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Die Letzte Hoffnung, Kapitel 15:                                                                            Russisch-Deutsch 
Heute trifft der Geist der Vollziehung auf den globalen Egoismus

In der Taiga
In der herbstlichen Taiga    (Foto: Bekeshin)

Inhalt: Das instinktiv-egoistische Prisma durch das geistige Prisma ersetzen ~ Alle Ereignisse in eurer Zivilisation geschehen aufgrund eurer vereinten Gedanken ~ Auf der ganzen Erde denkt ihr in einheitlicher Abhängigkeit vom Egoismus ~ Die Natur verbirgt sich bis heute vor euch ~ Vergeblich habt ihr euch bemüht, eine Wohlstandsgesellschaft nach euren Wünschen aufzubauen ~ Eine Lebensordnung, die auf ein und demselben primitiven Prinzip basiert ~ Ein Baum des globalen Egoismus ist das Wappen der existierenden Menschheit ~ Jeder von euch wirkt auf den Allgemeinzustand der ganzen Menschheit ein ~ Meine Geisteskraft wirkt zum Wohl eures gesellschaftlichen Energiefeldes ~ Jetzt beginnt eure innere Welt, sich in Übereinstimmung mit meinen Gesetzen zu bewegen ~ Der Geist der Vollziehung wirkt den Anstrengungen eures Egoismus entgegen ~ Unter Ausnutzung ihrer egoistischen Wünsche werden jetzt viele als Marionetten benutzt ~ Eure Selbstsucht zwingt euch, nur die Mängel an allen Erscheinungen zu finden ~ Wer Unwürdiges sucht, wird es überall finden können - selbst dort, wo es nur Würdiges gibt ~ Aus eurem Mund fließt das, womit ihr angefüllt seid

       Das instinktiv-egoistische Prisma durch das geistige Prisma ersetzen

1. Etwas Ähnliches muss ebenfalls unbedingt bereits jetzt mit der Veränderung eurer Wahrnehmung der geschehenden Realität vor sich gehen,

2. Nur nicht durch den Prozess des Erwachens, sondern durch eure titanische Arbeit in einer kurzen Zeitspanne, wobei ihr das eine Prisma, das für euch die ganze Realität bricht, durch ein anderes - wahres und ewiges - austauscht.

3. Wenn man erneut die in diesem Aufruf angenommenen Begriffe benutzt, so muss jenes angenommene Prisma der instinktiven egoistischen Gefühlseigenarten - das die eigentliche Grundlage in eurer Wahrnehmung der ganzen existierenden Realität ist und das vorerst noch jedem von euch ohne Ausnahme zu eigen bleibt - unbedingt gegen ein geistiges Prisma ausgetauscht werden,

4. So dass die Brechung der gesamten Realität durch dieses Prisma immer für euch nur solche Bedingungen schaffen wird, auf deren alleiniger Grundlage es euch möglich ist, harmonisch zu existieren.

       Alle Ereignisse in eurer Zivilisation geschehen aufgrund eurer vereinten Gedanken

5. Euch steht noch bevor, die volle Wahrheit darüber zu verstehen, dass eure gesamte Lebensordnung ausnahmslos auf der ganzen Erde vollständig von eurer geistigen Welt abhängt,

6. Von der eure Gedanken mit den ausgeprägten emotionalen Forderungen vollständig abhängen, und auf deren Grundlage alle Ereignisse in eurer Zivilisation geschehen.

7. Alle diese Ereignisse tragen in sich eine einheitliche charakteristische Eigenschaft, die absolut vollständig von eurem ungeheuerlichen Egoismus abhängt, der unberechtigterweise den Platz eurer geistigen Welt eingenommen hat.

8. All eure Kriege und jene zahllose Menge undenkbarer Dummheiten, die bei euch allen zu unerwünschten bitteren Folgen führen, ist ein direktes Ergebnis der Wirkung eurer vereinten Gedanken mit ausgedrückten anormalen emotionalen Forderungen.

