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Die Letzte Hoffnung, Kapitel 9:
Der Vater gestaltet alles zum Wohle eurer Seele

In der Taiga
In der herbstlichen Taiga    (Foto: Bekeshin)

       Der Vater will Seine verirrten Kinder retten

1. Jetzt aber, da die nächste Seite aufgeschlagen wird, ist die Zeit gekommen, ein nicht geringes Geheimnis mitzuteilen, das die Anstrengung des Himmlischen Vaters zur Rettung Seiner verirrten Kinder widerspiegelt.

2. Und obwohl ich in diesem Aufruf nicht viele der Aktivitäten eures Vaters berühren werde, die unsichtbar für euch und immer zu eurem Wohle geschehen, so decke ich doch vorerst teilweise das Geheimnis auf, das zum Stolperstein wurde sowohl für jene, die Ihn nicht angenommen haben, als auch für jene, die ohne sich zu verbergen gesagt haben: "Wir glauben!"

3. Nur dass sich heute jene in einer wesentlich leichteren Lage befinden als die, welche Ihn früher verworfen haben, denn sie haben wenig über den Lehrer nachgedacht, und ihr Bewusstsein ist frei von berauschenden Illusionen.

       Der Lehrer wird durch das Prisma des Egoismus gesehen

4. Jene aber, die sich in Mengen Gläubige genannt haben, versuchten zu lange, sich das Bild des Lehrers durch das Prisma des Egoismus vorzustellen, wobei sie aber nicht ihre ganze Aufmerksamkeit in die Hauptrichtung gelenkt haben.

5. Und deshalb hat sich ihr Bewusstsein mit unbegründeten Illusionen angefüllt.

6. Und jetzt sind jene fest daran gebunden und nicht in der Lage, den entschlossenen Schritt zu tun über die Grenzen hinaus, die sie aus eigener Initiative gesetzt haben.

7. Hartnäckig erwarten die Gläubigen die Erfüllung des von Gott Vorbestimmten in Formen, die sie sehen möchten.

8. Doch ein großer Blinder ist derjenige, der meint, dass der Himmlische Vater Seinen Willen nach den menschlichen Wünschen wirken lässt.

9. Nicht nach euren Wünschen wirkt euer Lebendiger Gott, sondern zu eurem Wohle!

10. Seid wachsam euren Wünschen gegenüber, denn noch ist eure Knechtschaft unter dem Joch des eigenen Egoismus nicht zu Ende!

       Der Vater beobachtet aufmerksam eure Aktivitäten

11. Der Große Gott, Der euch das Leben gegeben hat und euch auf Mutter Erde verkörperte, begann aufmerksam eure Aktivität bei jeder Bewegung zu beobachten.

12. Dafür benötigt der Vater nicht das euch bekannte Sehvermögen mit seinen äußerst beschränkten Möglichkeiten.

13. Die Seele eines jeden von euch hat eine ständige Verbindung zum Himmlischen Vater durch einen bestimmten, nie reißenden und für euch unsichtbaren wunderbaren Faden.

14. Ebenso wie die Lungen des materiellen Körpers ständig die lebensspendende Luft einatmen müssen, so muss auch eure Seele zur Lebenserhaltung ständig durch diesen wunderbaren Faden den Heiligen Geist ihres Vaters einatmen,

15. Der ununterbrochen zu jedem von euch unter gleichen Bedingungen fließt, als was ihr euch auch immer auf der Mutter Erde gezeigt habt.

       Die zwei Gefühlswelten des Menschen

16. Eure Wahrnehmung der ganzen umgebenden Realität und ausnahmslos alle eure eigenen Aktivitäten sind untrennbar mit zwei Gefühlswelten - der inneren und der äußeren - verbunden:

17. Der äußeren Gefühlswelt der natürlichen, egoistischen Instinktbesonderheiten und der inneren geistigen Gefühlswelt.

18. Dabei ist die äußere Gefühlswelt infolge ihrer wesentlich gröberen Struktur unfähig, in die innere einzudringen, während die innere Gefühlswelt leicht in alle äußeren Erscheinungen der Gesetze des materiellen Körpers und der ganzen umgebenden Realität eindringen kann.

