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Vadim berichtet über die Ereignisse des Jahres 1997:   Teil 7, Kapitel 24     

Vissarion bei einer Radiosendung (Bulgarien 2004)
Vissarion bei einer Radiosendung   (Bulgarien 2004)

    Über den Glauben und die Arbeit an sich selbst

1. Erneut eine Woche des Sakraments des Verweilens mit dem Lehrer in Petropáwlowka.

2. Am 21. Dezember 1997 fand im überfüllten Saal des Gästehauses das morgendliche Sakrament statt. Danach berührte die rot-orange Sonnenscheibe Petropáwlowka mit den ersten Strahlen aus den verschneiten Hügeln und Bäumen.

3. Unter den Zetteln, die dem Lehrer nach dem Sakrament in einer schönen, geschnitzten Schatulle an einem der letzten Tage des Dezembers überreicht wurden, gab es auch ein grobes Schreiben voller Rechtschreibfehler.

4. Der Verfasser dieses Briefes an Christus verlangte in schmutzigen Ausdrücken, die die Anhänger der Wahrheit längst vergessen hatten, dass Er Seine Tätigkeit abbräche. Und wenn diese Forderung nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erfüllt würde, so drohte der Autor des Schreibens zusammen mit seinen Mitstreitern dem Lehrer einen offenen, erbarmungslosen Krieg an.

5. Von diesem Zettel, der vor kurzem noch ein sauberes Blatt gewesen war, schütteten sich über Christus die dreckigen, wilden Schimpfworte und die nasse Kälte eines verstörten Herzens aus ...

6. Von den vielen Fragen, die nach dem Sakrament auf Papier festgehalten zum Lehrer kamen, beantwortete Er nur wenige.


7. In diesen Dezembertreffen erklang: "Hier entsteht eine besondere Atmosphäre, eine Atmosphäre der Reinheit. Alles Unreine muss diese Orte verlassen, denn es kann in der entstehenden Reinheit nicht verweilen. Und Ich beginne, dahingehend Anstrengungen zu unternehmen. Der Mensch muss sich entscheiden: Entweder er beginnt, sich entsprechend der Wahrheit zu verändern, oder er muss diese Orte verlassen."


8. "Ich bin auf den Berg übergesiedelt. Das ist eine Vergrößerung der Aktivität in der Welt. Jetzt bin Ich mehr auf die Welt konzentriert und drücke in Bezug auf sie Meinen Wunsch aus. Und die Natur, die Harmonie, beginnt auf Meine Gefühle zu reagieren.

9. Wie lange noch kann die Welt im eigenen Unsinn wühlen?! All das soll zerbrechen und zerspringen. Dann wendet der Mensch schneller seinen Blick zum Licht."


10. "Jeglicher Meiner Wünsche - ist eine wunderbare Gabe. Und wenn Ich jemandem doch etwas sage - so ist dies der einzig richtige Schritt für ihn.

11. Doch das schafft für jenen Schwierigkeiten, dem dieser Hinweis gegeben wurde, denn er vertraut Mir nicht vollkommen, seine eigene Ansicht der Situation verlangt eine andere Lösung."


12. "Versuche dich einfach nur darüber zu freuen, dass du etwas machst, und nicht, dass du es für jemanden tust."


13. "Ihr liebt es, euch gegenseitig zu trösten, doch manchmal sagt ihr Worte, durch die es dem, den ihr tröstet, aus irgendeinem Grund um einige Male schwerer wird. Zu trösten - das ist auch eine Art Kunst.

14. Habt es nicht eilig damit, eure Weisheit zum Trost anderer auszuschütten. Eure Weisheit ist vorerst noch nicht leicht genug. Sie ist oft auf die Befriedigung eurer eigenen Bedürfnisse ausgerichtet. So eine Weisheit aber hat einen geringen Wert."


15. "Jetzt da Ich weiter zu Mir zurückkehre, fällt es Mir natürlich schwer, euch zu verstehen. Weil Ich Mich von euren Vorstellungen entferne, kehre Ich zu Mir selbst zurück. Und wenn ihr nicht eilt, Mir zu folgen, so kann Ich euch nicht retten.

16. Euch in euren eigenen, zerfallenden Gebäuden zu retten, ist unmöglich. Dort zerfällt alles und wird unter den Balken vernichtet, unter den Dächern, dort fällt alles zusammen. Ich muss euch dort herausholen. Und folglich muss Ich hinausgehen und euch aufrufen, Mir zu folgen."


17. Am 23. Dezember 1997 kamen die Geistlichen Wladimir und Alexander zum Lehrer.

18. Im Gespräch mit ihnen sagte der Lehrer: "Im Sakrament schaffe Ich die Bilder der Reinheit, des Lichts und der Stärke des Geistes. Und jener, der sich mit Mir vereint im vollen Vertrauen zu Mir, der formt sich durch diese Bilder."


19. "Es ist heute an der Zeit - seinen Glauben an Mich verstehen zu können. Ist der Mensch bereit, sich über jeden Meiner Wünsche in Bezug auf ihn zu freuen?

20. Ich rate selten etwas. Doch wenn Ich rate, weise Ich direkt auf das Bessere hin und mische Mich aktiv in das Leben des Menschen ein.

21. Jeglicher Meiner Wünsche ist eine wunderbare Gabe! Doch ist der Mensch bereit, sie anzunehmen?..

22. Der Gläubige kann versuchen, sich ein Bild von Meinen Wünschen und Hinweisen zu schaffen und von der entsprechenden Reaktion auf sie.

23. Wenn in einem Menschen nach Meinem Hinweis Bitterkeit ist, so zeugt das davon, dass dieser Mensch vorerst vor Mir verschlossen ist ...

24. Manchmal ist ein Gläubiger bereit, mit Mir zu streiten, indem er seinen Standpunkt ausdrückt und dabei vergisst, dass er mit dem Lehrer spricht."


25. "Der Glaube an den Lehrer - was ist das? Wenn das Sakrament des Glaubens offenbart wird - ist das Nahrung für die Hunde. Dahinter versteckt sich ein gefährlicher Sachverhalt: Geheime Seiten können Nahrung für die Hunde werden."


26. "Formiert euch aktiver im Glauben, helft euch gegenseitig und teilt eure Eindrücke und Beobachtungen.

27. Meine Worte darf man nicht überhören. Wenn Ich etwas gesagt habe, erwartet euch in der Folge eine Prüfung zu diesem Thema.

28. Man darf das Gehörte also nicht verbummeln. Es ist wünschenswert, das Gehörte mit frischem Kopf durchzuarbeiten, indem man es bildlich umsetzt und in vorgestellten Situationen auslebt.

29. So werden Lektionen angehäuft, doch viele hören nur freudig zu, ohne die Hausarbeit zu machen, ohne die gehörten Wahrheiten auszuleben, ohne über sie nachzudenken.

30. Man muss in der Praxis unbedingt das Gehörte in der Vorstellung durcharbeiten, damit es das Unterbewusstsein aufnimmt. Sonst werden wertvolle Wahrheiten schnell vergessen und verweht."


