Antworten auf Fragen von Svetlana Melnikova am 3. August 2011



       Hier die Übersicht der Fragen. Weiter unten finden Sie Fragen und Antworten zusammen:

Frage 1:  Nach der Vorführung des Films „2012“ ist vielen klargeworden, dass etwas
Grandioses auf unserem Planeten heranrückt. Ministerpräsident Putin hat
an die Ökologen eine deutliche Frage gestellt: „Wohin sollen wir fliehen?“ Doch die Gelehrten gaben keine Antwort. Was würden Sie ihm raten?

Frage 2: Urteilt man nach seinem Hin und Her, sorgt sich Premier Putin ernsthaft nicht nur um die Zukunft seiner nahen Verwandten, sondern auch um die Zukunft Russlands.  Ist er aus Ihrer Sicht fähig, Ihre Botschaften aufzunehmen, richtige Schlussfolgerungen zu ziehen und die Völker Russlands auf den richtigen Weg zu lenken?

Frage 3:

Bereits jetzt merkt man, dass der psychische Zustand der Menschen sich bezüglich irgendwelcher menschlicher Prozesse verändert, die unkontrollierte Aggression wächst. Besteht denn die Möglichkeit, diesen Prozess, der mit der Menschheit geschieht, aufzuhalten?



Frage 4

Nach den Stimmungen in der Gesellschaft und in deren unterschiedlichen Schichten zu urteilen, suchen die Menschen verwirrt nach einem Ausweg, da sie verstehen, dass die Welt an einem dünnen Fädchen hängt. Lohnt es sich, ihnen einen Hinweis über die Vorgänge in Sibirien zu geben, oder sollen sie selber nach Antworten auf ihre Fragen suchen?

 
Frage 5

Wenn in der nächsten Zeit irgendwelche globale Veränderungen stattfinden werden, kann eine gewaltige unkontrollierbare Flut von Menschen in diese Region strömen. Lohnt es sich unter Berücksichtigung dieser Wahrscheinlichkeit, den Menschen darüber zu erzählen, dass hier eine „rettende Arche“ gebaut wird?


Frage 6Wie können wir erfahren, dass Du derjenige Jesus bist?

Frage 7
 Hast Du den Film `Passion Christi´ von Mel Gibson gesehen?
                 Findest Du, dass er die wirklichen Ereignisse genau widerspiegelt?

Frage 8: Warum sind Deiner Meinung nach so viele Antisemiten unter den Christen?
                Besonders unter der Berücksichtigung, dass Jesus ein Jude war?
                Warum beschuldigen so viele Menschen die Juden des Todes von Jesus?


Frage 9
Sind Deiner Meinung nach die biblischen Geschichten reale Geschichten,
                oder handelt es sich dabei um eine Metapher oder ein Gleichnis, ein Sinnbild

Frage 10
Glaubst Du, dass Du der Sohn Gottes bist?
                   Was stellen dann in so einem Fall die anderen Religionen dar?


Frage 11
:
Inwieweit ähnelt Deine Lehre dem, was das Christentum während der Jahrhunderte gelehrt hat?

Frage 12
:
Hieltest Du Dich damals für einen `Revolutionär´? Hältst Du Dich jetzt für einen `Revolutionär´?

Frage 13
Was ist das Ziel Deines jetzigen Aufenthaltes auf der Erde?

Frage 14Wie kannst Du die Rettung der Menschheit  erreichen?

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Frage 1: 
Nach der Vorführung des Films „2012“ ist vielen klargeworden, dass etwas Grandioses auf unserem Planeten heranrückt. Ministerpräsident Putin hat an die Ökologen eine deutliche Frage gestellt: „Wohin sollen wir
fliehen?“ Doch die Gelehrten gaben keine Antwort. Was würden Sie ihm raten?

Vissarion: 

Ich verstehe, dass - falls er solche Worte auch gesagt haben soll - sie einen spielerischen Charakter haben. Nimmt man die Frage „Wohin fliehen?“ ernst - falls die Frage genau so aufgebaut sein sollte - dann könnte man eine Antwort mit einer Gegenfrage geben: „Lohnt es sich denn?“. Wenn man vor etwas flieht, so ist das der falsche Ausweg, die falsche Lösung irgendwelcher Probleme. In diesem Fall wäre es angebracht zu sagen: Dem Schicksal entkommt man nicht. Eine andere Sache ist, das Schicksal zu ändern. Wenn der Mensch das Schicksal ändert, ändert er auch etwas, was für seine vorherigen für ihn kennzeichnenden  Entscheidungen tragisch sein könnte. Ändert er sein Schicksal, kann er dies vermeiden. Er geht natürlich zu etwas anderem über, das für ihn ebenso kennzeichnend sein kann, es kann aber auch tragisch werden für ihn. Aber bis zur nächsten Tragödie kann es viel länger dauern. Deswegen solltet ihr vor nichts fliehen, sondern versuchen, die Information, mit der ihr in Berührung kommt, zu begreifen und nicht von euch zu weisen, weil ihr es bislang nicht gelernt habt, sie ernst zu nehmen. Das wäre weise.

Alles, was auf der Erde ertönt und geschieht, ertönt als Information, dahinter steckt immer etwas. Es kann entweder ein direkter Hinweis auf eine Bedrohung in der nächsten Zeit sein, oder eine Andeutung, die dem Menschen sagen möchte, in welcher Richtung er versuchen sollte, sich zu mobilisieren, in welcher Richtung er denken sollte. Dabei wird der Mensch letztendlich und selbstverständlich, wenn er seinen Verstand richtig anwenden wird, eine interessante Lösung finden. Und ist der Mensch wirklich in der Lage, eine Rolle zu spielen, die nicht weniger nützlich ist als bislang, so wird er sie spielen. Und wenn er anhand seiner Eigenschaften nichts anderes spielen kann, findet er diese Lösung nicht. Ihm bleibt nur, das ihm bislang Offenbarte würdig anzunehmen.

Und wenn wir über die wahrscheinlichen extremen Bedingungen sprechen, die auf der Erde stattfinden können, so gibt es natürlich auch Regionen, die diesen Veränderungen weniger ausgesetzt sind. Macht man diesbezüglich eine leichte Betonung, so wird sich das, was hier im Süden der Region Krasnojarsk geschieht, dieses sibirische Plateau (Hochebene), minimal verändern. Aber diejenigen, die geflüchtet sind, werden sich hier nicht retten können, sie werden nicht gerettet.