       Auf der ganzen Erde denkt ihr in einheitlicher Abhängigkeit vom Egoismus

9. Und wenn auch die Kraft eines solchen anormalen Gedankens nicht sehr groß ist - da ihr jedoch auf der ganzen Erde alle gleichermaßen nach einem Prinzip in einheitlicher Abhängigkeit vom Egoismus denkt, der sowohl in individueller als auch in Gruppenform und in der ganzen Nation auftritt - verschmelzen diese eure Anstrengungen unbedingt wegen ihrer Gleichartigkeit.

10. Dabei wächst die gemeinsame Kraft, indem sie sich stark anhäuft.

11. Da ihr aber alle bis auf den Letzten auf der ganzen Erde im Grunde genommen ein und dieselbe Anstrengung unternehmt, so erlangen eure derartigen Aktivitäten im vereinten Zustand etwas Bedrohliches und äußerst Gefährliches,

12. Unabhängig davon, mit welcher Art Lebenstätigkeit ihr euch beschäftigt.

13. Weil eure Zivilisation in so einem Gedanken- und Gefühlsumfeld verweilte, musste sie unvermeidlich von Zeit zu Zeit im Blut versinken, dessen Vergießen unaufhörlich vor sich geht, sowie in zahllosen anderen Katastrophen.

       Die Natur verbirgt sich bis heute vor euch

14. Als solche hat euch die Natur nie angenommen und verbirgt sich vor euch bis zum heutigen Tag, weshalb ihr euch niemals aus der Umklammerung jeglicher Krankheiten losreißen könnt.

15. Das ist jene Mutter Natur, auf Die ihr immer von oben herabblickt wie auf ein Objekt, das allein eurer körperlichen Ergötzung dient, und ihr habt euch in wer weiß was für einer Dummheit als Ihre Krönung bezeichnet.

       Vergeblich habt ihr euch bemüht, eine Wohlstandsgesellschaft nach euren Wünschen aufzubauen

16. Durch solche gemeinsamen Bemühungen habt ihr, bildlich gesprochen, eine eigenartige Atmosphäre von leicht entflammbaren Gasen geschaffen, die euch durch ihren Sättigungsgrad provoziert, einen gefährlichen Funken zu schlagen,

17. Deren Auftreten, selbst der allerkleinsten, führt unausweichlich zu gewaltigen Bränden, die große Lücken nicht nur in den Organismus eurer Gesellschaft, sondern auch in die Natur der Erde schlagen und unermessliches Stöhnen und Wehklagen der Betroffenen hervorrufen.

18. Ihr wisst, dass das nicht gut ist, doch ihr könnt nichts dagegen tun, solange ihr Sklaven eures eigenen Egoismus seid,

19. Unabhängig von all euren Handlungen, die äußerlich effektvoll ausdrücken sollen, welch angeblich vernünftige Absichten ihr habt.

20. Unvermeidlich und endlos habt ihr selbst sowohl große als auch kleine Brände entzündet und wart Jahrtausende lang vergebens darauf bedacht, eine Wohlstandsgesellschaft nach euren Wünschen aufzubauen.

       Eine Lebensordnung, die auf ein und demselben primitiven Prinzip basiert

21. Damit strebt ihr auf der ganzen Erde in verschiedenen, abgesonderten kleinen wie großen Gesellschaften gleichermaßen hartnäckig danach, eine Lebensordnung nach ein und demselben primitiven Prinzip zu gestalten,

22. Dessen grundlegendes Wesen von den Stämmen der Vorzeit bis in heutige Gesellschaften dasselbe geblieben ist.

23. Doch ihr könnt nicht ohne weiteres davon loskommen, weil euch jene Bedingungen, die alle von euch selbst geschaffen wurden, dazu zwingen,

24. Wo allein der Kult um materiellen Wertzuwachs bei der Erfüllung einer wildprimitiven Friedensmission die Hauptrolle spielt.

       Ein Baum des globalen Egoismus ist das Wappen der existierenden Menschheit

25. Dieses ganze einheitliche System - charakteristisch für eure gesamte gesellschaftliche Lebensordnung - hat eine allen gemeinsame Wurzel, einen allen gemeinsamen Stamm, und die verschiedenen abgesonderten Einzelgesellschaften manifestieren sich als dickste Äste, die unmittelbar vom Stamm abgehen.