       Der Vater ist immer mit euch verbunden und sieht euch überall

19. Und nun, dank des genannten wunderbaren Fadens, sieht euer Himmlischer Vater alles, was mit euch geschieht, eben durch eure geistigen Gefühlsbesonderheiten.

20. Und da nicht eine Erscheinung der materiellen Welt fähig ist, die Wirkung des wunderbaren Fädchens zu behindern, so wird der Vater - wo ihr auch hinkommt, unter was für einer Schicht Wasser oder Erde ihr auch seid, in welchem Zimmer ihr euch auch versteckt - immer leicht sehen, was ausnahmslos mit jedem von euch geschieht.

       Die ganze Aufmerksamkeit des Vaters gilt eurem Herzen, nicht euren Werken

21. Doch, wahrhaftig ich sage euch: Gott interessieren nicht die Details der Ereignisse, die in den materiellen Gesetzen eures Körpers ausgedrückt werden, und Ihn interessiert nichts, womit euer Körper und Verstand in Berührung kommt.

22. Der Himmlische Vater beobachtet aufmerksam, wie ihr auf alles Geschehende reagiert, indem ihr das Verhältnis eurer Seele zu allem ausdrückt.

23. Der Vater sieht nicht auf das, was in eurem Bewusstsein geschieht, und Ihn interessieren nicht eure Gedanken, doch Er beobachtet ohne Unterlass alle inneren Anstrengungen, welche ihr immer zuerst zu allem aufbringt.

24. Denkt daran, dass euer Vater all euren äußeren Ausdruck, wertvolle Ornamente oder majestätische Bauten, die ihr mit euren Händen zur Verherrlichung Gottes geschaffen habt, niemals beachten wird - denn Seine ganze Aufmerksamkeit gilt eurem Herzen,

25. Weshalb ihr euch diese Bauten vor allem gegenseitig zeigt und sie für euch selbst baut.

       Der Vater sieht unermüdlich auf die Bemühungen eurer Seele

26. Wenn ihr Tempel oder irgendetwas Kleineres, doch sehr Wertvolles baut, so schafft ihr Opfergaben für die geplante Tat.

27. Und das Werk wird schließlich zu einer Opfergabe für euren Gott.

28. Wahrhaftig ich sage euch: Gott erwartet von euch nicht phantastische Opfergaben, sondern barmherzige Taten, die vor allem von eurer Seele geschaffen werden.

29. Denn weiter schaffen dann auch Lippen und Hände das Würdige aus der Fülle des Herzens.

30. Doch alles, was ihr mit euren Lippen und Händen schafft, wird allein von euch selbst benötigt.

31. Der Große Himmlische Vater aber sieht unermüdlich auf die Schritte der Bemühungen eurer Seele.

       Der Vater gestaltet alles Geschehende zu eurem Wohle um

32. Er hat den Anfang gesehen und Er sieht weiterhin sehr gut die Ereignisse, die sich in eurem Leben entfalten, wenn Vertreter des Weltallverstandes auf euren Verstand Einfluss nehmen.

33. Doch unabhängig davon welches Niveau der Verstandesentwicklung jene auch haben, die danach dürsten, auf euer Leben Einfluss zu nehmen, sie können nie mit den Eigenschaften des Überbewusstseins eures Gottes verglichen werden.

34. Mit Hilfe der Göttlichen Eigenschaften nutzt und gestaltet euer Vater alle geschehenden Ereignisse, so dass auf jeden Fall jedes von ihnen allein dem Wohl eurer Seele dient;

35. Dem Wohl eurer Seele, um das ihr euch unaufhörlich kümmern müsst, doch hartnäckig wählt ihr aus Blindheit zuerst das Wohl für den Körper und euren Egoismus.

36. Und deshalb ist der Vater euren Bitten gegenüber taub, an das aber, was ihr wirklich benötigt, denkt Er immer.

       Jegliche Lehre, die euch hilft, findet das Wohlwollen des Vaters

37. Der Große Gott hat gesehen, dass verschiedene Grundlagen für alle möglichen religiös-mystischen und andere philosophische Lehren geschaffen wurden, die der Weltallverstand zu eurem Wohl einzuführen bemüht war. Wenn auch unter der großen Menge moralisch-ethischer Begriffe keine Wahrheiten zu finden waren, die für den direkten und für die Menschheit einzigen Aufstiegsweg charakteristisch sind - so vermochten doch viele dieser eingeführten Begriffe, etliche eurer Lebensäußerungen nicht geringfügig zu veredeln;

