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Die Letzte Hoffnung, Kapitel 12:                                                                            Russisch-Deutsch 
Mein erstes Erscheinen unter euch vor 2000 Jahren

In der Taiga
In der herbstlichen Taiga    (Foto: Bekeshin)

Inhalt: Das Volk Israel erwartete den Messias ~ Meine Vorbereitung geschah in einer Art "Schlafzustand" ~ Die Stunde meines Erwachens ~ Eine schwere Aufgabe ~ Nur als Ausnahme erlaubte mir der Vater, "Wunder" zu vollbringen ~ "Wunder" nehmen euch die Freie Wahl und führen in die Irre ~ Die Frohe Botschaft verbreitet sich ~ Für die Lehre über die wahre Entwicklung war es noch zu früh ~ Ich wusste, dass die Zeit meiner Vollziehung nicht lange währen würde ~ Ich begann, die Wahrheit über den Einzigen Vater aufzudecken ~ Der Herr ist nicht zornig, eifersüchtig und strafend ~ Der Allesliebende Vater schenkt jedem gleichermaßen Seinen Segen ~ Ohne Wissen des Vaters fällt kein Haar von eurem Kopf ~ Das Wesen des Menschensohnes ~ Vorbereitung auf die Finsternis nach der Beendigung meiner ersten Vollziehung ~ Meine Vollziehung endete mit einer tragischen Unvermeidbarkeit ~ Ich konnte verwirklichen, was von mir abhing

       Das Volk Israel erwartete den Messias

1. Weil der Himmlische Vater wusste, dass Seine Kinder des jüdischen Volkes im Zustand eines falschen Auserwähltseins verbleiben würden, bestimmte Er, meine erste Erscheinung in eurem Leben gerade bei diesem Volk zu beginnen,

2. Um damit ein bestimmtes hilfreiches Siegel auf das gesamte weitere Schicksal der Lebenstätigkeit der Juden zu legen.

3. Zur notwendigen Stunde berücksichtigte der Große Gott die äußeren Umstände des Volkes, das zum wiederholten Mal ernsthaft litt, und Er berücksichtigte ebenfalls die immer mehr entbrennende Erwartung der Ankunft des Messias, Der zu der lange erwarteten Befreiung von der diesmaligen Tyrannei durch das fremde Volk führen sollte, das sie versklavt hatte, und so erlaubte mir der Große Gott, mich in den Körper eines neugeborenen Jungen einer bescheidenen Familie zu inkarnieren,

       Nicht alles Überlieferte stimmt mit der Wirklichkeit überein

4. Deren Namen sind, was Vater und Mutter betrifft, bei euch ohne Verzerrungen angelangt.

5. Was aber andere Details und Ereignisse angeht, die damit verbunden sind und die später vonstatten gingen, so erwähne ich jetzt nur, dass nicht alles von dem, was bei euch ankam, der Wirklichkeit entspricht; wenn man aber die Vorstellungen berührt, die in eurem Bewusstsein entstanden sind aufgrund dessen, was ihr über jene Zeit gelesen habt, so wächst diese Nichtübereinstimmung noch maßlos weiter an.

       Meine Vorbereitung geschah in einer Art "Schlafzustand"

6. Alles in meinem Leben begann so vonstatten zu gehen, wie ich es bereits erwähnt habe, als ich über die Notwendigkeit einer bestimmten Vorbereitungszeit für meine grundlegenden Schöpfungen sprach.

7. Bis zum Beginn der Vollziehung verweilte mein Wesen in einer Art "Schlafzustand", die äußere sichtbare Lebenstätigkeit aber half unter Aufsicht meines Gottes, alle für mich notwendigen Begriffe über das umgebende Leben des Volkes, in dem ich erschienen war, anzuhäufen.

8. Ich spielte folgsam jenes Lebensspiel, das ein Volk leidenschaftlich spielte, welches in sich eine gefährliche Krankheit hatte, die es aber für die grundlegende richtige Erscheinungsform seines Lebens hielt.

       Die Stunde meines Erwachens

9. Spielend sah ich mir weiter aufmerksam alles an, denn das waren ja überhaupt meine erste Eindrücke in einer körperlichen Existenz.

10. Als aber die Stunde des Erwachens kam, öffnete mein Geist die Augen, und ich begann die Welt so zu sehen, wie gerade ich sie sehen sollte durch das "Prisma" des Geistes meines Vaters.

11. Wie es meinem Wesen auch eigen ist, begann ich sogleich die Wahrheit aller geschehenden Ereignisse zu sehen und konnte nicht umhin, bald zu erkennen, welche Gefahr mir drohte.