Die extremen Bedingungen können das gewohnte Lebenssystem vernichten, das Finanzsystem und vieles andere. Besitzt der Mensch nicht die Eigenschaften, die für eine richtige Vereinigung mit den Mitmenschen förderlich wären, wird er sich nicht retten können. Mehr noch, er muss mit der Erde richtig umgehen können, das Nötige erarbeiten, um sich zu ernähren. Außerdem musst du so mit den Menschen umgehen können, damit sie dich nicht jeden Tag als wahrscheinliche Beute betrachten, damit dich niemand von einer egoistischen Position aus betrachten kann, indem er im günstigen Augenblick das an sich reißt, was du erreicht hast - mit anderen Worten, wenn ihr euch gegenseitig in das optische Visier nehmt.

Überleben kann man nur in einem normalen Kollektiv. In einem normalen Kollektiv haben alle volles Vertrauen zueinander.  Gibt es diesen Monolithen, so hat er die maximale Chance, die extremen Verhältnisse zu durchschreiten. Aber die Menschen, die in der modernen Gesellschaft leben, haben es verlernt, sie haben verlernt, gemeinsam zu leben, obwohl sieanscheinend zusammen wohnen. Auf einer kleinen Fläche, zum Beispiel in einem Hochhaus, wohnt eine enorm große Ansammlung  von Menschen, aber sie alle sind einander fremd, sie wissen nichts voneinander.

Und unter extremen Verhältnissen werden sie sich gegenseitig unbedingt als Beute ansehen.  Das ist die Natur des Menschen. Eine Natur, die sich in keiner normalen Art entwickelt hat. Das ist eine wilde Natur, sie fixiert sich in erster Linie auf  die Angst, auf die Gefahr, die sein kann. Der Mensch darf so nicht sein. Aber etwas anderes hat er nicht gelernt. Jahrtausende sind vergangen, so wie der Mensch in der Steinzeit war, so zeigt er sich auch heute. Etwas hat sich bei ihm verbessert, etwas hat sich verfeinert, aber das ist sozusagen die tierische Komponente, sie ist auf demselben Niveau, sie hat sich nicht derart verändert, dass man sagen könnte: Der Mensch ist keine Tier mehr. Vorläufig dominiert bei ihm das tierische Prinzip.

Deshalb, wenn es zu Komplikationen kommt und das dem Menschen vertraute System auseinanderfällt, hat es für diejenigen, die es nicht geschafft haben, sich zu vereinigen, keinen Sinn, irgendwohin zu fliehen, sie werden sowieso nicht überleben. Sie werden jemand anderen ausnutzen, aber das ist kein guter Umstand, Seinesgleichen zu vernichten, denn der Mensch hat ein gewaltiges Potential von Fertigkeiten und Möglichkeiten angehäuft. So kann Ich den Davonlaufenden keinen Rat geben außer der  Frage: „Lohnt es sich denn?“

Diejenigen aber, die weise suchen, sollten auch weiterhin jede Information, die sie erhalten, weise auffassen,  und  sie sollten weise begreifen, dass in dem Fall, wenn über das Schicksal der Menschheit entschieden wird, zu dieser Zeit unbedingt die Möglichkeit gegeben wird, sich richtig retten zu können, unbedingt, anders kann es nicht sein. Umso mehr, als die Menschheit nicht die einzige vernünftige Zivilisation in der Welt, im Weltall ist. Diese Möglichkeit wird unbedingt gegeben sein. Sie jedoch zu finden, wird dann eine Art Prüfung, eine Art Test darauf sein, ob es einen Sinn für jemanden hat, sich zu retten. Sie sollten es sich überlegen.

Diejenigen, die ein günstiges Potential haben, sich weiter richtig zu entwickeln, sich zur nächsten Entwicklungsstufe hinzubewegen, werden diesen erforderlichen Ruf hören können. Wenn sie mit der entsprechenden Information in Berührung kommen, werden sie sich innerlich erregen. Sie stehen dann vor der realen Wahl, ob sie ihr Schicksal verändern sollen.
Sie müssen es selbständig tun, das ist die Freiheit der Wahl. Viele Hinweise sind für diese Menschen gegeben worden. Sie besitzen ein gutes Potential, werden sie aber diese Schritte tun? Das wird von ihnen abhängen. Nicht alle werden diese Schritte machen können, nicht
alle werden es wagen, obwohl sie ausreichend geeignet sind, diesen interessanten Schritt in die Zukunft zu tun.


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Frage 2: 

Urteilt man nach seinem Hin und Her, sorgt sich Premier Putin ernsthaft nicht nur um die Zukunft seiner nahen Verwandten, sondern auch um die Zukunft Russlands.  Ist er aus Ihrer Sicht fähig, Ihre Botschaften aufzunehmen, richtige Schlussfolgerungen zu ziehen und die Völker Russlands auf den richtigen Weg zu lenken?



Vissarion: 

Ob ein Mensch fähig ist? Ich schaue die Menschen fast nie von dieser Position aus an.  Ich nehme den Menschen immer mit Glauben und Hoffnung auf, dass er es vielleicht schafft. So kategorisch schaue Ich nicht. So, falls er nicht fähig ist, dann hat es auch keinen Sinn, etwas zu tun. Mein Wesen ist so aufgebaut, dass Ich an jeden Menschen glaube und Hoffnung habe, dass es ihm doch noch gelingt. Darum werde ich natürlich bis zuletzt die Hoffnung hegen, sogar dann, wenn Ich im Laufe der Zeit auf irgendwelche Fakten stoßen und sehen würde, dass bereits keine Möglichkeit mehr besteht.  Aber in Meinem Inneren werde ich so kategorisch kein Urteil fällen, es wird kein Urteil geben, denn das wäre Meinem Wesen zuwider, weil ein Funke Hoffnung bleibt, und wenn es ein winzig kleiner ist, aber ein Funke Hoffnung, dass es doch gelingt, dass der Mensch wenigstens mit einem Gedanken in die richtige Richtung umkehrt.

