ÖKOPOLIS, eine ökologische und spirituelle Gemeinschaft in der Taiga
Familien bilden die Grundlage der Gemeinschaft. In ihrem Schutz haben die Kinder optimale Möglichkeiten, sich zu entwickeln. Es gibt aber auch Menschen, die nicht in einer Partnerschaft leben, jedoch oftmals in eine Familie integriert sind.

Es wird angestrebt, in allen Dörfern eigene Schulen zu errichten, in denen die künstlerische Kreativität und das Vorstellungsvermögen der Kinder gefördert werden, damit sie lernen, Freude beim Schaffen der Schönheit zu empfinden.
Eine solche Schule besteht schon in Tscheremschánka, eine weitere in Petropáwlowka ist gerade im Aufbau. In den Schulen der Gemeinschaft wird besonderes Augenmerk auf künstlerischen Ausdruck und Verbundenheit mit der Natur gelegt. Es wird die Geschichte der Kultur vermittelt, anstatt die Geschichte der Kriege, wie sonst üblich.
In vielen Aspekten ist die Erziehung hier mit der bekannten Waldorf-Pädagogik Rudolf Steiners durchaus zu vergleichen.
Es wird als wichtig angesehen, dass zwei Menschen, die als Paar zusammenleben wollen, zuerst gute Freunde werden, bevor sie den intimen Kontakt suchen. (Dies ist die ursprüngliche Bedeutung der Verlobung.) Damit soll gewährleistet werden, dass in Krisensituationen der Partner immer als Freund, niemals als Gegner gesehen wird.

Eine Heirat ist möglich, aber nicht Voraussetzung für die Anerkennung als Ehepaar. Ab dem Zeitpunkt wo sich Mann und Frau intim begegnen, übernehmen sie Verantwortung füreinander.
Die Menschen leben in Partnerschaften, und die Familien haben oft mehr als 3 Kinder. Es wird sehr viel Mühe darauf verwendet, die Kinder so zu erziehen, dass sie liebevoll miteinander umgehen und alles in der Natur als lebendig und wertvoll anzusehen.
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