31. Und der Lehrer erinnerte in dem Gespräch daran, dass die Tage der Zeitlosigkeit näher kämen und daran, dass im Moment der Neujahrsklänge der Glocke, am vierzehnten Januar um vierzehn Uhr (entspricht 8 Uhr in Mitteleuropa - Anm. d. Übers.), der Mensch die ihm bewusst gewordenen Mängel von sich werfe in der völligen Überzeugung, dass er bereit sei, sie nie wieder bei sich zuzulassen.

32. Und zusammen mit dem neunminütigen Sakrament der Verschmelzung mit dem Lehrer, dem Sakrament des Übergangs, beginne das Neue Jahr.


33. Der 24. Dezember schenkte den Gläubigen ein Wort des Lehrers vor der Verschmelzung.

34. Vissarion hielt eine Tonglocke in den Händen, die Er geschenkt bekommen hatte, und in den Augenblicken der Stille, die in dem mit Gläubigen gefüllten Haus entstand, ließ Er sie leise klingen.

35. "Bald verkündet euch so ein Glöckchen die neue Zeit. Es erklingt, und die Zeit beginnt.

36. Die neue Zeit erlegt euch auch neue Prüfungen auf und eine neue Verantwortung. Sie aber kann man nur günstig erfüllen, wenn man die vorhergehenden gut erfüllt hat.

37. Die vorhergehende Verantwortung ist aber noch nicht vollends erfüllt worden. Folglich ist dies eine große Schwierigkeit beim Erkennen der neuen Verantwortung. Wenn sie nicht bis zum Letzten erfüllt wird - kann man die nächste eventuell nicht mehr erfüllen, sie wird die Kräfte übersteigen.


38. Die Welt ist in zwei Kategorien von Menschen eingeteilt: in gläubige und ungläubige Menschen. Ich meine jene Gläubigen, die die großen Traditionen eingehalten haben, die sie lange Zeit aufrechterhielten. Und sie haben einen eigenartigen Typus gläubiger Menschen geformt.

39. Zwischen diesen Leuten besteht ein Unterschied. Die einen verhalten sich sehr bebend zu dem, wovor sie sich verneigen, sie sind fähig, sich in der Tiefe ihres Herzens sehr bebend zu verhalten. Doch sie haben eine sehr eingeschränkte Denkweise, sie ist dogmatisch, primitiv und sehr begrenzt.

40. Der andere Menschentyp ist von diesen Dogmen frei, sie haben eine weite Gedankenwelt, sie sind fähig, viel Neues aufzunehmen und zu analysieren. Doch in Bezug auf die Wahrheit haben sie noch nicht die notwendige Ganzheit, die ihnen gestatten würde, sich mit der Kraft dieser Wahrheit zu nähren.

41. Natürlich wird jenen, die vor allem fähig sind zu analysieren, neue Sakramente anzunehmen und neues Wissen, der Vorzug gegeben.

42. Doch ob sie mit dieser Last vorwärtsgehen können - hier hängt sodann alles davon ab, ob sie im Glauben, in ihrem Verhältnis zur Wahrheit richtig die ihnen notwendigen Kräfte aufnehmen können.

43. Die Verschmelzung mit dem Lehrer gibt die Möglichkeit, die ganze notwendige Kraft aufzunehmen. Doch es gibt einen besonderen Moment, und wenn ihr ihn nicht versteht, könnt ihr trotz einer beliebigen Anstrengung eurerseits die notwendige Kraft nicht einatmen. So sehr ihr auch daran arbeitet, so sehr ihr euch auch anstrengt und soviel Zeit ihr auch dafür verwendet, ihr nehmt nur einen sehr geringen Teil dieser Kraft. Obwohl die günstigsten Bedingungen bestehen.


44. Was ist das überhaupt, euer Glaube zum Lehrer? Euer Glaube zur Wahrheit - was ist das? Diese Frage wurde von niemandem jemals betrachtet.

45. Wenn Ich mit gläubigen Menschen zu sprechen beginne, orthodoxen, die geglaubt haben, angenommen haben, entsteht in diesen Gesprächen eine große Schwierigkeit. Das können die schwierigsten Gespräche sein. Sie haben eine sehr bebende Beziehung, doch sie machen elementare Fehler gerade auf dieser Grundlage; was aber der Glaube zum Lehrer ist, weiß niemand von ihnen. Auch ihr wisst das nicht.

46. Es gibt eine Regel, mit der Ich euch leicht überprüfen kann. Doch Ich mache das nicht, weil Ich weiß, dass Ich sehen werde, dass ihr schon bei dieser einfachen Prüfung sofort durchfallt. Versucht, mit euch zu beginnen und euch zu überprüfen. Stellt euch vor, Ich gebe euch irgendeine Aufgabe, Ich rate euch etwas, doch Ich rate bei weitem nicht das, was ihr hören möchtet.

47. Ihr strebt oft danach, hier zu leben, in diesen Dörfern, nun aber stellt euch vor, dass ihr von Mir den Rat hört, nach Minusinsk zu fahren, euch dort anzusiedeln und dort bis zum Lebensende zu wohnen ...

48. Los, betrachten wir diese einfache Situation. Wenn Ich euch das anrate, so wird das folglich das großartigste Geschenk sein, was man sich überhaupt vorstellen kann.

49. Doch Ich rate fast niemandem etwas. Ich erzähle nur die Wahrheit, lehre euch und zwinge euch somit, selbstständig Schritte zu tun. Nur sehr selten rate Ich jemandem etwas.

50. Doch wenn Ich etwas anrate, so ist das Mein direkter Hinweis, wie man es besser machen muss, das ist jenes, was euch rettet. Das ist - das größte Geschenk!

51. Doch könnt ihr dabei glücklich sein, könnt ihr euch über das freuen, was Ich euch geraten habe?

52. Ihr aber seid oft nur deshalb bedrückt, weil Ich euch manchmal nicht gestatte, in das Gebiet dieser Dörfer zu fahren. Sofort seid ihr verwirrt und beginnt, Mich irgendwie zu überzeugen, indem ihr fragt: 'Warum, warum darf man nicht?'

53. Das heißt, ihr macht elementare Fehler. Für euch sind sie jetzt normal. Doch in Wirklichkeit ist das die schreiende Ungereimtheit. Das ist ein dermaßen unglaubliches Absurdum - ihr könnt es euch gar nicht vorstellen. Ihr seht es nicht, eure Gedankenform ist vorerst noch zu einfach und primitiv. Ihr könnt schwer einschätzen, was wirklich um euch geschieht.

54. Deshalb wird euch nicht gegeben, die ganze Globalität des Geschehens zu empfinden, denn euch fällt es schwer, euch zu bewegen, ihr fallt um, und ihr könnt nur schwer den Kopf heben, wenn euch der Umfang des Geschehens bewusst wird. Euer Herz hält das nicht aus. Doch irgendwie muss man das verstehen und sich dem wenigstens etwas nähern.

55. Da kein volles Vertrauen vorhanden ist, könnt ihr auch nicht die ganze notwendige Kraft und Fülle finden, und trotz aller eurer Anstrengungen könnt ihr die Kraft nicht einatmen.

56. Ihr könnt zwar sagen: 'Wir glauben'. Ich kann nicht behaupten, dass ihr nicht glaubt und kann euch auch nicht Ungläubige nennen. Ja, ihr seid Gläubige, doch euch fehlt fast völlig das Verständnis, was das ist - Glaube.