In diesem Fall aber sprechen wir über einen Menschen, der Politiker ist. Wenn wir uns  an die Politik halten, so habe Ich eine winzig kleine Hoffnung, in welche Richtung man die Völker Russlands lenken möchte, aber eine sehr kleine Hoffnung. Weil es in der Politik eine gewaltige Menge von Menschen gibt, Menschen, die von geistigen Werten weit entfernt sind, sehr weit entfernt. Sie sind nicht einfach weit entfernt, sondern sie widersetzen sich durch ihre Bemühungen diesen Werten. Deswegen kann ein Politiker gar nichts machen. Er muss sich auf die Menschenmassen stützen, erst recht in einem Staat. Das sind keine zehn Leute, das ist eine gewaltige Masse von Menschen, die an verschiedenen Steuern stehen, an einem ganz kleinen Steuer oder an einem etwas größeren. Das ist so eine Wechselbeziehung  von Menschen. Da wir über die Rettung Russlands sprechen, wäre es notwendig, dass an jedem Steuer ein Mensch stehen würde, der sich als begünstigend bewährt. Aber ein Mensch, auch wenn er sich bewährt und zum Präsidenten wird, schafft nichts, bis diese ganze Mannschaft auch derart richtig denken wird. Nur dass er (Putin) sich in einer etwas gefährlichen Richtung gezeigt hat.

Deswegen war es unmöglich, als sich eines Tages ein gewisses Ende dieser Welt herausbildete, es war bekannt, absolut ausreichend bekannt, garantiert bekannt. Und  so, wie die Welt sich entwickelt, kann man dieses Ende nicht durchschreiten. Man müsste dann sehr schroff seine Weltanschauung ändern. Aber das wäre wirklich möglich, wenn überall entsprechende Menschen am Steuer stehen würden. Dann gäbe es noch eine Chance. Diese Möglichkeit ist aber sehr gering, weil diese Institution oder dieses Gebiet der Macht keine geistige Entwicklung vorsieht. Es hat damit überhaupt nichts zu tun.

Wenn ein Mensch dahin strebt, kehrt er sich von den geistigen Werten unvermeidlich ab. Als Politiker muss er über etwas Schönes reden, über Kultur. Von geistigen Werten hat er keine Ahnung. Es sind keine schlechten Menschen, sie können gute Wirtschaftsfunktionäre sein, irgendwo eine positive  Rolle spielen. Ohne normale geistige Entwicklung kann man die Gesellschaft nicht retten.  Man kann keine Ordnung, kein Wohlergehen schaffen, wo alle Menschen glücklich sind, alle so gut in dieser Welt sind. Das zu schaffen ist unmöglich. Das sind Täuschungen, wenn man sie mit zahlreichen materiellen Werten versorgt und alle scheinbar zufrieden sind. Das ist Betrug. Ein geistig normaler Mensch offenbart sich leicht in schwierigen Situationen, wenn etwas Schwerwiegendes passiert, etwas Extremes. Gerade dann offenbaren sich die wahren Eigenschaften des Menschen, es zeigt sich, dass er noch einiges mehr hat. So die Wohlstandsländer, die man sozusagen als Wohlstandsländer bezeichnet, da sind schwache Menschen. Unter extremen Bedingungen bekommen sie einen Schock, sie sind im Stress, und sie werden kaum fähig sein, normal zu handeln. Sie haben die nötigen Eigenschaften nicht, sie geraten leicht in Panik, sie verbittern bis zur Unkenntlichkeit.

Geistige Werte sind etwas anderes: Wenn ein Mensch, was auch immer geschieht, seine menschlichen Eigenschaften bewahrt. Die wahre menschliche Eigenschaft ist, wenn er ständig bereit ist zu helfen, ohne zu erwarten, dass er dafür belohnt wird, oder wie sich jemand ihm gegenüber verhalten wird. Das ist unwichtig. Wichtig ist, daran zu denken, dass er zu allen gut ist und bestrebt ist, allen ein Freund zu sein. Wird er gejagt oder nicht, wie er von den Mitmenschen aufgenommen wird, von den Verwandten, in seinem Haus, das alles ist nicht wichtig. Er weiß nur, dass er sich richtig benimmt und gut zu allen ist.

Die Welt eines Politikers ist aber anders aufgebaut. Für den Politiker ist wichtig, wie er wahrgenommen wird. Er ist wie eine Marionette in den Händen der umgebenden Gesellschaft, einer schwachen Gesellschaft, die man anscheinend retten muss, er ist aber von ihr abhängig. Wie kannst du diese Gesellschaft retten, wenn du von ihr abhängig bist? Das ist ein Spiel. Das Spiel muss natürlich beendet werden. Denn das Spiel, das stets gespielt wurde und wird, sollte eines Tages das Niveau erreichen, wo es für alle außerordentlich gefährlich wird. Diese Zeit beginnt. Deswegen sieht man, wie leicht die Menschen die Waffen aufeinander richten, wie leicht sie erzürnen. Und dort, wo der Mensch psychisch schwächer ist, gerät er viel schneller in diese Wildheit. Es ist die Zeit jetzt, wo die Psyche des Menschen sich immer stärker zusammenkrampfen und überlastet sein wird. Und Ich wiederhole Mich nochmals: Da, wo es Schwächere gibt, dort wird auch mit dem Schießen begonnen. Einen Ausweg aus all dem finden kann man nur, wenn man lernt, auf alles richtig zu schauen. Man kann aber nicht im Laufe einer Stunde lernen, richtig zu schauen. Darum sollte die Rettung nicht am Zeitpunkt festgemacht werden, wenn der Erlöser kommt und sagt: Kommt, machen wir das so. Und alle sind gerettet. Nein. Man muss seine Eigenschaften ändern. Das sind Jahre. Man braucht Jahre, um das zu ändern, was man jahrhundertelang angesammelt hat. Das ist eine kolossale Arbeit. Das ist eine Heldentat. Und es ist eine Zeitperiode nötig, bis der Mensch fähig sein wird weiterzuschreiten, in die Zukunft zu schreiten. Darum braucht man diese Zeit bestimmter Stabilität. In dieser Zeit sollte man einen bestimmten Teil von Menschen vorbereiten, die sich ändern müssen durch große Arbeit.


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Frage 3: 

Bereits jetzt merkt man, dass der psychische Zustand der Menschen sich bezüglich irgendwelcher menschlicher Prozesse verändert, die unkontrollierte Aggression wächst. Besteht denn die Möglichkeit, diesen Prozess, der mit der Menschheit geschieht, aufzuhalten?