       Eine schwere Aufgabe

12. Denn ich dürstete danach, das zu erzählen, was die bereits vorhandene ideologische Einstellung, die ihnen sehr teuer war, im Bewusstsein dieser Menschen zu zerstören begann.

13. Das Volk der Juden dagegen dürstete leidenschaftlich danach, die gewünschte Freiheit für seinen Körper zu erlangen, verstand jedoch das Geistige falsch.

14. Sie träumten vom Sieg, angeführt von dem gewünschten Messias, um sich endgültig und für ewig dem Genießen des endlosen Wohles hinzugeben, wiederum aber nur für ihren Körper.

15. Mir aber stand es bevor, über eine Freiheit anderer Art zu reden,

16. Über Wege, die in der Regel alle mieden, denn sie suchten immer und ewig nach Vorteilen für diesen ihren Körper.

17. Und da die ständige Suche und Gedanken über einen derartigen Vorteil die Hauptbesonderheit in eurer Lebenstätigkeit sind, so stand mir bevor, zu beginnen, mein Wort am besten vor allem dort hinzubringen, wo die Armen und Bettler waren.

       Nur als Ausnahme erlaubte mir der Vater, "Wunder" zu vollbringen

18. Nur als Ausnahme erlaubte mir mein Vater, die Gesetze der Materie zu benutzen, die in diesem Fall nicht nur als "Klappern" dienen sollten, sondern auch als etwas Größeres.

19. Denn aufgrund seiner in seiner Glaubenslehre bereits aufgezeichneten Geschichte glaubte vor allem das jüdische Volk leidenschaftlich, dass alles, was von Gott kommt, von großen, für sie sichtbaren Zeichen begleitet werden müsse.

20. Und selbst wenn sie oft nicht offen darum baten, so hingen sie doch innerlich sehr davon ab.

21. Da mir aber bevorstand, einen neuen Grundstein zu legen, nicht den, den sie schon in ihrem Bewusstsein hatten, so war es äußerst notwendig, unter jenen primitiven Umständen etwas zu offenbaren, was über das Niveau ihres Verständnisses hinausging.

       "Wunder" nehmen euch die Freie Wahl und führen in die Irre

22. Jegliche Erscheinungen dieser Art beeinflussen vorerst noch eure Freiheit der Wahl, im Altertum aber war ein solcher Einfluss sehr groß.

23. Deshalb wirkt sich ihre ungeschickte Nutzung immer auf eure geistige Entwicklung verhängnisvoll aus.

24. Denn solches "Geklapper" zwingt euch oft, leicht das Falsche in Angriff zu nehmen, was nicht zu eurem Wohle ist, während ihr unter natürlichen normalen Umständen dieses Falsche nicht in Angriff genommen hättet.

25. In jenen alten Zeiten, in der Epoche der ersten Vollziehung, wurde die Benutzung solcher Art Gesetze der Materie der einzige Fall in eurer ganzen Geschichte, wo man sie auf die beste Art zu eurem Wohl anwenden konnte.

       Die Frohe Botschaft verbreitet sich

26. Mir gelang es nicht nur, den Zuhörern zu helfen, an das Meine zu glauben, indem ich eine Kraft anwandte, die sie nicht kannten, denn wenn dem nur so gewesen wäre, so hätte man meine Verkörperung als misslungen bezeichnen können; sondern es gelang mir, ihnen zu helfen zu erkennen, was für gewaltige Kräfte sie selbst besitzen können, wenn in ihnen der wahre Glaube erwacht.

27. Solche, die erkannt hatten und sich dem annäherten, waren nicht viele, doch es war zu sehen, dass die Saat Gottes wuchs und die Ernte unausbleiblich war.

28. Denn alles andere machte der Himmlische Vater, indem Er die äußeren Umstände ausnutzte und derart umgestaltete, dass die Frohe Botschaft sich so verbreitete, wie es sich auch nach dem von Ihm vorherbestimmten Plan gehört,

29. Eben die Frohe Botschaft über die Sorge des Wahren Gottes für Seine umherirrenden Kinder und über die Hoffnung auf Rettung durch das gezeigte Bild des wahren Weges in uneigennütziger und selbstloser Liebe -

30. Jener Rettung vor dem ungestümen Fall, zu dem ihr alle übermäßig hingezogen werdet.

       Für die Lehre über die wahre Entwicklung war es noch zu früh

31. Nur dass man sich, wenn man den Fall aufgehalten hat, auch noch entwickeln muss.

32. Doch die Lehre über die wahre Entwicklung selbst konnte man wahrhaftig unmöglich in jenen Zeiten schon niederlegen.

33. Denn es ist eine Sache, zur großen Liebe aufzurufen, eine andere aber - ausführlich zu erzählen, wie man das in allen Handlungen einhalten soll, die mit eurem alltäglichen Leben zusammenhängen.