57. Und das macht eure Gefäße verschlossen, die Eingänge sind alle von diesem Unverständnis versiegelt, und ihr gestattet es euch nicht, sie zu öffnen.

58. Versucht doch einmal, mit einem versiegelten Gefäß einzuatmen - es wird nichts eindringen. Wenn es irgendwo einen Sprung hat, atmet ihr durch diesen Sprung jenes ein, was euch im Überfluss überlassen wurde. Ihr saugt, und mit einem pfeifenden Geräusch dringt ganz langsam eine dürfige Menge ein. Und ihr seid glücklich, dass es eingedrungen ist, und es scheint tatsächlich so, als hättet ihr euch mit ein bisschen angefüllt. Obwohl ihr euch hundertmal mehr hättet füllen können. Doch vorerst sind diese Möglichkeiten kaum vorhanden.


59. Es tut Mir sehr Leid, dass fast keiner von euch jenes praktiziert, worüber Ich euch in letzter Zeit erzählt habe: die Arbeit mit eurem Bewusstsein und der Vorstellungskraft.

60. Wenn ihr Meine Rede gehört habt, verfallt ihr der Illusion, dass ihr alles verstanden habt. Und das tötet euch, macht euch zu nichts.

61. Der erste Eindruck, dass ihr alles verstanden habt, lässt euch einschlafen, und ihr steckt das Gehörte in eine weit weg liegende Kiste. Ihr habt gute Worte gehört, euch scheint alles verständlich zu sein, und ihr seid gegangen und habt euch noch ein wenig an einige Meiner Worte erinnert. Und das ist alles. Und ihr habt das Gehörte zu Hause in die Schublade gelegt.

62. Euch scheint, als hättet ihr erworben, dass es bei euch liegt, doch es vergeht ganz wenig Zeit - und ihr erinnert euch bereits an nichts mehr.

63. Die erhaltenen Informationen machen euch nicht geneigt, Hindernisse zu überwinden. Hindernisse aber müsst ihr unerwartet und augenblicklich überwinden können.

64. Jede Prüfung erwartet von euch eine sofortige Reaktion. Wenn ihr euch aber nur erinnert, was euch bis dahin gesagt wurde, werdet ihr das Hindernis niemals überwinden. Niemals!

65. Selbst wenn ihr euch gut an die Informationen erinnert, bevor ihr euch ihrer innerlich bewusst werdet - ist die Zeit bereits verloren. So schnell ihr auch denken mögt, ihr könnt das Hindernis nicht überwinden. Ihr macht den natürlichen, euch eigenen Schritt und fallt so, wie das von eurer Geburt an zu sehen war.


66. Zu irgendeinem neuen Schritt bereit zu sein, das bedeutet, die erhaltenen Informationen in ein Programm umzuwandeln und seinem physischen, psycho-physischen Körper aufzuerlegen.

67. Dafür beginnt ihr die erhaltenen Informationen in eurer Vorstellung in Bilder umzuwandeln, widmet diesem zwei, drei, zehn, zwanzig Stunden - soviel, wie notwendig sind, solange, bis ihr fühlt, dass ihr innerlich richtig auf das eine oder andere Bild, das mit euren Anstrengungen geschaffen wurde, zu reagieren beginnt.

68. Ihr müsst in euch verschiedene Situationen schaffen und lernen, auf sie nicht so zu reagieren, wie ihr intuitiv reagieren möchtet. Denn wenn ihr noch getreuer beginnt, in euch eine schwierige Situation zu schaffen, beginnt bei euch auch eine natürliche Reaktion zu erwachen; ihr müsst diese jedoch anhalten und so reagieren, wie Ich euch lehre.

69. Wiederholt das solange, bis ihr auf das entstandene Bild schon ganz natürlich im Einklang mit der Wahrheit reagiert.

70. Dieser Augenblick wird bedeuten, dass ihr geneigt seid, dieses Hindernis richtig zu überwinden. Dann könnt ihr das in eine entfernte Schublade legen. Und sobald diese Situation eintritt, reagiert ihr richtig, unabhängig davon, ob ihr euch an diese Informationen erinnert oder nicht. Sie werden zu eurer Natur.


71. Daran aber, Ich wiederhole es noch einmal, arbeitet ihr nicht. Deshalb fallt ihr oft, wenn ihr Meine Worte hört, durch die Prüfung, die Meiner Aussage folgt.

72. Ich hoffe, dass jene Prüfungen, die es bereits gegeben hat, euch den Wert dessen lehren, was ihr hört.

73. Vorerst waren die Verluste nicht so gewaltig, das waren nur Schülerkontrollen. Und an ihnen, so hoffe Ich, lernt ihr, vieles anders einzuschätzen.

74. Diese Schule muss man durchlaufen. Sich zu verändern - ist eine gewaltige Kunst, sie verlangt unwahrscheinliche Anstrengungen. Euch scheint natürlich, dass das schwer ist, doch das ist noch fast nichts im Vergleich mit dem, was wirklich gemacht werden muss.

75. Euch fällt es schwer, euch diese Arbeit vorzustellen. Sie wurde noch von niemandem auf der Erde geleistet, deshalb ist es natürlich unmöglich, sie sich vorzustellen.

76. Und ändern muss man sich natürlich nicht einen Monat, nicht ein Jahr lang - zu eurer Veränderung braucht ihr Jahre. Und die Jahre werden euch wie Jahrhunderte vorkommen, sie werden scheinbar schnell vergehen, und gleichzeitig so, als hättet ihr viele Leben gelebt.

77. Diese Arbeit - ist die einzige Möglichkeit, sich zu ändern. Nur ein Gläubiger kann diesen Weg durchlaufen. Alle anderen werden ihn nicht zurücklegen.


78. Auf diesem Weg erwarten euch viele Abenteuer, viele gefährliche Orte, wo sich eine der Gefahren auf die natürliche Wahrnehmung des Menschen gründet, eine schon lange bestehende Erscheinung als etwas Gewöhnliches hinzunehmen.

79. Ihr neigt dazu, etwas schnell aufzunehmen, zu entbrennen, doch dann, wenn es sich hinzieht, schlaft ihr ein, es wird euch uninteressant, ihr sucht wieder irgendwelche neuen Effekte. Die Mehrzahl von euch hat diese Besonderheit, bei manchen ist sie offensichtlich zu stark entwickelt, bei anderen weniger.

80. Und wenn diese Effekte nicht von außen entstehen, so versucht ihr oft, sie alleine zu bewältigen, beginnt wieder die alten Fragen aufzuwerfen, wünscht wieder darüber zu reden, worüber Ich euch schon vor langer Zeit erzählt habe.

81. Kommt, ihr habt euch ausreichend mit Unsinn beschäftigt, ihr lasst ihn wieder auferstehen, lasst ihn eine neue Windung der Entwicklungsspirale hochsteigen und tröstet euch mit diesem Unsinn, wobei ihr vergesst, was euch in der Realität erwartet, was euch also unter euren Füßen erwartet.