Vissarion: 

Nein. Ein Mittel gibt es nicht. Es ist dasselbe, wie wenn wir sagen, dass es einen Weg gibt, dem Armageddon, den die Schrift voraussagt, zu entgehen. So eine Möglichkeit gibt es nicht. Das ist eine Unvermeidlichkeit, die zur Rettung des menschlichen Geschlechts geschieht.  Natürlich unterstreicht das, wie Ich es bereits mehrmals gesagt habe, dass dies nichts mit dem Willen Gottes zu tun hat. Gott kann niemals für jemanden Vernichtung und Leiden anordnen. Es ist unwichtig, für wen. Dies ist prinzipiell nicht möglich. Eine Zeitperiode wird benötigt, in der unter ihren natürlichen Bedingungen und bei irgendwelchen Begleiterscheinungen, wie Ich es jetzt  ein wenig verallgemeinere, auf der Erde unvermeidbare Ereignisse vor sich gehen werden, die man in Wirklichkeit als Wende, die das Menschenschicksal bestimmt, ansehen kann. Und deswegen – wenn von einem schrecklichen Ende der Welt gesprochen wird – geschieht das in Wirklichkeit zum Wohl des Menschen.

Denn das Leben eines Menschen wird nicht dadurch bestimmt, wie man früher gewohnt war zu denken, dass, wenn man körperlich nicht mehr lebt, stirbt - nichts zurückbleibt. Der Mensch bleibt aber. Das heißt, dass sogar der Massenuntergang, der Untergang der menschlichen, biologischen Organismen keineswegs ein Untergang der Menschheit ist. Überhaupt nicht.

Es kommt zu einem solchen natürlichen Umstand, der als eine Art Filter fungiert, der die anomale Entwicklung aufhalten kann. Und mit seiner Hilfe kann man dann den Teil der Menschheit aussondern, der die Zeitperiode maximaler extremer Bedingungen durchsteht, erhalten bleibt und zur Grundlage wird. Und zur Grundlage soll ein einheitliches Volk werden, eine Gemeinschaft, die eine richtige Sicht auf die umgebende Realität hat, die eine genauere Vorstellung über das Weltall, über die Entwicklungsgesetze hat, die eine vollkommenere Vorstellung hat, als die, die bis heute jahrhundertelang traditionell erhalten worden ist. In Wirklichkeit wurde das traditionell erhalten, was vor vielen Jahrhunderten für den damaligen Menschen verständlich war.

Erhalten bleiben aber dieTraditionen, aber die Menschen verändern sich, ihr Verstand ändert sich, die  Vorstellung bleibt aber dieselbe, die darf man nicht so traditionell bewahren, das schadet nur.

Und deswegen braucht man in diesem Fall eine Bedingung, wenn die neue Lehre, die geboren werden soll, als die wahre Lehre angenommen wird. Dann werden die Menschen, indem sie sich um die Lehre versammeln und sie annehmen, sich in einem einheitlichen Strom entwickeln, in einem einheitlichen Raum der  Vorstellung über die umgebende Realität. Sie müssen diese Vorstellungen vom Menschen genau erfüllen. Und hier schauen wir dann, was aufzubauen, zu bilden ist. Und dann, wenn sie fähig sein werden, durch die extremen Bedingungen durchzugehen, werden sie diese rettende Rolle spielen. Alles andere muss aufgehalten werden. Und da es nicht der Wille Gottes ist, mit Blitz oder etwas anderem zu bestrafen, so ist es hier ganz einfach.

Unter den Bedingungen der Erde geschieht das vielleicht aufgrund irgendeines Wunsches, das geschieht irgendwie nach eigenem Gutdünken, irgendwo etwas später, irgendwo etwas früher, wo weder die Erde noch die Natur es weiterhin erdulden können, sei es, dass es um Kinder geht oder um Erwachsene. Dort, wo es bereits zur Übertreibung  anomaler Erscheinungsformen kommt, dort wird die Erde es leichter haben, einfacher haben, sich in derartigen Maßstäben zu zeigen, sodass es für die auf dieser Oberfläche Lebenden  vernichtend sein wird.  Somit spielt die Natur so eine für den Menschen rettende Rolle. Sie vernichtet natürlich nicht die Seele des Menschen, er bekommt einen neuen Körper.  Das ist kein Problem.

Der Organismus muss gestoppt werden, da viele dieser Organismen sich anomal weiterentwickeln, sie sind ratlos, manipulieren um Druckknöpfe herum, von denen das Leben tausender Menschen abhängt. Es ist besser, diese Organismen zu stoppen. Für sie zu bitten ist sinnlos.


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Frage 4: 

Nach den Stimmungen in der Gesellschaft und in deren unterschiedlichen Schichten zu urteilen, suchen die Menschen verwirrt nach einem Ausweg, da sie verstehen, dass die Welt an einem dünnen Fädchen hängt. Lohnt es sich, ihnen einen Hinweis über die Vorgänge in Sibirien zu geben, oder sollen sie selber nach Antworten auf ihre Fragen suchen?



Vissarion: 

Man kann darüber natürlich berichten. Das ist so eine Art Frohe Botschaft, aber man sollte es nicht auf traditionelle Art tun. Traditionell meint hier, wenn versucht wird, den Glauben gegenseitig zu zeigen, den Glauben kundzutun. Das hat dann einen anomalen Charakter, man darf ihn nicht aufdrängen, denn hier ist es wichtig, dem Menschen, der das nötige Potential hat, eine Chance zu geben, um an dem, was für den Menschen, für die menschliche Gesellschaft die Rettung ist, richtig teilzunehmen. Das heißt, man kann nicht alle dorthin jagen. Und deswegen gibt es keine Wunder, nichts von dem, was dem Menschen die Möglichkeit nimmt, das, was geschieht, richtig zu verstehen und um ihn nicht einfach in etwas hineinzutreiben. Nichts dergleichen darf geschehen. Aber man darf es einander mitteilen, erzählen, zeigen, aber nicht aufdrängen. Deswegen muss man stoppen, wenn man merkt, dass der Mensch, dem man die Information mitteilt, sie irgendwie nicht aufnimmt. Zeigt er aber Interesse, so kann man natürlich mehr erzählen, aber nicht aufdrängen. So ist es in Ordnung. Es geschieht das, was auch notwendig ist.


