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Die Lehrtexte von Vissarion (Vissarion)   
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     Ansprache 40:   Den Nächsten lieben

In der winterlichen Taiga
Bei einer Feier im März

       Um die Liebe zu lieben, muss man sich nicht anstrengen

1. Heutzutage beeilen sich viele Kinder Gottes, darüber zu sprechen, wie sehr sie Gott lieben.

2. Doch es gibt auch andere, die versuchen, weise darauf hinzuweisen, dass man nicht lernen könne, das Größere zu lieben, wenn man nicht zuvor gelernt habe, das Kleinere zu lieben.

3. Wahrhaftig, umsonst eilen die ersten ihre Erleuchtung zu zeigen, und die zweiten - ihre Kenntnisse über das Geheimnis der großen Liebe.

4. Soll der Mensch, dem es bestimmt ist, mit seinen Händen vieles zu schaffen und enorme Lasten zu bewegen, eilen, sich dafür zu loben, dass er in seinen Händen den Sonnenstrahl festgehalten hat?

5. Der Große Vater ist ein Reservoir unendlicher Liebe.

6. Bedarf es denn irgendeiner Anstrengung, um die Liebe selbst zu lieben?

7. Um den zu lieben, der euch liebt, muss man sich nicht anstrengen,

8. Und nur durch rechtschaffene Arbeit ist die Entwicklung der Kinder Gottes möglich.

       Den Nächsten und die Umwelt zu lieben, ist eure eigentliche Aufgabe

9. Deshalb habe Ich euch früher gesagt, dass ihr keinen Nutzen davon habt, wenn ihr danach strebt, die zu lieben, die euch lieben; trachtet zuerst danach, eure Feinde zu lieben. Denn darin besteht die Wahrheit der Werke, die für euch vorgesehen sind.

10. Nur um den Himmlischen Vater zu lieben, brauchtet ihr nicht unbedingt im Körper auf der Mutter Erde zu leben.

11. Denn das wäre einem Bad ohne Sorgen in den Strahlen des Segens ähnlich.

12. Doch das wird nicht das wahre Leben sein, das fähig ist, in Harmonie mit dem unermesslichen Universum zu stehen.

13. Eure eigentliche Aufgabe besteht darin, eure Nächsten zu lieben, in denen ein Teilchen Gottes enthalten ist, und außerdem die Umwelt zu lieben.

       Eure Mitmenschen zu lieben, fällt euch am schwersten

14. Wobei ihr bereits feststellen konntet, dass ihr die Tierwelt - und umso mehr die Pflanzenwelt - viel leichter und wohlwollender mit eurer Seele aufnehmt als die Welt eurer Mitmenschen.

15. Diese zentrale Schwierigkeit ist jene Grundvoraussetzung, die ihr durch wahre Arbeit erkennen müsst und die euch zu würdigen Kindern eures Himmlischen Vaters aufblühen lässt.

16. Der Mensch wurde im Schoße der reinen Harmonie geboren, und folglich kann nichts, was durch seine Eigenschaften sich dieser Harmonie nähert, auf den Menschen einen aggressiven Einfluss haben, solange nicht die Notwendigkeit der Verteidigung besteht, die erst durch die zerstörerische Tätigkeit des Menschen selbst entstanden ist.

17. Der Mensch aber hat sich während der langen Zeit seines Daseins, indem er die Wahrheit Gottes nicht würdig erkannte, weit von den Gesetzen der Harmonie des Alls entfernt.

18. Damit hat er in sich das Sakrament der unhaltbaren Aggression vielem gegenüber erworben, die er ausstrahlt, ohne es zu wissen.

19. Wird dieses Sakrament nicht durch rechtschaffene Arbeit ausgemerzt, so wird durch die natürlichen Gesetze der Natur den Nachkommen des Menschen all das weitergegeben, und die kleinen Kinder betreten einen Weg mit immensen Schwierigkeiten, was eine Folge des Unglücks in ihnen ist.