82. Solchen Unsinn gibt es sehr viel, er zielt immer darauf, euch von dem Hauptsächlichsten abzulenken. Damit rechnen Kräfte, die die euren tausendmal übersteigen. Man darf die Finsternis nicht unterschätzen, Ich habe oft davon gesprochen. Ihr hört zu und bleibt weiter Spielzeug dieser Finsternis.

83. Und euch gefällt es selbst manchmal, dieses Spielzeug zu sein, ihr vergnügt euch mit diesen Feuerwerken. Dort aber freut man sich nur, dass ihr für diese Feuerwerke so anfällig seid.


84. Euch erwartet die Ewigkeit. Nicht das zeitweilige Aufflammen irgendwelcher wunderbarer Ereignisse - die Ewigkeit! Das ist ein besonderer Begriff einer langen - langen Zeit, wo ihr lernen müsst, keine Zeit zu sehen,

85. Ihr müsst aus dieser Reihenfolge der Erkenntnis herausfallen, dass nach dem einen Monat ein anderer folgt, dass Jahr auf Jahr folgt. Wenn ihr im Ewigen lebt, kann euch die Zunge vom Zählen der Jahre vertrocknen. Wer ewig lebt - kennt keine Zeit.

86. Was ist das 'keine Zeit zu kennen'? Das ist - euer neues Verweilen, das eines Tages beginnen wird.

87. Doch wir sprechen nicht davon, was in Zukunft geschehen wird. Ich eröffne vorerst nicht viel von dem, was ihr wissen müsst, weil die Zeit noch nicht gekommen ist.

88. Man muss wenigstens das wenige verstehen, das jetzt offenbart wird, obwohl es in einer solchen Menge offenbart wird, dass, wie sich herausstellt, es euch sogar schwer fällt, es zu speichern.

89. Wenn ihr nicht alles, was Ich gesagt habe, in eurer Vorstellung durcharbeiten könnt und durcharbeiten werdet - dann könnt ihr später gar nichts tun, die Informationen häufen sich nur in eurem Kopf an, und ihr werdet nicht wissen, womit ihr beginnen sollt. Und sie werden als staubiger Plunder herumliegen, den ihr nie benutzen werdet.

90. Denn Ich habe bereits gesagt: Den Menschen erwartet eine unerwartete Prüfung, euer Schicksal entscheidet sich in jenen Momenten, die ihr nicht erwartet. Diese Momente werden euch nicht auf sie vorbereiten und verkünden, was euch vor der Entscheidung des Schicksals erwartet. So etwas wird es nicht geben.

91. Und deshalb wird in jenen unerwarteten Augenblicken von euch eine sofortige Reaktion verlangt ohne vorhergehendes Überdenken. Und wenn das bei euch nur eine Information ist, so ist sie gegenstandslos, ihr werdet keine Zeit haben, sie zu begreifen.


92. Lernt, an euch zu arbeiten. Euer Bewusstsein erweitert sich jetzt, und es muss sich noch mehr durch eure Anstrengungen erweitern.

93. Die erweiterten Zimmer müssen durch eure Anstrengungen gefüllt werden, mit dem Notwendigen angefüllt werden, mit dem, was in einem beliebigen Moment nützlich sein kann. Es wird euch gegeben.

94. Seid fähig, das einzuordnen, es nicht auf Haufen zu werfen in diesen Zimmern, sondern alles an seinen Platz zu legen, damit ihr genau wisst, wo sich was befindet, damit ihr das in euch erlebt und es zu einem Teil eures Lebens wird. Dann könnt ihr es in einem beliebigen Moment benutzen.

95. Versucht, etwas ähnliches wie eine Versammlung zu organisieren, wo ihr von Zeit zu Zeit über das Thema diskutiert, wie ihr euren Glauben versteht, wo ihr eure Erfahrung austauscht, wo ihr versucht zu erörtern, wo ihr versucht, eure Meinung zu behaupten, und ein bisschen kann man auch streiten.

96. Ich möchte, dass ihr euch aktiv verstehen lernt, euren Glauben, und nicht nur sagt, dass ihr gläubig seid, ohne nachzudenken - was ist das eigentlich.


97. Wenn Ich mit euch spreche, treten gleich eine Menge von Momenten auf, wo klar zu sehen ist, dass ihr alles falsch versteht. Doch es ist nicht einfach, es sofort zu erklären. Eines der einfachen Beispiele habe Ich euch bereits angeführt: Könnt ihr euch über einen beliebigen Vorschlag von Mir freuen?

98. Das Wort 'beliebig' - ist für die unglücklichen Menschen Furcht einflößend, es ruft bei ihnen schreckliche Vorstellungen hervor. Ich bin jedoch nicht fähig, Furchtbares zu tun. Ihnen aber wird das schwer verständlich sein, sie haben immer Schreckliches im Leben gesehen, und sie werden dies fürchten. Für Gläubige aber beinhaltet diese Kategorie von Vorstellungen keine schrecklichen Nuancen.

99. Nun denn, könnt ihr euch über das freuen, was euch der Wille Gottes offenbart? Schließlich habe Ich euch das gelehrt: mit Dankbarkeit den Willen Gottes anzunehmen.

100. Doch wenn ihr mit Mir sprecht, identifiziert ihr das oft nicht mit dem Willen Gottes. Euch scheint, dass man mit Mir streiten kann, etwas auf seine Weise erzählen kann. Ihr schätzt das, was Ich sage, voreilig ein und zieht aufgrund dieser falschen Einschätzung falsche Schlussfolgerungen, und dann beginnt ihr, noch mehr durcheinander zu kommen.


101. Die Wahrheit zu verstehen, die sich vor euch offenbart, ist unmöglich. Obwohl euch dieses Verständnis in einem gewissen Maße aufgedeckt wird. Doch es ist besser, sich nicht zu beruhigen, dass ihr etwas begriffen habt - all das ist Illusion, das ist nur ein Schritt auf euch zu, um euch nicht im Zustand völliger Unwissenheit zu lassen.

102. Ihr fürchtet das oft, die Menschen fürchten das Unbekannte, sie möchten am Bekannten festhalten, wenn auch am Schlechten, doch am Bekannten. Und dabei verlieren sie viel. Deshalb gehen sie leicht an der Wahrheit vorbei.

103. Im Ganzen aber vertrauen sie Gott einfach nicht. Sie möchten Ihm glauben, doch sie vertrauen Ihm nicht vollständig - darin besteht das ganze Problem.


104. Nun ist es an der Zeit, dass ihr euch in dieser wichtigsten Frage zurechtzufindet: Was ist das, Vertrauen, was ist das, Glaube, wie versteht ihr ihn?

105. Wenn ihr euch bei diesen Zusammenkünften aneinander wendet, müsst ihr das Notwendige für euch schöpfen, irgendetwas verstehen, wo jedes Mal die neue Erfahrung ein neues Verständnis mit sich bringen wird, und ihr werdet sie wieder mit dem Nächsten teilen.

106. Es ist sehr wichtig, dass ihr so weit wie möglich den Zustand versteht, in dem ihr euch befindet: Was ist euer Glaube, was ist euer Vertrauen.

107. Und wenn ihr lernt, Gott richtig zu danken und glücklich über das zu sein, was euch offenbart worden ist, dann verändert sich vieles grundlegend.