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Frage 5: 

Wenn in der nächsten Zeit irgendwelche globale Veränderungen stattfinden werden, kann eine gewaltige unkontrollierbare Flut von Menschen in diese Region strömen. Lohnt es sich unter Berücksichtigung dieser Wahrscheinlichkeit, den Menschen darüber zu erzählen, dass hier eine „rettende Arche“ gebaut wird?


Vissarion: 

Nun, das sieht natürlich nicht ganz so einfach aus. Es wird nicht einfach sein, hierher zu strömen, falls wir über etwas Extremes reden. Das Extreme kann sehr leicht die Elektrizität abschalten. Gibt es keinen Strom, gibt es kein Benzin. Gibt es kein Benzin, wird es ziemlich schwierig sein, hunderte Kilometer zu Fuß zu gehen, besonders, wenn man sich auf den russischen Straßen nicht orientieren kann, wo es ab und zu keine Verkehrsschilder gibt oder sogar keine Hinweisschilder, die anzeigen, wo man langgehen muss. Darum wird das in Wirklichkeit ein sehr großes Problem sein, hierher zu kommen, und das ist gut. Denn derjenige, der klug ist und etwas nachdenkt, wenn er Informationen erhält, wird versuchen, über dieses Thema selbständig weiterzudenken und die Richtung, in die er gehen will, festlegen. Um zu berechnen, was er vorbereiten muss, wenn er durch die weiten Flächen Sibiriens zu Fuß gehen muss. Außerdem kann man nicht einen Sack voller Lebensmittel mit sich tragen, und an den russischen Straßen gibt es auch nahezu keine Imbissstuben. Und umso mehr ist es ein Problem, wenn man damit rechnet, zu Fuß zu gehen, es wird unmöglich sein, hierher zu kommen.

Darum gibt es vielleicht noch Hoffnung, dass ein Teil der Menschen noch irgendwelche Transportmittel benutzen kann. Aber das muss man rechtzeitig spüren können, dass, wenn man es jetzt nicht nutzt, man es später nicht mehr kann. Wenn man anderswie von irgendwoher in diese Region kommen möchte, bitte sehr, sollen sie nur kommen.

Wir leben unter Bedingungen, dass – wenn  wir sogar ein Bildchen malen würden und eine gewaltige Masse von Menschen es schafft, hierher zu kommen – es normal wäre. Extreme Bedingungen aktivieren den Menschen auf interessante Art. Er beginnt, etwas anders zu denken und versteht, dass, wenn er hierher kommt, dann kommt er vor allem, um sich zu retten. Da es um Rettung geht, ist er bereit, unter manchen Umständen gehorsam zu sein. Und wenn man sie richtig lenkt, werden sie sich schneller richtig mobilisieren, dabei kann etwas Gutes herauskommen. Selbstverständlich ist erforderlich, dass eine Stammgruppe da ist, die die wichtigsten Entscheidungen trifft. Das sind die Menschen, die hier bereits seit Jahren leben können, die hier die richtige Orientierung, das richtige Verstehen, die richtigen Kenntnisse usw. erhalten haben. Das ist einem Gerippe gleich, das an den kleinen Steuern stehen wird, die eine Gesellschaft braucht. Allerdings sollen das die zuverlässigsten Menschen sein. Das ist ein Meister, kein Leiter, einfach ein Meister auf dem Gebiet, das er gut versteht, in dem er sich gut auskennt. Und für die andere wird es richtig sein, auf diesen Menschen einfach zu hören und zu versuchen, sich in dieses gemeinsame System wirklich zu integrieren, wobei das Überleben der Menschen hier von ihm abhängig sein wird. Aber einfach scharenweise hierherzukommen und das zu tun, wozu man gerade Lust hat, das geht so nicht, das ist dann eine unnütze Arbeit, hierhergekommen zu sein, selbst wenn die Erde hier wunderschön ist. Die Erde ist ja wunderschön. Wenn du aber nicht über die elementarsten Samen verfügst, was nimmst du dann von dieser Erde? Das ist nicht einfach.


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Frage 6: 
072. „
Wie können wir erfahren, dass Du derjenige Jesus bist?“