       Jede Spannung erfordert Arbeit zu ihrer Überwindung

20. Jeder von euch besitzt seine einzigartige Individualität.

21. Deshalb nehmt ihr beim Umgang miteinander ungewollt auf die innere Welt eures Nächsten Einfluss, was natürlich eine bestimmte Spannung hervorruft.

22. Jede Spannung aber verlangt Arbeit zu ihrer Überwindung.

23. Da aber die Kinder Gottes den wahren Wert der Arbeit noch nicht kennen, so schafft das viele Probleme,

24. Denn jede Spannung führt zu Müdigkeit, worauf es zu einer Explosion und zum Fall kommen kann.

       Es begegnet immer ein Schwächerer einem Stärkeren

25. Eure Begegnungen untereinander gehen so vonstatten, dass ein Stärkerer und ein Schwächerer aufeinandertreffen.

26. Dem Schwachen bringt die Begegnung mit dem Stärkeren Erleichterung und ein liebevolles Verhältnis zu ihm, das mit natürlicher Leichtigkeit entsteht.

27. Dem Starken aber ist diese Zusammenkunft in gewissem Sinne lästig, denn zur Überwindung dieses Gefühls muss er Kraft aufwenden.

28. Und da das Menschengeschlecht geistig noch sehr schwach ist, so ist selbst für den Starken diese Arbeit recht schwierig.

29. Jeder von euch ist wahrlich gleichzeitig stark und schwach.

30. Aber wahrlich, Ich sage euch: Für jemanden, der den Glauben an seinen Himmlischen Vater erreicht, gibt es keine unüberwindbaren Hindernisse.

       Euer krankes Bewusstsein führt zu einer verzerrten Wahrnehmung

31. Eine der bedeutendsten Schwierigkeiten beim Verstehen des Nächsten liegt im Wesen eures kranken Bewusstseins.

32. Denn während seines langen Daseins hat der Mensch gelernt, dem zu vertrauen, was er mit seinen Augen sieht und mit seinen Ohren hört.

33. Diese Sakramente aber sind das Wesen grober und äußerst beschränkter Gesetze.

34. Und wenn ein Mensch, der sich nicht würdig auf dem göttlichen Weg entwickelt, eine rote Rose betrachtet, so erscheint sie in seinem verzerrten Bewusstsein in Form eines kalten Steines, wodurch der Mensch wie auf einen Stein reagiert.

35. Es kommt zu einem schwerwiegenden Unverständnis, denn der Unglückliche erkennt die eigentliche Wahrheit nicht, sondern reagiert auf ihre falsche Widerspiegelung in seinem Bewusstsein.

36. In diesem Fall ist es nicht schwer, selbst in jenem, der ihm von Herzen Brot darreicht, einen hinterlistigen Schwindler zu sehen.

       Prüft, ob euer Nächster zum Licht strebt

37. Doch die größte Schwierigkeit, die Mitmenschen richtig einzuschätzen, besteht darin, dass ihr nicht das wahre Streben eures Nächsten zum Licht betrachtet, sondern eine Einschätzung nach jenen Eigenschaften macht, die ihr in seinem Gesicht vor euch seht.

38. Wenn ihr in dem Mitbruder, der vor euch steht, ein Streben zu Gott entdeckt, so ist dies ein Glück, unabhängig davon, wie viel Unglück er in sich trägt.

39. Existiert aber dieses wahre Bestreben nicht, so soll euch die seelische Größe eures Mitbruders nicht verführen, denn das Fehlen seines Bestrebens - ist ein gewaltiges Unglück. Diesen Wanderer erwartet Leid und Schmerz.

       Die Vorsehung erfüllen

40. Euer Bestreben, die Vorsehung zu erfüllen, soll nie enden,

41. Denn auf dieses Bestreben gestützt baut man ein Haus auf Fels.

42. Und wenn Winde wehen, Flüsse überlaufen und auf das Haus zustreben - es wird standhalten.

43. Die Herrlichkeit Gottes kommt durch deine Taten zum Ausdruck.

Amen.              

 

 

 

 

 

 

 

 

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