26. Weiter aber, innerhalb jeder dieser Gesellschaften, die sich gegenseitig unendlich der Hinterlist verdächtigen, schlagen diese Äste äußerlich unverwechselbar oft noch in weitere kleinere Zweige aus, wobei alle diese Abzweigungen mit einer riesigen Menge von Blättern übersät sind,

27. Die endlos aus ständiger Unzufriedenheit des ewig unerfüllten Egoismus laut rauschen.

28. Ein Baum des globalen Egoismus von äußerst unansehnlicher Gestalt - das ist das Wappen auf dem Schild der existierenden Menschheit.

       Jeder von euch wirkt auf den Allgemeinzustand der ganzen Menschheit ein

29. Dieses ganze missgestaltete System ist ganz konkret aus entsprechenden Gedanken und Wünschen eurerseits entstanden, und es existiert weiterhin aufgrund eurer psychischen Energie-Eigenschaften, womit diese eure Gedanken und Wünsche angefüllt sind.

30. Genauso wie der Zustand einer beliebigen einzelnen Zelle eures Körpers auf den Allgemeinzustand eures Gesamtorganismus Einfluss nimmt - weil jede Zelle durch ein einheitliches Energiefeld mit ausnahmslos allen anderen Zellen, aus denen euer ganzer Organismus besteht, verbunden ist - wirkt ebenso jeder von euch, unabhängig von seinem Verstehen und Wünschen, unvermeidlich auf den Allgemeinzustand der ganzen Menschheit ein.

31. Und dies wiederum ist ganz und gar unabhängig davon, ob ihr untereinander zerteilt seid und euch dabei absurde Namen gebt oder nicht.

       Meine Geisteskraft wirkt zum Wohl eures gesellschaftlichen Energiefeldes

32. Während meiner Inkarnation habe ich einen Körper, und deshalb kann ich mich zu gleichen Bedingungen gemeinsam mit euch in einem Energiefeld vereinen, und bis zu meinem Erwachen wirkten meine Körpereigenschaften auf die Erscheinungsformen der energetischen Umgebung zuerst nur unbedeutend ein.

33. Doch nach dem Erwachen begann die Geisteskraft, die durch die Gnade Gottes vorher nur teilweise aufgedeckt wurde, die natürlichen energetischen Eigenschaften meines Körpers in ihrer Qualität schnell und sehr bedeutungsvoll zu verändern.

34. Was sich unverzüglich auf den Charakter eures gesellschaftlichen Energiefeldes auf der ganzen Erde und ebenfalls auf das Energiefeld der Natur auszuwirken beginnt.

35. Nur dass mein Einfluss und meine Kraft vor allem auf euch gerichtet sind, denn dies alles geschieht eben einzig zu eurem Wohl.

       Jetzt beginnt eure innere Welt, sich in Übereinstimmung mit meinen Gesetzen zu bewegen

36. In den alten Zeiten hat mein erwachter Zustand nicht lange gedauert, und der Geist selbst eröffnete sich infolge des äußerst wilden und primitiven Zustandes der gesellschaftlichen Lebensordnung nur unbedeutend.

37. Deshalb hat sich auch die Gesetzmäßigkeit, von der ich zu sprechen begann, erst unbedeutend ausgewirkt.

38. Zur jetzigen Zeit aber ist es anders.

39. Mit jedem Mal befreit sich mein Geist mehr, und das aktiviert euer ganzes gemeinschaftliches Energiefeld immer bedeutsamer,

40. Wobei die energetischen Eigenschaften eines jeden von euch auf den Einfluss meines Geistes gehorsam und bei jedem Individuum auf besondere Weise reagieren.

41. Und jetzt fängt eure innere Welt an, sich in Übereinstimmung mit den Gesetzen, welchen ich Wirklichkeit gebe, zu bewegen.

42. Deshalb begann ab dem Moment meines Erwachens der Lügenbaum, der die bestehende Form eurer Lebenstätigkeit verkörpert, beschleunigt - und diesmal unumkehrbar - zu vertrocknen.