108. Diese Betonung mache Ich jetzt für euch am Vorabend des Glockenklangs zu Beginn der neuen Zeit, weil Ich euch das Sakrament der Verschmelzung eröffnet habe. Doch Ich möchte, dass ihr es in ausreichendem Maße nutzt.

109. Aber wenn Ich es euch eröffne, sehe Ich, dass ihr es nicht normal nutzen könnt. Und ihr werdet es nicht können, wenn ihr in euch nicht das verändert, was ihr bereits bisher hättet verändern sollen. Denn die notwendige Wahrheit dazu wurde lange vor dieser Stunde eröffnet.

110. Natürlich ist sie nur offenbart worden, weil man damit gerechnet hat, dass ihr dies fleißig erfassen und verstehen werdet und zum nächsten Schritt bereit seid. Doch diese Arbeit ist in der Regel nicht getan worden.

111. Deshalb wird noch ein Hinweis gegeben. Denn viele werden versuchen müssen, sich ständig mit der Wahrheit zu vereinen. Ihr werdet Kraft brauchen, und ihr müsst immer Kraft aufnehmen können. Doch eure Gefäße sind geschlossen. Ihr werdet versuchen, sie aufzunehmen, doch sie wird kaum ankommen. Es wird sehr schwer sein, euch zu helfen.


112. Los, arbeiten wir. Arbeit in der Drechslerei oder wo auch immer, ist wunderbar, das ist sehr gut. Doch die Arbeit, von der Ich spreche, ist noch wertvoller, sie ist mit eurem Leben verbunden, mit der Möglichkeit, auf dieser Erde zu sein.

113. Denn die ganze andere Arbeit - das ist euer Auftreten im Leben, ob es euch aber in diesem Leben gibt oder nicht, hängt von einer anderen Seite ab - von jener, über die Ich euch jetzt erzählt habe.

114. Ich habe jetzt nicht mehr die Möglichkeit, vieles von dem zu wiederholen, was Ich euch bisher gesagt habe, schließlich spreche Ich schon viele Jahre. Eine enorme Menge von für euch ausgedrückten Wahrheiten hat sich angehäuft, eine riesige Menge. Jetzt gibt es nicht mehr die Möglichkeit, all das zu wiederholen.


115. Doch Ich hoffe, dass ihr regelmäßig die Schrift lest, dass ihr dafür viel Zeit aufwendet und euch bemüht, das alles zu verstehen, durch eure Vorstellung gehen zu lassen und die notwendigen Bilder zu schaffen, indem ihr versucht, richtig den einen oder anderen Moment zu erleben, indem ihr euch an bekannte Augenblicke erinnert, die nicht nur mit eurem Leben, sondern auch mit dem Leben der Nächsten verbunden sind.

116. Baut in euch Situationen auf. Seid fähig, richtig auf die Ereignisse in diesen Situationen zu reagieren. Alles, was ihr fähig seid euch vorzustellen - stellt es euch vor und versucht so zu reagieren, wie es in der Wahrheit geschrieben steht.

117. Und wiederholt dies viele Male, bis die geschaffene Vorstellung bei euch eine richtige Reaktion hervorruft. Dann kann man sagen, dass ihr geneigt seid, es richtig zu machen. Das ist eine große Arbeit, verschiebt das nicht lange, das ist - euer Leben.


118. Ihr schafft alles. Sagt nicht, es ist keine Zeit: Holz muss man hacken, Gras muss man mähen. Auf dem Dorf zu leben ist schwer, man muss sein Leben organisieren können. Um so mehr, als ihr viele Anstrengungen unternehmen müsst für eure Entwicklung, für eure geistige Werdung.

119. Dann wird es zu eurem Wesen, und ihr müsst nicht mehr über vieles nachdenken, ihr werdet es richtig machen, ohne daran zu denken.

120. Doch das wird eines Tages sein, jetzt aber muss man sich ändern, sich ein für alle Mal ändern. Denn die Veränderung, die bei euch vorgehen muss, wird in dieser Art endgültig sein.

121. Ihr müsst euch in der Grundlage ändern, ihr müsst euch von Sterblichen in Unsterbliche verwandeln. Dann beginnt eine Veränderung anderen Typs, sie wird nur auf der schöpferischen Grundlage vonstatten gehen. Das ist ein unendlicher Moment der Vielfalt, doch er hat nicht jene Charakteristik, die eben jetzt in euch vorgehen muss.

122. Los, lernen wir. Ob Ich diese Worte noch einmal wiederhole oder nicht - wird die Zeit zeigen. Doch all dies zu tun, wird schwieriger sein.

123. Alles Notwendige müsst ihr auf andere Weise aufnehmen. Ihr werdet euch dem annähern. Jedoch ständig an ein und dasselbe zu erinnern, wird uninteressant.


124. Ihr seid Menschen, euch wurde viel gegeben, ihr seid keine Tiere. Den Tieren ist es gestattet, viele Male zu wiederholen, aus dem Verständnis, dass ihr Verstand nicht so groß ist, um die gewaltigen Informationen aufzunehmen, die sie für ihre Veränderung brauchen.

125. Doch sie benötigen das nicht. Sie fühlen die Natur und verändern sich im Einklang mit ihr. Ihr aber fühlt die Natur nicht, euch fällt es schwer, euch zu verändern, ihr fühlt wenig.

126. Man muss lernen, alles richtig zu empfinden, um sich dann natürlich zu verändern, ohne dafür irgendwelche besonderen bewussten Anstrengungen aufzuwenden. Dahin muss man noch kommen.

127. Und deshalb berücksichtigt natürlich das, was euch gesagt wird, dass ihr alles Notwendige besitzt, um das alles richtig aufzunehmen und damit richtig zu arbeiten. So strengt euch denn an ...


128. Trefft euch, redet miteinander, versucht zu verstehen. Verwendet viel Zeit zum tiefgreifenden Verständnis eures Glaubens, darauf, wie ihr euch in der einen oder anderen Situation verhalten sollt, analysiert alles, teilt diese Erfahrung mit und hört auf die Meinung der anderen. Das ist sehr notwendig.

129. Ihr habt darin sehr wenig Erfahrung, fast keine. Und deshalb sind eure Anstrengungen in dieser Hinsicht noch grob, sie sind sehr kantig, und über diese Kanten stolpert man.

130. Bisher habt ihr in Wohnungen gewohnt, wo es scheinbar keine Kanten gab, an denen man sich stoßen konnte, scheinbar stand alles an seinem Platz.

131. Doch es ist eine Illusion, dass alles in Ordnung ist, obwohl die Wohnung nicht richtig ist, die Zimmer falsch sind, nicht richtig eingeteilt. Und deshalb haben sich die Kanten interessant abgerundet und sind nicht mehr zu sehen.

132. Und euch hat es gefallen, in diesen Zimmern zu gehen: man brauchte nicht zu stolpern. Ihr möchtet sehr in ihnen leben, und man möchte sie nicht verlassen, weil unbekannt ist, wie die Zimmer hinter der Schwelle dieser Zimmer aussehen werden, was das für ein Saal sein wird. Und so lebt ihr weiter in falschen Zimmern, in der falschen Empfindung, dass alles einwandfrei ist, dass alles vorerst in Ordnung ist.