Vissarion: 
073. „Vor allem muss man sich vernünftigerweise in der Frage, `ob einer Derjenige ist´,  dessen bewusst sein, dass dies in Wirklichkeit nur derjenige kann, der `Denjenigen´ persönlich kennenlernen konnte und irgendwelche von `Dessen´ eigenen Besonderheiten immer noch gut kennt.
074. Aber unter den in dieser Zeitperiode Lebenden kann es solche Menschen nicht geben, die sich aus ganz natürlichen Gründen auf dem Niveau des Bewusstseins des eigenen biologischen Körpers daran erinnern können.
075. Weshalb die Notwendigkeit, welche durch Ihre gestellte Frage bestimmt wird, völlig unangebracht ist.
076. Auf so eine Frage, die bestimmte besonders konkrete Orientierungen voraussetzt, kann die von Ihnen gewünschte Antwort nicht gegeben werden, erst recht nicht, als in der Antwort noch etwas einzigartig Besonderes erwartet wird, dank dem angeblich die Wahrhaftigkeit der Quelle der Wahrheit fehlerfrei zu erkennen wäre.
077. Die Besonderheiten des Bewusstseins sind gemäß ihrem Wesen auf die Wahrnehmung von Information gestimmt, die nur auf den Gesetzen der Welt der Materie basiert, und diese Gesetze unterscheiden sich in der Tat sehr beträchtlich von denen der Geistigen Welt.
078. Und das bedeutet, dass jeder, der die Gesetze der Welt der Materie viel besser beherrscht als der Mensch, den Menschen ganz einfach durch das Manifestieren jener Besonderheiten verlocken kann, Besonderheiten, die vom Menschen als `Wunder´ auf naive Weise wahrgenommen werden.
079. Obwohl das, was ihr vorläufig noch als `Wunder´ wahrnehmen könnt, bloß eine vorläufig noch für euer vernünftiges Begreifen nicht zugängliche Erscheinung ist, die aber schon lange als ein natürliches Element der Gesetzmäßigkeiten der Welt der Materie existiert.
080. Eben in diesem Zusammenhang sollte einst im Altertum für die Schüler erwähnt werden, dass die Zeit kommen werde, wo diejenigen, die das Falsche mit/in sich tragen, sogar das Feuer vom Himmel herabholen können, wodurch sie Viele, sogar auch Auserwählte, verlocken werden.
081. Viele unter den jetzt lebenden Menschen konnten schon an verschiedenen Orten der Erde die Vorführung von so etwas erleben, was im Altertum im Gelobten Land das dort erschienene Lebendige Wort Gottes gemacht/vorgeführt hatte.
082. So wie im Altertum nehmen die Menschen diese sich fortsetzenden Vorführungen aufgrund vom Nicht-Wissen der Wahrheit eindeutig als Manifestationen von `Wundern´ wahr, welche angeblich ausschließlich nur Göttliche Grundlagen haben könnten.
083. Dem ist aber bei weitem nicht so!
084. Erweiterte Möglichkeiten, Gesetze der Welt der Materie in der Breite anzuwenden kann nicht nur derjenige, der Gottes Segen hat, sondern auch derjenige, der nicht einmal eine Seele hat.
085. Nämlich außer dem Menschen als einer einzigartigen Gattung, versehen mit einer Seele, existiert im Weltall zudem eine große Menge unterschiedlicher Verstandes-Zivilisationen, die mit keiner Seele ausgestattet sind, aber in der Entwicklung der Fähigkeiten des Beherrschens der Gesetze der Welt der Materie die Menschheit mehrfach übertreffen.
086. Vieles, was im Laufe seiner historischen Entwicklung seitens der Menschen als `Wunder´ wahrgenommen wurde, ging und geht reichlich weiter gerade von jenen Vertretern des außerirdischen Verstandes aus, und zum Göttlichen haben viele solcher `Wunder´ überhaupt keine Beziehung.
087. Darum soll der Mensch sich in seiner Suche nach dem Göttlichen vor allem auf seine Gefühlswelt stützen, die ihm gemäß seiner geistigen Reife helfen wird, gerade die fehlende Weisheit fehlerfrei zu finden, nur dank derer das normale Vorrücken auf dem Weg der geistigen Vervollkommnung möglich ist.
088. Sich von einer bedingten Stufe hin zu einer weiteren, höheren Stufe zu bewegen.
089. Aber nur diejenigen der heute lebenden Kinder Gottes, die wirklich genug reif für die Übernahme der höchsten schicksalhaften Verantwortung wurden, können bei dem Erleben der Früchte der Vollziehung des Wortes Gottes alles Notwendige fühlen, um sich Ihm anzuvertrauen.
090. Der Lehrer braucht solche Schüler, die den wahren Wert der ihnen gegebenen Lehre sehen und fühlen können.
091. Wenn der Mensch nach der Berührung mit Details der Lehre anfängt, Ihren wahren Wert zu fühlen und zu begreifen, dann ist es gar nicht nötig, diesem Menschen irgend einen Beweis der Wahrhaftigkeit des Lehrers zusätzlich geben zu müssen.
092. Wenn aber der Mensch nicht imstande ist, die Wahrhaftigkeit der Lehre zu sehen, dann muss ihm auf keinen Fall eine zusätzliche Bestätigung der Wahrhaftigkeit des Lehrers gegeben werden, weil dieser Mensch offensichtlich nicht imstande sein wird, die gerechte Arbeit in jenem höchsten Maße zu erfüllen, so, wie dies von der Lehre eingegeben ist.
093. Stützt euch nicht auf unangebrachte Ängste bei der Suche nach der Wahrheit!
094. Nämlich die von Ihnen gestellte Frage gründet auf Angst, einerseits per Zufall an der Wahrheit vorbeizugehen und andererseits – sich zu irren und unter den Einfluss einer falschen Wahrheit zu geraten.
095. Ängste verlocken euch, Beweise dort zu suchen, wo sie nicht sein können.
096. Lernt es, Gott völlig zu vertrauen und für alles, was euch am heutigen Tag gegeben wird, dankbar zu sein, weil alles Gegebene nicht zufällig ist und berufen ist, euch mit fehlender Weisheit zu bereichern.“

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Frage 7: 
097.
Hast Du den Film `Die Passion Christi´ von Mel Gibson gesehen?
         Findest Du, dass er die wirklichen Ereignisse genau widerspiegelt?


Vissarion: 
098. „Ich habe mir diesen Film nicht angesehen und habe das bewusst nicht getan. Ich habe keinen Wunsch, künstlich in ernste Gefühlsbewegungen einzutauchen, zumal mir die Menschen, die diesen Film gesehen haben, erzählten, dass man in diesem Film ziemlich stark das traurigste und unangenehmste Ereignis jener fernen Vollziehung betont hat.“

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Frage 8: 
099.
"Warum sind Deiner Meinung nach so viele Antisemiten unter den Christen?
         Besonders unter der Berücksichtigung, dass Jesus ein Jude war?
         Warum beschuldigen so viele Menschen die Juden des Todes von Jesus?"


Vissarion:
 