38. Selbst wenn sie euch kein richtiges Verständnis von Gott und des von Ihm Kommenden geben konnten, waren sie jedoch fähig, eure Weltauffassung vom tierisch-egoistischen, engstirnig-primitiven Horizont wesentlich zu erweitern;

39. Dies half eine gute Grundlage zu bauen, von der aus ihr würdig mit der Wahrheit in Berührung kommen konntet.

40. Und selbst wenn viele dieser Begriffe den Prozess des Aufstiegs auch nicht fördern, so bremsen sie doch oft euer Fallen.

41. Und folglich, einerlei unter welchem Namen diese Begriffe auch eingeführt werden, wahrlich, ich sage euch: Der Himmlische Vater verhält sich zu solcherart Bemühungen wohlwollend.

42. Und nur unvernünftige Blinde erheben ein zähneknirschendes Geschrei und lehnen das ihnen Unzugängliche ab,

43. Denn im eigenen Egoismus badend, halten sie sich für das Maß bei der Bestimmung geistiger Werte.

       Ihr vertraut eurem Bewusstsein, doch nicht der Stimme eurer Seele

44. Beim Entstehen verschiedener Lehren in eurer Gesellschaft besteht die einzige Komplikation für die Erfüllung des Heiligen Plans darin, dass ihr aufgrund besonderer Gesetzmäßigkeiten eurer Seele unvermeidlich mit Herz und Verstand fest an die Lehre angebunden seid, die ihr erwählt habt,

45. Und so haben sich in eurem Verstand falsche Begriffe festgesetzt.

46. Und da ihr vorerst noch vor allem eurem Bewusstsein fast vollständig vertraut, doch nicht dem Ruf eurer Seele, so entsteht vor vielen die schwer lösbare Aufgabe, die Wahrheit, Die endlich vom Vater gesandt wurde, aufzunehmen.

47. Denn ihr hört nicht auf die Stimme eurer Seele, sondern versucht vor allem mit eurem Verstand, der jedoch mit Plunder gefüllt ist, Das einzuschätzen, Was gekommen ist.

48. Doch wahrhaftig, in diesem Fall erwartet euch ein großer Misserfolg, unabhängig davon, mit was für einem Wichtigkeitsgrad euer Bewusstsein auf der Erde bewertet wird.

       Ihr reinkarniert im Umfeld einer für euch günstigen Lehre

49. Aber ist die menschliche Weisheit nicht Torheit vor Gott?

50. Deshalb bleibt das Hoffen auf euer Herz.

51. Denn nur mit dem immer reineren Herzen kann man Das, Was von Gott kommt, sehen.

52. Da Er dieses geistige Werden beobachtet und alle wahren Qualitäten und Mängel aller entstehenden Lehren kennt, erlaubt euch der Himmlische Vater durch Heilige Gesetze, von Seinem Willen aufgestellt, so zu reinkarnieren, dass ihr - geboren in der einen oder anderen Gesellschaft, wo die eine oder andere Lehre in Blüte steht - die Möglichkeit habt, etwas Hilfreiches in dieser Zeitspanne zu erwerben,

53. Das fähig ist, eure innere Welt zu bereichern, indem es entweder das Fehlende hinzufügt oder das Überflüssige beseitigt.

54. Doch der Große Gott ist vor allem durch ein solches Sakrament und einige andere Anstrengungen immer fähig, alles, was mit euch nicht nach Seinem Willen geschieht, auszunutzen und zum Guten umzugestalten,

55. Damit das, was geschieht, euch immer auf die beste Weise helfen kann.

       Selbst dunkle Pläne gegen euch werden letztendlich eurem Wohle dienen

56. Und da im Verlauf der Ewigkeit nur ein Verstand aktiv auf euch einwirken kann, der dem euren im Grunde ähnlich ist, so kann sich dieser nie mit der Anstrengung Gottes, eures Himmlischen Vaters, messen.

57. Und was für dunkle raffinierte Pläne auch gegen euch stünden, letztendlich werden sie euch unbedingt zum Wohle dienen.