133. Ich aber führe euch hinaus - und die Umrisse der Wände verändern sich, die Umrisse der Oberflächen, über die man gehen muss, verändern sich, alles Gewohnte vergeht, und aus irgendeinem Grund erscheinen Kanten.

134. Ja deshalb, weil ihr beginnt, auf dem richtigen Weg zu gehen, und dort sind die Kanten nicht versteckt. Das aber sind schließlich eure Kanten. Und wenn ihr euch an ihnen stoßt, so nur deshalb, weil ihr nicht richtig geht, und nicht deshalb, weil die Kante nicht an ihrem Platz steht.

135. Ihr müsst lernen, richtig zu gehen. Dann wird alles am notwendigen Ort sein, ihr könnt glücklich sein, könnt euch freuen, richtig freuen. Dann wird euch auch die Welt wunderbar erscheinen, und die Nachbarn und Brüder erscheinen euch vollkommen in Ordnung, und nicht als solche, wie ihr sie seht.

136. Bald nach den ersten Treffen, nach den ersten Lächeln, beginnt ihr euch gegenseitig schief anzugucken und zu verurteilen. Euer ganzer Schmerz - das sind eure eigenen Kanten, das ist jenes, was ihr falsch macht, deshalb ist es auch schwer.


137. Doch alles kommt zu einem Punkt. Ihr seid unfähig, Gott zu danken, ihr eilt, 'Danke' zu sagen, doch euer 'Danke' ist wertlos. Keiner von euch dankt Gott richtig für alles, was Er gibt.

138. Kommt, lernen wir zu danken. Das ist die einzige Möglichkeit, richtig zu lächeln. Die einzige!

139. Alles andere ist flüchtig, zeitweilig und hängt von eurer Laune ab. Wenn ihr guter Laune seid, lächelt ihr scheinbar. Doch es ist so leicht, euch das zu verderben mit einem guten Wunsch eines Nächsten, einfach nur mit einem guten Wunsch.

140. Ich habe euch so viel darüber gesagt, wie man glücklich sein kann, habe so oft von verschiedenen Seiten erklärt, wie man erlernen kann, Gott zu danken.

141. Bis jetzt wird ein und derselbe Fehler gemacht: Ihr lasst euch weiterhin von dem verwirren, was euch gegeben wird. Ihr versucht in diesem Moment, euch zu rechtfertigen und andere zu beschuldigen.

142. Natürlich, wie leicht ist es, zu sagen, dass jemand etwas falsch macht und sich aus irgendeinem Grund so zu euch verhält. Wie aber soll er sich anders verhalten? Er gibt euch das, was ihr in die Seele aufnehmen sollt. Er übergibt euch das, was ihr verdient habt, und das ist nicht seine Schuld. Zu euch kehrt nur zurück, was ihr ausgesät habt.

143. Und wenn zu euch als Antwort viel Schmerz kommt, so ist das alles das Gesäte. Darf man denn eilen, jemanden zu verurteilen? Nehmt diesen Fruchtsegen entgegen, das ist eure Ernte. Vieles aber wurde gesät. So liebt denn Gott wirklich, denn sonst - was ist das für ein Glauben? ...


144. Jetzt häuft die Welt in ihrer Dummheit eine große Aktivität an. Die Absurdität entwickelt sich stark. Gegen euch gibt es mächtige Gedanken, und viele möchten die Kirche (des Letzten Testaments - Anm. d. Übers.) schließen.

145. Die kranke Welt beginnt in Erscheinung zu treten, unabhängig davon, dass hierher Kommissionen kommen, die dann mit einer normalen Stimmung wegfahren, obwohl sie mit sehr negativen Ansichten ankommen sind.

146. Unabhängig davon gibt es weiter das Ziel, alles zu schließen, was hier vor sich geht, unter einem beliebigen Vorwand.

147. Was heißt das, unter einem beliebigen Vorwand? Das zeugt davon, was für eine Stufe der Vernünftigkeit jene besitzen, bei denen die geheime Macht liegt.

148. Denkt daran: all diese Anstrengungen sind umsonst. Euer Leben kann man nicht schließen. Wie sich die Ereignisse auch weiter entwickeln sollten, Ich möchte, dass ihr in Zusammenhang damit nicht in Verwirrung geratet. Ob sie offen oder geschlossen ist - für euch gibt es keinerlei Unterschied. Das Leben wird so weitergehen, wie es war. Wie wir uns versammelt haben, so werden wir uns auch weiter versammeln.


149. Lernt zu leben, lernt standhaft zu leben und dabei eifrig euren Glauben zu erhalten. Dann werdet ihr alles überwinden, dann werdet ihr durch alle Stürme und Unwetter gehen, und werdet standhaft sein, was für Stürme das auch sein mögen.

150. Sollen sie doch brüllen. Je mehr Lärm um euch entsteht, umso mehr und schneller erfahren alle davon.

151. Denkt daran: Alles geht einwandfrei vonstatten! Das ist nicht nur eine Beruhigung für euch Meinerseits, wie zu Kindern, wenn Ich Süßigkeiten gebe: esst, nur weint nicht. Nein. Ich spreche mit euch wie mit Schülern, wie mit jenen, die begierig sind, die Ewigkeit kennen zu lernen. Alles geht in der rechten Weise vonstatten.


152. Wenn ihr schimpft und ungehalten darüber seid, dass man schlecht über euch schreibt, bringt ihr genauso euren Unglauben zum Ausdruck. Ihr vertraut nicht auf Gott.

153. Denkt selbst nach: Hierher kommen nicht so viele von euch, doch ausreichend. Es kommen mehr als in jede andere Gemeinschaft auf der Erde. Doch selbst unter diesen Bedingungen könnt ihr euch nur schwer in diesem Gebiet niederlassen.

154. Betrachtet einen einfachen Umstand. Die Nachricht über euch muss man verbreiten, davon, was vor sich geht, muss man erzählen. Doch auf welche Weise? Wenn alle nur Gutes und Positives über euch sagen, was denkt ihr: Werden dann nur einige Menschen hierher kommen? Nein. Eine gewaltige Menge von euch wird hier ankommen, und alle möchten in der Taigazone verweilen. Hier wird sich eine unendliche Schlange aufbauen, sie wird hier beginnen und erst in einem der weit abliegenden Dörfer enden. Wer aber wird euch ernähren, und wo wollt ihr wohnen? Das ist nicht Indien, wo man sich unter Blättern beherbergen kann. Ihr habt nicht gelernt, im Schnee zu schlafen, und ohne Nahrung könnt ihr auch nicht lange durchhalten usw. Wie soll man dann also die Nachricht über euch verbreiten, wenn es positiv nicht geht?

155. Neutral übermitteln, kann keiner, und nüchtern das Geschehen abwägen, das kann auch keiner, alle fügen eine eigene Nuance ihres Verhältnisses hinzu. Ein ungläubiger Mensch kann keine neutrale Beziehung dazu haben, er legt sowieso seinen Anteil hinzu.