       Der Geist der Vollziehung wirkt den Anstrengungen eures Egoismus entgegen

43. Der Große Gott gestattet jedoch der Verwirklichung nur, sich vorsichtig und allmählich zu entfalten, damit die Veränderungen in eurer Gesellschaft nicht zu krass vor sich gehen und keine übermäßigen Schwierigkeiten schaffen.

44. Obwohl sich die Schwierigkeiten sehr schnell vermehren können, denn der Geist der Vollziehung wirkt den Anstrengungen eures Egoismus entgegen, und folglich beginnt gerade der Egoismus besonders besorgt zu sein und kann durch euch oft in einer für eure Zeit äußerst wilden und absurden Form auftreten.

45. Und was für globale, hinterlistige Pläne irgendwer von euch zu dieser Stunde auch hat, alle Träger dieser Pläne aus dem Menschengeschlecht können in dieser Zeit nicht wissen, was genau für eine Rolle, ähnlich Marionetten, sie in Wirklichkeit unter dem Einfluss der für sie unsichtbaren, euch entgegenstehenden Verstandeswelt ausführen sollen,

46. Obwohl sie zeitweilig aufgrund bestimmter Erfolge während der Durchführung egoistischer Pläne scheinbare Freude empfinden.

       Unter Ausnutzung ihrer egoistischen Wünsche werden jetzt viele als Marionetten benutzt

47. Seid heute grenzenlos wachsam und verurteilt euch auf keinen Fall gegenseitig!

48. Denn solange ihr alle noch Sklaven des eigenen Egoismus seid, sind eure Schritte leicht vorherzusehen, und es ist nicht besonders schwer, euch alle zu Darstellern eines verhängnisvollen Programms zu machen.

49. Dabei wird jeder dieser Darsteller tief überzeugt sein, dass er gerechte Anstrengungen unternimmt.

50. Und heute, in der Epoche der Vollziehung, die das Schicksal des Menschengeschlechts entscheidet, werden euch besonders reichlich jegliche Rollen zur Erfüllung eines Programms aufgedrängt, das für euch in allen grundlegenden Sphären eures Lebens verhängnisvoll ist: in den Religionen und der Philosophie, in der Wissenschaft, in mächtigen Behörden und ebenfalls in allen anderen gesellschaftlichen Organisationen.

51. Wobei eine grundlegende, wichtige Rolle vor allem jene von euch spielen sollen, die bewusst oder unbewusst fähig sind, als Übermittler von Informationen und bestimmten energetischen Besonderheiten der Quelle zu dienen, die eurer Zivilisation feindlich gesinnt ist und die euch bevormundet.

52. Euch in diesem Fall als Marionetten zu benutzen ist leicht, wenn man den in euch brennenden, nicht realisierten, egoistischen Wunsch berücksichtigt, eine bedeutende Rolle im Leben eurer Gesellschaft zu spielen und wenn möglich sogar im Leben der ganzen Menschheit.

53. Dabei ist jeder von euch innerlich so veranlagt, dass er bereit ist, den Schaft des Banners zu ergreifen und sich in den ersten Reihen zu bewegen.

       In eurer Selbstsucht seht ihr nur die Mängel in allem

54. Eine der wichtigsten begünstigenden Bedingungen, unter denen man euch zu Erfüllern des verhängnisvollen Programms machen kann, ist eure egoistische Überzeugung, dass ihr euch für fähig haltet, leicht die Wahrhaftigkeit der um euch geschehenden Ereignisse zu beurteilen,

55. Und damit macht ihr euch sozusagen unbewusst zum wertvollen Maß der Dinge.

56. Genau das kommt leicht - ihr könnt es an euch überprüfen - in eurem aktiven Bestreben zum Ausdruck, nur Mängel an allem zu finden, was nicht mit euren Interessen zusammenfällt, und um so mehr an dem, was euch vorerst noch unverständlich ist. Dabei bemüht ihr euch ständig, das zu verurteilen, was ihr nicht mögt, wobei ihr unbeherrschten Sarkasmus zeigt, Überheblichkeit und verschiedene andere Unreinheiten eurer inneren Welt.

57. Es ist euch schwer gefallen, einzusehen, dass die Selbstsucht, die eurer ganzen Lebenstätigkeit zugrunde liegt, euch zwingt, ihr zuliebe ständig danach zu streben, nur Mängel in der ganzen um euch geschehenden Realität zu finden.

