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Vadim berichtet über die Ereignisse des Jahres 1997:   Teil 7, Kapitel 30     

Vissarion
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    Die Gefühlswelt des Lehrers verändert sich

1. Es begannen die ersten Tage des neuen Jahres 1998. Diese Tage lebten noch mit dem Nachhall der ungewöhnlichen Feiertage, als freudige Emotionen des Geschehens sich mit der Bitterkeit der gleichen Augenblicke mischten.

2. Eines Abends, in den nachfeierlichen Januartagen, erzählte der Lehrer Vadim über den Feiertag:

3. "Als die Feiertage herankamen, hatte Ich kein feierliches Gefühl. Das Gefühl aber kann nicht täuschen.

4. Und jetzt erfahre Ich bruchstückhaft von den ernsthaften Fehlern der Gläubigen, und nur der Vater hat Mein Herz vor der Kenntnis ihrer Menge bewahrt. Die Gläubigen aber haben diese Fehler mit zum Feiertag gebracht ...

5. Wenn Ich von all euren Fehlern erfahren würde, würde sich ein unerträglicher Schmerz auf Mich wälzen.

6. Für Mich hat es keinen Feiertag gegeben. Das war ein sehr bitterer Tag. Die Gläubigen sind wie Bettler zum Feiertag gekommen, sie haben alles verdorben."


7. Vadim hatte in den letzten Monaten und Tagen gesehen, dass die Gefühle des Lehrers sich geändert hatten, und es Ihm erlaubten, immer feiner und stärker den Schmerz der Welt zu empfinden und den Schmerz, der Ihm von den Fehlern jener zugefügt wurde, die mit Ihm gingen. Dadurch waren natürlich auch die Anforderungen von Christus an die Welt und an die Gläubigen gewachsen.

8. Bei der Berührung mit der Unvernunft der Welt brach das Feuer der Sorge aus dem Herzen des Lehrers, ein Feuer, das natürlich dadurch entstand, dass der Lehrer einen immer höheren Anspruch an diese Welt stellte.

9. Auf jegliche wilde, unvernünftige Erscheinung reagierte Er mit einem immer mehr zunehmenden Schmerzensausbruch und Empörung darüber, wie die unvernünftigen Kinder das Haus ihres Vaters in einen unschönen Ort verwandeln, dem man nur schwer einen Namen geben konnte.

10. Und der Lehrer machte im Gespräch mit dem Schüler eine Bemerkung, dass diese mächtigen Ausbrüche in Ihm stark zugenommen hätten.

11. Und offensichtlich hatte der Himmel die Notwendigkeit gesehen, Seinen Sohn zu beruhigen. Und in diesem Zusammenhang war Ihm im Dezember bei Seinem letzten Aufenthalt in Petropáwlowka der Film "Odysseus" zu Gesicht gekommen.

12. Und während der Lehrer ihn angesehen hatte, hatte eine Episode am Ende des Films sogleich Seine Beachtung gefunden.

13. Und Vissarion hatte dazu gesagt: "Ich habe Mir den Film wegen dieser Momente angesehen. Gerade diese Worte musste Ich hören."

14. Am Schluss des Films hatte der Sohn seinem Vater, dem König Odysseus, der nach langen Jahren des Umherziehens nach Hause zurückgekehrt war, den Hof seines Hauses gezeigt, wo umherschweifende Männer den Königspalast während der Abwesenheit des Hausherrn entweiht hatten. "Du wirst Dein Haus nicht wiedererkennen. Wenn Du siehst, was sie gemacht haben, möchtest Du sie sofort umbringen", hatte der Sohn dem Vater gesagt.

15. Und der Vater hatte geantwortet, während er den Blick über seinen Besitz schweifen ließ: "Jetzt ist nicht die Zeit für eine Schlacht, verstehe! Man kann leicht in Zorn geraten, aber zur rechten Zeit über den Feind in Zorn zu geraten und alle Kräfte zu sammeln - das ist schwierig."

16. Und der Lehrer hatte zum Schüler gesagt: "Diese Szene habe Ich als eine Erinnerung Meines Vaters an etwas verstanden, wovon Ich euch schon früher erzählt habe. Doch damals habe Ich nicht das empfunden, was Ich jetzt fühle.

17. Es war eine Erinnerung daran, dass Ich warten muss, bis die Welt, die noch gegen Mich steht, sich vollends offenbart, auf den Moment zu warten, wo sie sich sogar schon als Sieger fühlen werden. Und erst dann wird alles, was in der Folge geschieht, einen absolut rechtmäßigen Charakter tragen ...


18. Mein Zorn - ist eine natürliche Reaktion, sie kommt von Meinem Eifer nach dem Vater, nach Seiner Welt.

19. Wobei ihr auf keinen Fall den Heiligen Zorn mit jenem Zorn vergleichen dürft, der eure Herzen beunruhigt.

20. Mein Zorn enthüllt die Welt und macht sie schutzlos gegenüber der Antwort der Harmonie.

21. Und so bleibt Platz für den väterlichen Hinweis: 'Ertrage weiter ...'

22. Ich bin davor geschützt, jene Dummheiten zu kennen, die bevorstehen. So ein wohlwollendes Verdecken schützt Meine inneren Empfindungen, damit Meine Gefühle nicht vor der bestimmten Zeit die entsprechenden Handlungen hervorrufen."


23. In diesen gleichen Wintertagen wünschte eine Frau namens Anna, die an Christus glaubte, Ihm einen Brief zu schreiben. Und sie schrieb mit ihrer Hand das Kapitel "Der Fremdling" aus dem Buch von Abd-ru-shin "Im Lichte der Wahrheit - Gralsbotschaft" ab. Nachdem sie es in ein Briefkuvert gelegt hatte, schickte sie das Geschriebene dem Lehrer.

24. Vor sechs Jahren, zur Zeit der ersten Ansprachen von Christus in Moskau, hatte sich die "Gralsbotschaft" aktiv in Russland zu verbreiten begonnen, denn sie war damals zum ersten Mal in Russisch herausgegeben worden, obwohl Abd-ru-shin (Oskar Ernst Bernhardt 1875-1941 - Anm. d. Übers.) sein Werk schon am Ende der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts beendet hatte.

25. In diesen ersten Moskauer Ansprachen hatte der Lehrer gesagt, dass einige Kapitel aus dem Buch von Abd-ru-shin ein direkter Hinweis für die Suchenden seien.

26. Und nun, einige Jahre später, brachte sich die "Gralsbotschaft" in den Tagen des Geburtstags des Lehrers mit dem Kapitel "Der Fremdling" wieder in Erinnerung.

27. "In den ersten Büchern von Abd-ru-shin sind viele Krumen direkter, genauer Hinweise für die Bestrebten.

28. Da man aber Hinweise von solch hoher Qualität nicht in reiner Form geben darf, wurden sie teilweise vermischt mit einem Haufen Unsinn, in dem sie aber weiter glänzen und so in sich den unbeschränkten Wert bewahren."

29. Über das Kapitel "Der Fremdling" sagte Vissarion: "Vieles, was in diesem Kapitel geschrieben steht, ist eingetreten und tritt weiter ein, und nur noch wenig wird verwirklicht werden.

30. Alles, was über die Emotionen und die Grenzen, bis zu denen sie sich erheben sollen und sich Meine Emotionen erhoben haben, geschrieben steht, ist ausreichend genau beschrieben.

31. Doch bedenkt, dass, wenn Ich sage: vieles ist richtig, Ich natürlich darunter verstehe, dass es auch viel Falsches gibt. Deshalb seid vorsichtig!"

 

 

 

 

 

 

 

 

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