156. Also muss man über euch schimpfen, aktiv schimpfen. Und dann kommen die Leute trotzdem, doch es kommen weniger, und sie kommen zurückhaltender. Und es kommen so viele, wie gerade notwendig sind, damit ihr hier kein Chaos schafft und in Ruhe das Notwendige vergrößert und indem ihr standhaft werdet, Kräfte sammelt, eine bestimmte Organisation herausarbeitet und innere Gesetze; damit dann, wenn schließlich alle verstanden haben, sie auch in größeren Mengen zu euch kommen können, da bei euch bereits alles gefestigt ist und man euch selbst mit wohlwollenden Wünschen nicht zerstören kann.

157. Wenn ein Übermaß an Mitbrüdern in euer Haus kommt mit wohlwollenden Wünschen, mit Freude, dass hier - Gläubige, Gleichgesinnte sind, seid ihr oft verwirrt, weil das Haus mit ihnen angefüllt ist und ihr nicht wisst, wo ihr euch hinlegen sollt. Und ihr denkt bereits daran, wie ihr sie ausquartieren könnt. So kann man mit einem wohlwollenden Wunsch leicht viele Schwierigkeiten schaffen und eine für euch nicht zu verkraftende Last erzeugen.

158. Alles, was vor sich geht, geht in der rechten Weise vor sich. Denkt nicht, dass dies unbeachtet bleibt. All das wird nicht nur von den dunklen Kräften geleitet. Die Finsternis arbeitet leicht für das Licht. Alles ist gut und in Ordnung.


159. Gut ist nur nicht, dass ihr das eifrige Erfassen des Glaubens hinauszögert und ihr diese Eigenschaft nicht in euch erarbeitet.

160. Ich versuche, euch während der Minuten der Verschmelzung dabei zu helfen. Denn gerade in diesen Minuten wird etwas vonstatten gehen, wenn Ich mit Meinen Anstrengungen euch helfe, die notwendigen Eigenschaften zu entwickeln. Ich werde diese Eigenschaften selbst schaffen.

161. Wenn ihr aber versucht, mit Mir zu verschmelzen, so wird sich das auf euch legen. Je vollständiger ihr das macht, umso mehr wird sich das euch auferlegen und euch unabhängig von euren Anstrengungen formen. Deshalb ist euer Vertrauen sehr wichtig, euer vollkommenes Vertrauen.

162. Sonst, wenn ihr es in euch nicht richtig entwickelt habt, wird euch das verschließen und in jenen alten Formen festhalten, die bereits überflüssig sind. Das wird euch dazu zwingen, euch am Alten festzuhalten, selbst wenn ihr das nicht mehr möchtet.

163. Dieses Sakrament wird nur in jenen Minuten der Verschmelzung vor sich gehen, wenn wir das gemeinsam zur gleichen Zeit machen und wenn Ich dem spezielle Aufmerksamkeit widme.

164. Zu allen anderen Zeiten kann man sich ebenfalls vereinen, nur wird nicht das vonstatten gehen: Ihr werdet euch mit der Kraft vereinen, doch es kommt nicht zu so einer aktiven Gestaltung.

165. Aber das ist auch nicht immer notwendig. Alles hängt davon ab, auf welchen Moment Meiner Offenbarung auf der Erde ihr stoßt, es hängt davon ab, womit Ich Mich beschäftige.

166. Obwohl sich die Minuten, die für so ein Sakrament günstig sind, vermehren können, sie können mit der Zeit mehr werden. Doch das - zu seiner Zeit.

167. Das heißt, dass Ich nach Möglichkeit mehr Möglichkeiten für euch schaffen werde, bei denen ihr euch verändern könnt. Doch eure Anstrengungen sind dennoch notwendig. Und der positive Effekt der gegebenen Erscheinung hängt davon ab, wie sehr ihr vertraut ...


168. Jetzt seid ihr wie in der Schule: Wenn man sein Wissen nicht rechtzeitig praktisch untermauert hat, sondern das für später aufgeschoben hat - häuft es sich nur an, und dann ist es schwierig, all das sofort durchzuarbeiten, und vieles wird vergessen.

169. Man muss es gleich danach eifrig durcharbeiten. Dann werden die Informationen gut gefestigt, in bestmöglicher Weise, soweit ihr eben im gegebenen Moment dazu fähig seid. Ansonsten beginnt später alles, sich zu verflüchtigen.

170. Ich werfe viele Körner aus, doch bei euch gibt es noch nicht immer einen fruchtbaren Boden, und ringsum sind sehr viele Vögel, die diese Körner schnell aufpicken.

171. Es ist schon gut, wenn wenigstens einige von ihnen bei euch aufkeimen können, doch die Mehrzahl der Körner werden aufgepickt. Und ihr vergesst sogar, dass sie euch überhaupt gegeben wurden, sie wurden ausgelöscht.


172. Vorerst kann Ich zu euch noch nicht in wenigen Worten sprechen. Später aber werdet ihr lernen, das Notwendige auf andere Art aufzunehmen. Worte werden dann nicht mehr nötig sein.

173. Doch bis jetzt gibt es bei euch noch Situationen, wo Ich etwas sagen muss. Das sind schwierige Situationen und es wurden schon viele Worte gesagt. Doch euch rettet, dass dies aufgezeichnet worden ist und ihr es mehrmals anhören könnt.

174. Erhöht jetzt eure Aktivität so, wie sie bei euch anfangs war, als ihr eine Blüte erlebt habt, die erste Euphorie. Erinnert euch an diese Zeiten. Dieses Gefühl muss man ständig aufrechterhalten. Verwandelt das nicht in etwas Graues und Gewöhnliches.

175. Jeden Tag erwartet euch eine Lektion, die nicht von euren Nächsten gegeben wird, sondern eine Lektion, die von Gott gegeben wird.

176. Wenn aber eine Lektion von Ihm erteilt wird, so wird sie immer mit großer Freude angenommen. Sie kann nicht etwas Gewöhnliches sein. Sie kann keine grauen Nuancen bekommen - das ist unmöglich, wenn ihr den Glauben richtig versteht und wenn ihr das Göttliche richtig versteht.

177. Wenn es aber gräulich ist, so heißt das, dass es im Inneren viel Graues gibt. Wenn man dieses Grau dem auflegen kann, was nur bunte Schattierungen hat, wird folglich der Blick von dem eigenen Grau verdeckt. Holt dieses Grau heraus, erlaubt ihm nicht, diesen Regenbogen zu verdecken. Haltet in euch die Aktivität beim Erfassen des Glaubens aufrecht ...


178. Dass Ich auf den Berg gegangen bin und die Treffen mit euch immer weniger werden, darf euch nicht verwirren. Alles wird so gemacht, wie es notwendig ist.

179. Denn ihr müsst lernen, ständig mit Mir in Kontakt zu sein. Und das bedeutet, ihr könnt das an einem beliebigen Ort und aus einer beliebigen Entfernung tun. Und bisweilen, wenn ihr euch weit weg befindet, könnt ihr Mich wesentlich näher fühlen, als jene, die sich in der Nähe befinden.

180. Lernt, innerlich alles mit eurem Herzen aufzunehmen, mit eurem Vertrauen. Um so mehr als die Tür nicht geschlossen ist, der Zugang ist frei.

181. Es gibt keinen anderen Weg. Alles wird zu seiner Zeit getan. Und wenn ihr bei etwas nicht erfolgreich seid - kommt zurecht, doch lasst euch deshalb nicht verwirren, weil alles nicht so bequem für euch vor sich geht.