58. Damit seid ihr, bewusst oder unbewusst, immer bestrebt, euch zu erhöhen.

59. Wobei ihr oft eine zeitweilige, scheinbare Beruhigung in Zusammenhang mit euren Mängeln findet, wenn ihr das gleiche bei irgendjemandem aus der Umgebung sehen könnt; noch mehr aber beruhigt euch, wenn ihr außerhalb noch größere Mängel erblickt;

60. Und dann kommt ihr euch selbst so vor, als besäßet ihr ganz und gar nichts Unwürdiges.

       Wer Unwürdiges sucht, wird es überall finden können - selbst dort, wo es nur Würdiges gibt

61. Einige von euch streben danach, jene um sich zu scharen, die nach Möglichkeit größere Mängel besitzen, denn damit möchtet ihr eure Vorzüge unterstreichen,

62. Obwohl ihr euch oft nicht entscheiden könnt, das einzugestehen.

63. Demjenigen aber, der sich mit euch auf der gleichen lasterhaften Stufe befunden hat und irgendwann danach strebte, besser zu werden, wollt ihr oft das Wort "Verräter" anhängen, womit ihr ihm gegenüber Verachtung und stürmische Entrüstung ausdrückt.

64. In wilderen Zeitumständen aber versucht ihr ständig, euch zu rächen.

65. Wenn aber jemand in den Bereich eurer Tätigkeit kommt, der auf Unfehlbarkeit Anspruch erhebt, beginnt ihr verstärkt innerlich auf die Bestätigung zu warten, dass es wenigstens kleine Fehlern bei ihm gibt.

66. Und dann kommen unbedingt zur Freude des Egoismus, als Antwort auf eure Gefühlserwartungen, stinkende Gerüchte, die ihr sofort verschlingt, wodurch ihr eine scheinbare Beruhigung findet.

67. Niemand von euch zweifelt in diesem Fall die ankommenden Gerüchte an, denn euer Egoismus ist immer an ihnen interessiert.

68. Wenn aber die ganze Gesellschaft vom Aussatz des Egoismus bedeckt ist und jeder von euch geneigt ist, den Abscheulichkeiten über seine Nächsten zu glauben, so werden sich diese Gerüchte unbedingt vermehren und ihren Abbruch werdet ihr nicht mehr erfahren.

69. In Verbindung mit einer bestimmten, euch eigenen psychologischen Besonderheit, verfallt ihr unvermeidlich dem Einfluss einer für euch lebenswichtigen Gesetzmäßigkeit:

70. Jeder, der nach Unwürdigem sucht, wird es immer finden können, selbst dort, wo einzig das Würdige herrscht.

71. Jeder aber, der Würdiges sucht, kann es nur dort finden, wo es solches gibt.

72. Schaut aufmerksamer und kritisch in euch hinein.

       Aus eurem Mund fließt das, womit ihr angefüllt seid

73. Denkt daran, solange ihr geneigt seid, ständig das Unwürdige um euch herum zu suchen, seid ihr zu bitterem und endlosem Umherirren verurteilt, wobei ihr das Würdige in diesem Fall nicht finden werdet!

74. Ist darin nicht jeder von euch heutzutage besonders aktiv? Und im Endergebnis werdet ihr zu Gefäßen, die mit Lüge gefüllt sind.

75. Um den Inhalt eines Kruges zu erfahren, muss man ihn neigen und das aus seiner Öffnung Fließende einschätzen.

76. Ihr seid das Gefäß, und euer Mund ist - die Öffnung, aus der das herausfließen muss, womit ihr angefüllt seid.

77. Was aber strömt heute im Überfluss aus eurem Mund?

78. Wahrhaftig, über viele könnte man sagen, dass ihr Gefäße seid, die mit Abscheulichkeiten angefüllt sind.

79. Und jeder, der über den gerechten Zorn in sich redet - ist ein unvernünftiger Blinder!

80. Denn ihr könnt keinen gerechten Zorn haben, solange die Selbstsucht über euch herrscht und ihr auch noch untereinander darin wetteifert.

 

 

 

 

 

 

 

 

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