100. "Das ist eine sehr ernste Frage, und sie braucht eine ganze Vorlesung, um dieses Thema ziemlich klar zu erläutern.
101. Ich will dies lediglich kürzer ausdrücken.
102. Vor allem hängt all diese große Feindseligkeit gegenüber dem israelischen Volk von der psychologischen Besonderheit ab, die bei diesem Volk aufgrund einiger besonderer Gesetze und Ideen jener Heiligen Schriften geformt wurde, welche ihr als das Alte Testament kennt.
103. Um der Verwirklichung eines in das Alte Testament eingelegten besonderen Zieles willen mussten die Israelis sich auf der ganzen Erde verstreuen, die dabei tief in sie eingelegten Heiligen Ideen heilig bewahrend und realisierend.
104. Und diese ihre überall vorkommende Anwesenheit und ihre charakteristische Lebenstätigkeit mussten bei einer primitiv denkenden Bevölkerung, in der sie zu leben begannen, unvermeidlich eine bestimmte Feindseligkeit hervorrufen, die sich mit der Zeit  noch ziemlich breit bestätigt und entwickelt hat.
105. Das Erscheinen und die Entwicklung dieser Feindseligkeit war gezielt geplant, weil sie ein wichtiger psychologischer Teil davon war, wonach das Bedürfnis der Israeli ernst aktiviert werden konnte, die im Altertum für sie bestätigten besonderen Gesetze als für ein sozusagen auserwähltes Volk noch eifriger zu bewahren und sich an sie zu halten.
106. Obwohl es besonders Geliebte unter gleichermaßen Geliebten grundsätzlich nicht geben kann.
104. Der Himmlische Vater hat keine menschlichen Besonderheiten und liebt deswegen immer gleich und wird ewig gleich alle seine Kinder ohne Ausnahme lieben.
108. Und dass es unter den sogenannten Christen viele Antisemiten gibt, und dass viele Menschen die Juden am Tode Jesu beschuldigen, ist gerade das Ergebnis ihres primitiven Denkens und geistigen Bildungsmangels.
109. Sie sind nicht einmal imstande zu denken, dass sie in Wirklichkeit, ungeachtet solcher  bestehender tragischer Erfahrung, die sich in jener fernen Zeit ereignet hat,  selbst die selbe Neigung, in ähnlichen Verhältnissen das selbe zu tun, immer noch bewahren.
110. Diese Neigung, ernste tragische Fehler zu machen, ist der gesamten Menschheit in gleicher Weise eigen, nicht aber nur einem kleinen gesonderten Volk.
111. Dabei muss betont werden, dass gerade die Christen aufgrund der bei ihnen geformten nicht richtigen ideologischen Bedingtheiten die größte psychologische Veranlagung zu einem tragischen Fehler solcher Art haben.
112. Und die Ersten werden die Letzten sein!“

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Frage 9: 
113.
"Sind Deiner Meinung nach die biblischen Geschichten reale Geschichten,
         oder handelt es sich dabei um eine Metapher oder ein Gleichnis, ein Sinnbild
?"

Vissarion:
 
114. Es ist all das, was in der Frage genannt wurde.
115. Dabei muss man auf vernünftige Weise verstehen, dass der Autor bei dem Versuch, irgend welche vorgekommenen Ereignisse zu beschreiben, aufgrund irgend welcher ihm als dem Menschen eigenen Besonderheiten nicht nur das Ungenaue unvermeidlich zulässt, sondern sogar auch das, was es gar nicht gegeben hat.
116. All dies ist durchaus in der Lebenstätigkeit des Menschen und in seinen Bekundungen des geistigen Ereiferns zulässig.
117. Dies ist normal!
118. Nicht normal ist das Streben des Menschen, die einen oder anderen Handlungen seiner Mitmenschen selbstständig nach eigenem Gutdünken als fehlerlos zu bezeichnen.
119. Wodurch auch falsche Dogmen zu entstehen beginnen, die imstande sind, den notwendigen Rhythmus der geistigen Entwicklung beträchtlich zu bremsen!
120. Die Blinden, die in der offenen Tür stehen, treten selbst nicht ein und gewähren den anderen keinen Eintritt!“

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Frage 10: 
121.
"Glaubst Du, dass Du der Sohn Gottes bist?
         Was stellen dann in so einem Fall die anderen Religionen dar
?"

Vissarion:
 
122. „Im Grunde meines Wesens bin ich ebenso ein Sohn Gottes wie auch ihr alle.
123. Außer der Besonderheit, welche berufen ist, mich auf der Erde als das Lebendige Wort meines Vaters erscheinen zu lassen.
124. Diese Besonderheit lässt mich kraft bestimmter ihr eigener charakteristischer Gesetze nicht so leben und die mich umgebende Welt nicht so erkennen, wie dies jedem von euch eigen ist.
125. Ich kann unter euch auf der Erde nur in dem außerordentlichen Fall erscheinen, wenn eine schicksalhafte Lebensnotwendigkeit entsteht, um den natürlichen Rhythmus der Entwicklung der ganzen Menschengesellschaft aktiv zu beeinflussen.
126. Was aber alle anderen bestehenden Religionen angeht, so ist es unter den Umständen unserer Kommunikation nicht einfach, alles Notwendige zu dieser Frage in aller Breite zu erklären. Es handelt sich dabei um ein sehr großes Thema.
127. Ohne Berücksichtigung der Grundsätze, auf deren Basis verschiedene geistig-religiöse Glaubenslehren entstanden sind, möchte ich sagen, dass im Grunde in beinahe allen diesen Glaubenslehren verschiedene wichtige Wahrheiten als verschiedene Facetten einer Einheitlichen Erscheinung eingelegt sind.
128. Diese verschiedenen wichtigen Wahrheiten wurden mit unterschiedlichem Genauigkeitsgrad geäußert und wurden vor allem unter Berücksichtigung der primitiven Fähigkeiten des Menschen, die sich ereignende Realität zu begreifen, die sich in jener Zeitperiode als die günstigen Bedingungen für das Aufkommen irgend einer neuen Glaubenslehre entstanden, ausgedrückt.
129. Und obwohl die eine oder andere Glaubenslehre keinen Bezug zum direkten Bekunden des Willens des Himmlischen Vaters haben konnte, halfen diese entstandenen neuen religiösen Bewegungen den getrennten Gesellschaftsgruppen in der Tat, sich in eine einheitliche, vollkommenere Form zu vereinigen, auf deren Basis auch eine vollkommenere Kultur entstand.
130. Zur Klärung des von Ihnen erwähnten Themas ist auch das Anwenden einer bestimmten Bildhaftigkeit angebracht.
131. Stellen Sie sich einen gewissen, für die ganze Menschheit wertvollen SCHLÜSSEL vor, dank dem diese Menschheit die Tore in die Ewigkeit für sich öffnen soll.
132. Also, dieser SCHLÜSSEL war in irgendeine Menge von Teilen zerteilt, die mit unterschiedlichem Genauigkeitsgrad bezüglich dieser bildhaften Erwähnung verschiedenen Völkern als bestimmte religiöse Wahrheiten zur Aufbewahrung gegeben worden waren.
133. Und nur wenn die Menschen geistig und verstandesmäßig dazu reif werden, sodass sie die Wahrheit über diese Teile, die auf den ersten Blick einander fremd sind, sehen können und auch die Wahrheit annehmen können, welche diese verschiedenen Teile zu Einem sammelt, dann kann man auch von der RETTUNG und vom ANFANG der normalen Entwicklung der Kinder Gottes reden.
134. Weil dies alles den Anfang des Werdens der Einigen Familie der Kinder Gottes auf der Erde bedeuten wird!“

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Frage 11: 
135.
"Inwieweit ähnelt Deine Lehre dem, was das Christentum während der Jahrhunderte gelehrt hat?"

