zu kommunizieren.“

89. „Und ich habe auch jetzt keinen Wunsch, mit Frauen zu kommunizieren, außer zu dem Zweck, eine Familie zu gründen. Und warum sollte ich so meine Zeit verschwenden?“

90. „Aha, wenn es so ist...“

91. „Ja“

92. „Nun, dann kommuniziere lieber einfach überhaupt nicht, bis man dich zwingt, bis irgendeine Frau dein Herz erlangt. Dann verliere keine Zeit, mach deine Arbeit, und das ist alles. Sonst kann man so manche Fehler machen.“

93. „Und so ist es günstiger, wie Du vorgeschlagen hast, ja?“

94. „Ich sage doch, kommunizieren bedeutet nicht, dass du einer Frau hinterherläufst, um mit ihr zu kommunizieren.“

95. „Also, einfach als erster ergreife ich keine Initiative, um zu kommunizieren.“

96. „Ist es denn für dich normal, zu kommunizieren, wenn sie sogar vorhat zu heiraten? Natürlich, das ist normal. Wenn man dich fragt und versucht, mit dir zu reden, so antwortest du und kommunizierst.“

97. „Und darf ich als erster die Initiative zur Kommunikation ergreifen?“

98. „Man soll zum Konkreten übergehen. Du stellst im Weiteren zu allgemeine Fragen. Ich versuche zu antworten, aber die Situation ist nicht ganz klar, und du verstehst nicht völlig das, was Ich dir zu antworten versuche.“

99. „Gut. Und dann will ich bezüglich einer konkreten Situation fragen. Ich hatte beabsichtigt, mit meinem Auto nach Abakan zu fahren, und sie hatte auch vor, an diesem Tag zu fahren. Wir haben ausgemacht, dass wir fahren. Ich habe mich am Vorabend noch bei ihr vergewissert, ob sie fährt, um zu wissen, wen ich noch mitnehmen konnte. Und danach schickte sie mir eine SMS: "Entschuldige, aber ich fahre mit dem Bus." War es richtig, dass ich in Kuragino (ich hielt dort an) auf sie zugekommen bin und ihr vorgeschlagen habe, zusammen weiter nach Abakan zu fahren?“

100. „Du hättest das nicht tun sollen, du hättest das nicht vorschlagen sollen. Wenn sie den Wunsch gehabt hätte, dann hätte sie selbst genauer nachfragen können, und sie würde das unbedingt genau formuliert und erfragt haben. Wenn sie vorher mit irgendeinem anderen Transport gefahren ist, so sah sie folglich diesbezüglich irgendeine offensichtliche Notwendigkeit.“

101. „Ich danke.“