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Vadim berichtet über die Ereignisse des Jahres 1997:   Teil 7, Kapitel 19     

Vissarion beim Sommerfest (18.08.1998)
Vissarion beim Sommerfest (18.08.1998)

    Es gibt zwei Prüfungen in eurem Leben: große Not und - nicht weniger gefährlich - großen Überfluss

1. Im September 1997 erwartete das Gebetshaus in Tscheremschánka den Lehrer, und es war mit seiner Einrichtung bereit, eine große Anzahl von Menschen aufzunehmen, die sich danach sehnten, Ihn zu hören.

2. Der erste Herbstmonat, der den warmen Sommer weiterführte, schenkte zwei Treffen mit dem Wort.


3. Am 6. September 1997, beim Treffen mit den Männern, war das Wort zurückhaltend und streng.

4. Vor dem Lehrer saßen jene, die das Gebetshaus aufnehmen konnte. Das waren mehr als zweihundert Menschen.

5. "Schätzt euch noch einmal selbst ein. Betrachtet euch nicht gegenseitig: Wer von euch wie schwankt. Schwankt vor allem selbst nicht.

6. Es mag sein, dass keiner ringsum etwas Wichtiges tut. Wenn ihr aber das Wichtige versteht, macht es selbst. Jemand geht allein aufs Feld - so soll er allein gehen. Muss man dabei denken - ob ich es wohl schaffe?

7. Wenn euer Herz ruft - vorwärts, fürchtet nicht, allein zu bleiben. In diesem Fall werdet ihr immer zu zweit sein: ihr und die Wahrheit.

8. Einsame wird es eine Menge geben - nämlich jene, die nicht dem Ruf ihres Herzens folgen. Es wird ihnen scheinen, dass sie viele sind, doch sie werden einsam sein und sich in der Leere verlieren.

9. Doch ein Einzelner, der vom Herzen geleitet wird, verliert sich nicht. Er wird immer eine gewaltige Menge um sich fühlen. Denn das wird die Kraft des Großen Vaters sein."


10. "Habt vor allem Wohlwollen in eurem Herzen: damit man beim Blick in eure Augen die Anwesenheit des Lehrers in euch spürt, damit man fühlt, dass ihr Ihm folgt, dass ihr zu einer Seite blickt und euer Herz vom Licht erstrahlt.

11. Dass aber der Rücken im Schatten liegt, ist nicht schlimm. Wenn die Sonne sich über euren Kopf erhebt, so wird auch der Rücken vom Licht bestrahlt. Ihr seid nur noch weit von der Quelle entfernt, und deshalb ist der Schatten vorerst noch lang.

12. Doch wendet euer Antlitz nicht dorthin: es wird erfrieren. Der Schatten, wie ungefährlich er auch aussehen mag, friert das Herz ein, und im Inneren erscheinen bald Eiszapfen ...


13. Seid fähig aufzunehmen, ohne viele Worte zu erwarten, seid fähig, mit dem Herzen aufzusaugen.

14. Viele Wahrheiten kennt ihr bereits, und oft berühren eure Fragen nur eure schöpferische Arbeit. Und hier braucht ihr Meine Antwort ganz und gar nicht. Hier ist eure entschlossene Suche notwendig, wo ihr schnell die Entscheidung ändert, wenn ihr das für notwendig haltet, und wo ihr vorsichtig allem gegenüber seid, was euch umgibt, damit ihr würdig abwägt und beim Besten stehen bleibt.

15. Und das Beste von euch ist nicht unbedingt schon das Vollkommene. Haltet nicht an eurer besten Lösung fest, sondern seid fähig, nüchtern dieses Beste zu bestimmen, woher es auch von den Lippen eurer Nächsten erklingen mag."


16. "Jegliche Fragen kann man richtig lösen, wenn Friede in eurem Herzen ist, unabhängig davon, ob ihr die Richtigkeit des Schrittes kennt oder nicht.

17. Es ist gut, wenn ihr die Schrift (gemeint ist hier: das Letzte Testament - Anm. d. Übers.) studiert. In einem bestimmten Moment wäre es nützlich, ein Schriftgelehrter zu sein. Denn es hat sein Gutes: wenn man aufmerksam jedes Wort studiert; nicht wenn es zum Selbstzweck wird, jedes Wort auswendig zu lernen, sondern wenn man eifrig jedes Wort studiert in Erwartung, jedes Mal noch etwas Neues zu entdecken, was bisher noch nicht gesehen wurde.

18. Doch auch dabei wird vor allem der Frieden in eurem Herzen eine Rolle spielen und jene Glückseligkeit, die euer Herz erfüllt bei der Verschmelzung mit der Wahrheit, wenn Sie euch bebend teuer ist."


19. "Jener, der in die Wüste gerät und sich nicht um Wasser kümmert, wird ein nachlässiger Wanderer sein. Er kann sehr schnell fallen und seine Kräfte verlieren.

20. Seid vorsichtig. Es ist das eine, wenn ein durstiger Wanderer kommt: selbst wenn er nur einen feuchten Fleck im Sand sieht, nimmt er mit Begierde den Sand in seinen Mund und versucht, seinem Körper wenigstens einen kleinen Teil Feuchtigkeit zu geben.

21. Etwas anderes ist es, wenn es so viel Wasser gibt, dass man sowohl mit den Füßen als auch mit den restlichen Körperteilen in ihm versinken, sitzen, spritzen, ringsum verspritzen und den Mund ausspülen möchte, und man macht sich nicht mehr die Arbeit, zu trinken. Auch das ist keinesfalls eine geringere Prüfung.

22. Denn es gibt zwei Prüfungen in eurem Leben: die große Not, die die eine Seite der Versuchung bringt, und der große Überfluss, der die andere Seite der Versuchung bringt, und dies ist eine nicht weniger gefährliche. Vergesst das nicht."


23. "Schlaft nicht ein. Das Leben geht vorwärts und erwartet größere Anstrengungen, als ihr sie bis jetzt aufwendet. Und selbst wenn ihr sie aufwendet, so nehmt ihr sie sofort wieder mit betrübtem Herzen zurück. Mit einem Herzen, in dem viel Schatten ist, radiert ihr sofort das aus, was von den Händen errichtet worden ist.

24. Die große Anstrengung eurer Hände muss immer von den großartigen Strahlen eurer Herzen erleuchtet sein, dem brennenden Herzen, wo es keinen kalten Tau gibt. Leuchtet! Wärmt! Friede und Glück euch."

 

 

 

 

 

 

 

 

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