58. Doch was für eigene Anstrengungen werdet ihr selbst unternehmen?

59. Denn nicht davon, was man euch antut, könnt ihr umkommen, sondern nur davon, wie ihr diese Aktivitäten aufnehmt.

60. Eure Wahl aber wird in Ewigkeit immer frei sein.

       Der Vater kann euch keine direkten Hinweise geben

61. Doch außer, dass der Vater mit Seiner Weisheit und Kraft immer alles ausnutzt und zu eurem Wohle umgestaltet, gibt es auch noch Seine direkten Bemühungen, die nach dem Heiligen Plan zum Wohle der Entwicklung des Menschengeschlechts vorgesehen waren.

62. Als der Große Vater euch Leben gegeben hat und euch auf der Mutter Erde verkörperte, stellte Er euch vor allem die nicht einfache Aufgabe, mit der selbstständigen Ansammlung des Verstehens zu beginnen, das für die Entwicklung notwendig ist.

63. Dabei war jener Umstand der schwierigste, dass man keinem von euch einen direkten Hinweis geben kann.

64. Denn euer Verstand, durch den man einzig bestimmte Anweisungen geben kann, hat eine einheitliche Grundlage und Gesetzmäßigkeiten, wie auch alle Erscheinungsformen der Besonderheiten des beweglichen Verstandes im Weltall.

65. Und das bedeutet, dass ihr bei beliebigem Entwicklungsniveau eures Verstandes innerhalb der Grenzen, die vom Schöpfer des materiellen Daseins aufgestellt wurden, ihr nie in der Lage sein werdet, die Bemühungen des Überbewusstseins in dieser Richtung wahrzunehmen,

66. Da die groben Besonderheiten eures Bewusstseins unfähig sind, die Erscheinungsformen der überfeinen Besonderheiten wahrzunehmen.

       Durch meine Geburt wollte der Vater Schwierigkeiten von euch nehmen

67. Der Himmlische Vater hat gewusst, dass beim natürlichen Prozess eures Werdens und der Anhäufung notwendiger Kenntnisse, die berufen waren, euch zu helfen, die Anfangsetappe der Selbstbestimmung und des Erkennens eures wahren Wesens zu durchlaufen, ihr überhaupt nicht die selbstständigen Möglichkeiten habt, die Erkenntnis der Wahrheit auf einem solchen Niveau zu erlangen, wo gerade für euch ein vollkommenes Eingehen in die Harmonie der Schöpfung möglich ist.

68. Und außerdem hat die Harmonie selbst für euch bestimmte zeitliche Einschränkungen gesetzt, indem sie eine Grenze aufstellte, die ein materieller Körper nicht überschreiten darf, wenn er nicht im Rhythmus zu der sich entfaltenden Harmonie steht.

69. Da der Große Himmlische Vater von all den Schwierigkeiten wusste, die unvermeidlich vor euch auftreten würden nachdem ihr für die Schöpfung unerwartet ins Dasein der materiellen Welt eingegangen seid, hat Er auf einer bestimmten Etappe der Formung der jungen Menschheit meine Geburt vorgesehen.

       Ich wurde nur zu eurem Wohl geboren

70. Ich wurde nicht geboren, um einen Entwicklungsweg wie ihr zu gehen zur Erfüllung der wunderbaren Mission, die euch vom Vater auferlegt wurde.

71. Denn ihr seid zur allmählichen Veredlung der ganzen materiellen Welt geboren, indem ihr die Herrlichkeit Gottes in der Schöpfung verbreitet.

72. Ich aber wurde nur zu eurem Wohl geboren,

73. Um das Fehlende zu ergänzen, denn nur dadurch hat der Große Vater die Möglichkeit, seinen zahlreichen Kindern notwendige Anweisungen auf ihrem Verstandesniveau zu geben.

74. Und erst heute ist der günstige Moment gekommen, wo ich mit der Erlaubnis des Großen Gottes, meines Vaters, euch mein Geheimnis eröffne,

75. Über das ihr viel geraten und unvermeidlich eine große Menge von primitiven Vorstellungen hervorgebracht habt, auf deren Grundlage bis zum heutigen Tag eine große Menge verschiedener Versuchungen und Verwirrungen entstanden sind.

76. Und um euch heute vieles zu offenbaren, ist es sehr wichtig für euch, auch diese Seite zu kennen,

77. Damit sich der Nebel für immer auflöst und damit sich der gerade Pfad eurem Auge endgültig zeigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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