182. Die Wahrheit kann nicht zu spät kommen oder zu früh da sein. Sie macht immer alles rechtzeitig.

183. Wenn ihr euch ungemütlich fühlt, so seid ihr irgendwo ins Stocken oder durcheinander geraten, und ihr seid nicht rechtzeitig mit dem Notwendigen zusammengekommen. Seid fähig, das zu verstehen.

184. Und wenn Ich Mich dorthin (auf den Berg - Anm. d. Übers.) begebe, ist es folglich an der Zeit, etwas zu formieren und jene Kraft zu konzentrieren, für die die Zeit gekommen ist.

185. Meine Konzentration darauf, was dort vonstatten gehen wird, und die Tatsache, wie Ich das mit eigenen Anstrengungen formieren werde - muss natürlich Aktivität in der Welt hervorrufen, weil hier schnell ein neuer Pol geschaffen wird, alles andere geht zur anderen Seite.

186. Ich werde Bedingungen schaffen, bei denen alles Unnötige und Unreine zur Seite zu streben beginnt.

187. Doch wenn es zur Seite strebt, wird es folglich im Sättigungsgrad die zulässige Grenze überschreiten. Wenn es aber die zulässige Grenze überschreitet, so muss es zur Spannungsentladung kommen.

188. Folglich wird die Natur Anstrengungen unternehmen, jenes zu zerstören, was die zulässige Grenze übersteigt. Und das wird auf verschiedene Weise zerstört werden. Das muss und wird vonstatten gehen.


189. Euch aber bleibt - fähig zu sein, das Notwendige entgegenzunehmen, das euch gegeben wird, um zu helfen, hier eine Welt für eure Nächsten zu formen. Nicht eine Welt für Mich - für euch oder für eure Kinder, ihr müsst alles Notwendige für eure Nächsten formen. Damit sie hierher kommen können, sich auf eure Schultern stützen und sich neben euch stellen können - für sie ist eure Erfahrung sehr wichtig.

190. Denn wenn sie hierher kommen, vertrauen sie natürlich auf euch. Doch bisweilen kommen jene, die stärker sind als ihr, und sie sind verwirrt wegen eurer Fehler, sie geraten durch eure Fehler aus der Fassung.


191. Seid aufmerksam. Die Zeit wird nicht warten. So wie sie gegangen ist, so wird sie gehen nach ihren Gesetzen und unabhängig von den Gedanken der Menschen.

192. Wenn ihr es schafft - holt ihr ein, geht hindurch. Wenn ihr hin und her lauft, mit dem Euren in Verwirrung geratet, was euch vorerst noch teuer ist - werdet ihr mehr auf der Stelle treten.

193. Man darf sich nicht damit beruhigen, dass wohl alles in Ordnung ist, solange man Mich noch vom Fensterchen aus sieht. Ich werde Mich entfernen. Und wenn Ich eines Tages hinter dem Horizont verschwinde, wird es schon nicht mehr möglich sein, Mich einzuholen.

194. Man muss Mir folgen, und nicht nur beobachten und denken, wenn man Mich noch sieht ist alles in Ordnung. Nein, der Abstand wird größer werden.

195. Also muss man eilen, um alles zu verstehen, was gegeben wurde, nur in diesem Fall seid ihr bei Mir. Man muss alles sehr eifrig verstehen, man muss alle seine Kräfte hergeben, um zu verstehen. Alle Kräfte!

196. Nicht ein Buchstabe wurde für euch einfach nur so gesagt. Alles hat seine Rolle gespielt. Alles war zu eurer Hilfe. Seid fähig, das aufzugreifen, aufzugreifen und aufzuheben.

197. Seid fähig in euch zu verstehen, dass wenn viel ankommt, man genauso fürsorglich sein muss, wie wenn wenig ankommt.

198. Der Begierige auf das Wenige nimmt es Krume um Krume mit zitterndem Herzen, er hütet und achtet dieses Wenige.

199. Doch wenn sehr viel ankommt, bemerkt er nicht mehr, was durch die Finger rieselt, weil er sieht, dass seine Hände voll sind, was aber überfließt, darauf achtet er nicht einmal.

200. Doch über den Rand ergießt sich ebenfalls unermesslich Wertvolles, was gerade euch gegeben wurde. Folglich, wenn ihr etwas verloren habt, hebt es auf und hütet es, ohne euch damit zu beruhigen, dass die Hände schon voll sind.

201. Ich muss für euch alle ausschütten, ihr aber seid alle verschieden. Und deshalb können in diesen Händen viele Wahrheiten für jene sein, die sich neben euch befinden. Das aber, was ihr benötigtet, habt ihr zwischen den Fingern hindurch rinnen lassen und vergessen. Und wenn man das, was in der Hand ist, durchsieht, wird dort nichts für euch dabei sein.

202. Deshalb beruhigt euch nicht durch den Überfluss und dadurch, dass dieser Überfluss eure Hände füllt. Hebt alles bis zur letzten Krume auf! Findet es, grabt es aus, hebt es auf und bewahrt es in eurem Herzen, durchlebt es und arbeitet alles bis zur letzten Krume durch, bis zum letzten Buchstaben. Dann verliert ihr auch das Eure nicht, es wird in euch leben, es wird euer sein und wird euch verändern.

203. Doch dreht euch um: Ein Pfad verschütteter Körner zieht sich hinter jedem von euch her! Und die Pfade sind breit.


204. Das Sakrament der neuen Zeit nähert sich, wo, wie ihr wisst, ein zweiwöchiger Zeitabschnitt beginnt, der dem Neuen Jahr vorangeht und während dem ihr euch an das erinnert, was bisher war.

205. Wo ihr noch einmal alles abwägt und besonders darauf achtet, was in dieser Zeit mit euch vorgehen wird, welche Seiten eurer Seele sich rühren,

206. Damit ihr in den letzten Minuten, Sekunden, Augenblicken alle Anstrengungen macht, um wenigstens gedanklich all das Unnötige von euch zu reißen, dessen ihr euch gut bewusst seid, bevor die Glocke zu läuten beginnt, die um 14 Uhr des Tages vom Beginn des neuen Jahres verkündet.

207. Auf dass ihr nicht nur illusorisch, formlos euch alles Schlechte in euch vorstellt, sondern so konkret wie möglich in diesem Moment das Unnötige seht, es gedanklich abtrennt, diesem entsagt, ihm entschlossen entsagt, noch viel entschlossener als bisher.

208. Und unabhängig davon, ob das in euren Kräften steht oder nicht, müsst ihr überzeugt sein, dass dies in euren Kräften steht, und es entschlossen tun.

209. Es ist besser, wenn ihr danach noch einmal den gleichen Fehler macht, das wird nicht schlimm sein. Doch wenn ihr innerlich auch nur geringe Zweifel zulasst, dass dies vielleicht nicht in euren Kräften steht, dass es vorerst noch zu früh ist, sich so schnell von etwas zu lösen, dann braucht man sich nicht erst davon loszusagen, es wird bereits offenkundig ein unüberwindbares Hindernis sein.

210. Deshalb lest und seht euch an, was beim vorigen Mal gesagt wurde. Seid aufmerksam und vergesst nicht die Märchenhaftigkeit dieser Zeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

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