Vissarion:

136. „Ich lehre die nach dem Göttlichen Dürstenden, echte Gläubige zu sein, im Unterschied gegenüber dem traditionell bekundeten Streben der Menschen, nur das Scheinbare von dem zu schaffen, dass sie sozusagen Gläubige seien.
137. In Wirklichkeit lehrte man während der Jahrhunderte gerade im Christentum das, was keinerlei Bezug zum Wesen des Neuen Testamentes hat.
139. Und sie teilten sich ausschließlich aufgrund von dem, was sie selber aus eigener Willkür dem, was im Neuen Testament schon eingeprägt war, hinzugefügt haben.
140. Die Christen teilten sich nicht aufgrund des Neuen Testamentes, sondern wegen ihrer primitiven Deutungen dessen, was in den Texten des Neuen Testamentes gemeint wurde.
141. Alle christlichen Organisationen, die sich traditionell behauptet hatten, bemühten sich, gerade diese ihre eigenen falschen Deutungen aus ihrer egoistischen Position heraus jedem nahe zu bringen, den sie erreichen konnten.
142. Dabei haben sie es noch fertiggebracht, alle einzuschüchtern, damit diese es überhaupt nicht wagten, an das Göttliche irgendwie anders zu denken, als dies von offiziellen Vertretern jeder dieser christlichen Bewegungen interpretiert wurde.
143. Was an sich schon eine grobe Verletzung dessen ist, was vom Himmlischen Vater für Seine Kinder vorbestimmt wurde.
144. Ihr wisst es schon aus den Texten des Neuen Testamentes, dass, wenn sich ein Reich in sich selbst teilt, dann ist es zur Zerstörung verurteilt.
145. Teilen kann sich das Reich ausschließlich nur dann, wenn in ihm zwei oder mehrere Regierende erscheinen.
146. Das einheitliche Christentum, so, wie es sich manifestieren sollte, gibt es nicht.
147. Anstelle eines Reiches könnt ihr nur das Vorhandensein separater, bedingter Fürstentümer konstatieren: ein katholisches, ein orthodoxes, ein protestantisches und so weiter.
148. Dies alles hat keinerlei Bezug zu den Früchten der Bekundung der Wahrheit Gottes!“

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Frage 12: 
149.
"
Hieltest Du Dich damals für einen `Revolutionär´? Hältst Du Dich jetzt für einen `Revolutionär´?"

Vissarion:

150. „Darüber habe ich nie nachgedacht.
151. Aber alles, wozu ich für den Menschen dieser Epoche des Reiches der Macht/Gewalt, die weiterhin immer noch besteht, berufen bin zu eröffnen, widerspricht völlig dem ganzen Wesen der Lebensgestaltung der heutigen Menschengesellschaft.
152. Die existierende Menschengesellschaft beruht auf den tierischen Grundsätzen der Selbsterhaltung.
153. Die Menschen streben danach, miteinander zu leben, nicht weil sie einander lieben und einen aufrichtigen starken Wunsch haben, einander dienlich zu sein, sondern vor allem deshalb, weil man in einem `Schwarm´ mehr Überlebensmöglichkeiten hat.
154. Dabei trachtet so ein jeder separater `Schwarm´, nur seine Interessen zu verfolgen und sie zu schätzen, die Interessen anderer ebensolcher `Schwärme´ möglicherweise vernachlässigend.
155. Nur aber befriedigt man all diese Interessen aufgrund besonderer Möglichkeiten eben des Bewusstseins des Menschen raffinierter und viel komplizierter, als dies sich bei den Vertretern der tierischen Welt ereignet.
156. Niemand auf der Erde ist fähig, so viel Schaden zu bringen wie der Mensch selbst.
157. So soll es nicht sein!“

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Frage 13: 
158.
 
Was ist das Ziel Deines jetzigen Aufenthaltes auf der Erde?“

Vissarion:

159. „Die Menschheit steht vor ernsten Natur- und Technologie-Katastrophen, welche eine globale Gefahr für die Existenz der gesamten Menschheit schaffen können.
160. Die Rettung, von der ihr in religiösen Erwähnungen nicht nur einmal gehört habt, sie aber falsch verstanden habt, läuft vor allem auf die Notwendigkeit hinaus, günstige Bedingungen für die Aufrechterhaltung der menschlichen Gattung auf dieser Erde zu schaffen.
161. Wobei damit auch noch die erreichten geistigen und intellektuellen Werte aufrecht erhalten werden, die für das Erschaffen lebenswichtiger Bedingungen äußerst wichtig sind, aufgrund derer sich das Werden des Einheitlichen Volkes der Kinder Gottes auf der Erde zu ereignen beginnen wird, wo die Kinder Gottes die gleiche, sachkundigste Vorstellung über das für alle einheitliche Gesetz der geistigen Entwicklung haben werden.
162. Die Rettung kann sich durch zwei Varianten ereignen: durch eine bedeutend geringere Zahl an menschlichen Tragödien, was aufgrund bestimmter Gesetze, die der menschlichen Psyche vorläufig noch eigen sind, kaum wahrscheinlich ist, und durch eine größere Zahl an tragischen Folgen.
163. Meine Aufgabe besteht dieses Mal darin, nicht nur alle für euch notwendigen Kenntnisse bezüglich des Gesetzes der geistigen Entwicklung zu eröffnen, was all eure geistige Suche und eure Streitigkeiten befrieden lässt, sondern auch euch zu helfen, unter der unbedingten Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit der Entwicklung der Ereignisse nach der oben erwähnten letzteren Variante, die Bedingungen der garantierten Rettung des Menschen zu schaffen.
164. Dies geschieht jetzt auch schon im Laufe von fünfzehn Jahren im Süden des zentralen Teiles Sibiriens.“

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Frage 14: 
165.
 
Wie kannst Du die Rettung der Menschheit  erreichen?“

Vissarion:

166. „Nur mit Hilfe einer bestimmten Menge der dafür günstigen Menschen, die aber dafür unbedingt ihre eigene Wahl selbstständig in Richtung dieser Heldentat treffen müssen.“