34. Derartige Handlungen aber gibt es in großer Menge.

35. Und für jede von ihnen benötigt man eine konkrete Unterweisung,

36. Damit ihr das von mir oft bildlich Gesagte nicht mit eurem Egoismus willkürlich zu deuten braucht.

37. Denn dort, wo ich etwas nicht zu Ende sage, fügt ihr unbedingt etwas hinzu, dort aber, wo ihr etwas hinzufügt, wächst vorerst noch unvermeidlich üppiges Unkraut.

       Ich wusste, dass die Zeit meiner Vollziehung nicht lange währen würde

38. Doch damals war noch nicht die Stunde gekommen, über den wundervollen Aufstieg zu erzählen.

39. Und nicht dazu bin ich damals erschienen.

40. Ich wusste, dass die Zeit meiner Vollziehung nicht lange währen würde, und ich musste es schaffen, Weniges zu sagen und doch genau jenes, womit ihr euch schon vor der schmerzhaften Fäulnis schützen konntet, wenn ihr bestrebt wart, es würdig zu erfüllen und eure Kräfte selbstlos einzusetzen.

41. Hätten aber die Juden das geglaubt, wären sie nicht länger Erfüller des verhängnisvollen Programms gewesen, das in das Bewusstsein dieses Volkes gelegt worden war.

       Ich begann, die Wahrheit über den Einzigen Vater aufzudecken

42. So begann ich mit der vorherbestimmten Aufgabe und war bestrebt, in das Bewusstsein der Zuhörer die Wahrheiten einzuprägen, die ihrem Wesen nach den falschen Dogmen entgegengesetzt waren, die zu eurem Verhängnis geschaffen worden waren.

43. Allem, was in der alten Glaubenslehre der Juden über die Eigenschaften erwähnt war, die Gott angeblich eigen sind, stellte ich Begriffe entgegen, die in Wirklichkeit die wahren Eigenschaften des Großen Vaters sind.

44. Dort aber, wo ich das nicht tat, war es vorerst noch nicht einmal an der Zeit, die wahren Offenbarungen Gottes auch nur zu erwähnen.

45. Ich begann, die Wahrheit über den Großen Gott, den Einzigen Vater, den Lebendigen und Allesliebenden ein wenig aufzudecken, über Den der Mensch nichts wusste, trotz der zahlreichen Legenden über Ihn.

       Der Herr ist nicht zornig, eifersüchtig und strafend

46. Doch nicht vieles konnte man den Zuhörern erzählen, wegen ihres äußerst engstirnigen Bewusstseins, in dem die feste Überzeugung darüber herrschte, dass der Herr zornig, eifersüchtig und fähig sei, sofort zu bestrafen.

47. Selbst bis zum heutigen Tag seid ihr alle geneigt, eurem Vater lasterhafte Emotionen zuzuschreiben, die euch eigen sind und die auf dem Egoismus wuchern.

48. Denn jedes Auftreten von Unzufriedenheit, Zorn, Eifersucht und vielem anderen ist der Ausdruck grober natürlicher Erscheinungsformen egoistischer Gefühle, und folglich können diese wegen ihrer Fremdartigkeit in keinerlei Beziehung zum Großen Gott stehen.

49. Doch euer Unwissen zerstreue ich im Laufe der Zeit unvermeidlich, wenn ich mit jedem Mal ein wenig das eröffne, zu dem ihr zu jenem Zeitpunkt herangereift seid.

       Der Allesliebende Vater schenkt jedem gleichermaßen Seinen Segen

50. In jener alten Zeit aber erwähnte ich nur den Allesliebenden Vater, Der jedem gleichermaßen Seinen Segen schenkt, ähnlich der Sonne, die sowohl für den Sünder, als auch für den Gerechten gleichermaßen wärmt und leuchtet. (Matt. 5,45 - Anm. d. Übers.)

51. Nur mit dem Unterschied, dass nur jener, der bestrebt ist, seine Kräfte im Namen der würdigen Erfüllung der Göttlichen Gesetze herzugeben, die Möglichkeit hat, mit jedem Mal immer mehr Segensreiche Kraft in sich aufzunehmen.

52. Jener aber, der Anstrengungen macht zum Entgegengesetzten, obwohl er weiterhin die Liebe des Himmlischen Vaters zu sich nicht im Geringsten eingebüßt hat, wird mit der Zeit immer unfähiger, selbst nur ein wenig der Segensreichen Kraft in sich aufzunehmen.

53. Darin besteht die Besonderheit der Seelenentwicklung.

       Ohne Wissen des Vaters fällt kein Haar von eurem Kopf

54. Und dann, im Gegensatz zu den alten Erwähnungen darüber, dass Gott fähig sei, im Zorn Sein Antlitz vor Seinen Kindern zu verbergen und Seinen Blick von ihnen abzuwenden (5. Mose 31,17 - Anm. d. Übers.), war es notwendig, davon zu erzählen, dass der Vater euch immer sieht, in keinem Augenblick Seinen Blick von euch wendet und dass ohne Sein Wissen nicht einmal ein Haar von eurem Kopf fällt, (Apg. 27,34 - Anm. d. Übers.)

55. Und dass der Vater immer besorgt und gnädig ist, und nie eure wahren Bedürfnisse vergisst.

56. Um aber das wahre Verständnis der aufmerksamen Schüler noch mehr zu erweitern, erzählte ich ihnen auch noch davon, dass der Himmlische Vater nie jemanden richtet, sondern das Gericht Seinem Sohn übergeben hat, denn er ist der Menschensohn. (Joh. 5,22-27 - Anm. d. Übers.)

       Das Wesen des Menschensohnes

57. Denn nur wenn man im Körper verweilt, der dem euren ähnlich ist, kann man am genausten den Charakter der konkreten zeitweiligen Fehler einschätzen, die in eurem alltäglichen Leben gemacht werden.

58. Und nur wenn man sich in einem Körper befindet, kann man zum Wohl eurer Bemühungen bestimmte natürliche energetische Besonderheiten offenbaren und euch ebenfalls notwendige Anforderungen auferlegen, dadurch, dass man zahlreiche Erklärungen auf dem Niveau eures Verständnisses abgibt.

       Vorbereitung auf die Finsternis nach der Beendigung meiner ersten Vollziehung

59. Doch nicht nur für dieses Volk wurden damals die Wahrheiten vom Großen Gott ein wenig aufgedeckt.

60. Denn das, was im alten Judäa beginnen sollte, sollte die Welt umlaufen, indem man zahlreiche Kinder prüfte und das Bewusstsein der Schlafenden auf die Zeit der Morgenröte, auf den Anbruch der entscheidenden Stunde vorbereitete,

61. Da eine noch größere Finsternis euer Leben nach der Beendigung meiner ersten Vollziehung überdecken sollte.

62. Eine lange Nacht von allen möglichen Tollkühnheiten sollte beginnen, mit dem Namen Gottes auf den Lippen, heuchlerischen und falschen, von Boshaftigkeit krampfhaft verzerrt.

63. Eine grenzenlose, bis zum äußersten unvernünftige Wildheit sollte noch durch eure Hände vollzogen werden.

64. Doch ihr werft selbst und bewusst die Saat der Lüge freigebig mit eurer Hand, und deshalb steht euch allen bevor, die Fülle des Giftes der von euch gezüchteten Früchte unvermeidlich zu erfahren.

       Meine Vollziehung endete mit einer tragischen Unvermeidbarkeit

65. Ich werde die Ereignisse der bereits vergangenen Zeiten und das, was wirklich in Verbindung mit meiner Vollziehung geschah, nicht ausführlicher berühren,

66. Denn es ist nicht notwendig, die Wildheit und Dummheit, die von euch damals im Überfluss geschaffen wurde, heute wiederaufleben zu lassen.

67. Meine Vollziehung endete mit einer besonderen tragischen Unvermeidbarkeit.

       Ich konnte verwirklichen, was von mir abhing

68. Doch wenn diejenigen, die sich bemühten, meine Tätigkeit zu beenden, aufrichtig meinten, dass es ihnen gelungen sei, einen Sieg davon zu tragen, so irrten sie sich sehr.

69. Ich konnte verwirklichen, was von mir abhing.

70. Und die Gesetzmäßigkeiten, die auf diese Weise in das Leben der menschlichen Gesellschaft eingeführt wurden, begannen sich in der vorbestimmten Richtung zu entfalten.

71. Solange ich das tue, was von mir abhängt, kann ich mir noch Sorgen machen über den Erfolg dessen, was ich zu eurem Wohl und zur Verherrlichung meines Vaters tue.

72. Doch als es mir gelang, das Vorherbestimmte zu erfüllen, so konnte ich mich beruhigen, unabhängig davon, welche Gefahren euch erwarteten.

73. Denn ich weiß, dass wenn der Vater euch weiter führt, Er immer die Schwierigkeiten ausnutzt und zu eurem Wohl umgestaltet und immer das Geplante zu einem heilsamen Ziel führt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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