Dieser Abschnitt ist unterteilt in folgende Abschnitte:

Die Realität annehmen
Beleidigt oder empört oder auf andere Weise aggressiv reagieren
Realität und Illusion
Die Feuertaufe

Die Realität annehmen

Die Realität - das ist der Wille Gottes

"Der Wille Gottes aber ist die Realität, jene Realität, die im jetzigen Moment vor euch erscheint. Deshalb nehmt diese Realität an und ergreift sie, denkt sie euch aber nicht aus. Erfüllt das, was in diesem Augenblick vor euch erschienen ist, lauft nicht weg vor einer Schwierigkeit, sondern nehmt diese Schwierigkeit und handelt würdig, wie es euch geboten wurde."
Letztes Testament: Vadims Berichte, Teil 7, Kap. 24, Vers 142

"Wenn ihr Gott liebt, dann freut ihr euch über diese Realität, auch wenn sie mit euren Wünschen nicht übereinstimmt."
Letztes Testament: Vadims Berichte, Teil 6, Kap. 7, Vers 22

Über die sehr ernsthafte Gefahr, die Realität nicht anzunehmen:

"Ein gewaltiges Unglück ist es - wenn der Mensch seine eigene Gerechtigkeit fordert und sie höher stellt als den Willen Gottes. Das führt zu großen Schwierigkeiten und Krankheiten, die auf einer ausgedachten Ungerechtigkeit gründen. Wenn der Mensch alle Situationen mit Dankbarkeit hinnähme, indem er einsieht, dass diese Situationen, da sie eben aufgetreten sind, sie folglich gerecht und wunderbar sein mussten - so könnte er allein aufgrund dieses Verständnisses viele seiner Krankheiten aus dem Weg räumen.
Doch solange in eurem Herzen irgendeine Empörung existiert, solange die Fähigkeit besteht, jemanden zu bewerten, zu verurteilen - werdet ihr alle ringsum töten, werdet ihr zu Mördern eurer eigenen Kinder.
Und solange ihr nicht begreift, dass ihr selbst schuld seid, wird es sinnlos sein, zu versuchen, das Leid von der Erde zu räumen, es wird nichts dabei herauskommen.
Und da der Mensch schon so lange weit von der Kenntnis der Großen Liebe, dem Willen Gottes, entfernt ist, halten diese schwierigen Ereignisse schon Tausende von Jahren an.
Wenn der Mensch versucht, den Weg der Wahrheit zu betreten, bekommt er sofort eine Menge gezielter und feiner Schläge ab, und er zerschellt sogleich. Die Ursache für all das ist, dass ihr die Realität nicht richtig aufnehmt und falsch auf sie mit einem solchen Ausbruch negativer Emotionen reagiert, die der Umwelt und dem ganzen Dasein riesige Zerstörung bringen. Ihr werdet sehr schadenbringend für das Universum. Und wenn eure innere Aggression das zulässige Niveau übersteigt und ihr sehr gefährlich werdet für jene Realität, die sich um euch herum befindet, so werdet ihr vernichtet werden. Für euch werden dann alle Bedingungen geschaffen, um euer jetziges Dasein zu eurem Wohle zu stoppen, damit ihr euch nicht endgültig verausgabt."
Letztes Testament: Vadims Berichte, Teil 6, Kap. 7, Vers 49ff.

Die Realität annehmen - insbesondere auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen!

"Jede eurer Begegnungen miteinander sind eine Art Versuchung füreinander. Denn jeder von euch nimmt den Nächsten nicht so auf wie er ist, sondern stellt die Forderung, dass er so sei, wie ihr ihn gerne hättet. Doch das wird nie geschehen."
Letztes Testament: Vadims Berichte, Teil 6, Kap. 21, Vers 23.

Jede Situation - insbesonere eine unangenehme - beinhaltet die Möglichkeit einer neuen Erkenntnis

"Ihr müsst lernen, die Realität so hinzunehmen, wie sie ist. Wenn ihr zu verstehen beginnt, dass das Ereignis einzig zu eurem Wohl geschaffen wurde, so kann man eine unerwartete Schlussfolgerung ziehen: Jeder Versuch, den Menschen vor der einen oder anderen Unannehmlichkeit zu bewahren - das ist der Versuch, ihn vor der Weisheit zu bewahren, ein Versuch, ihn des Moments der Erkenntnis zu berauben."
Letztes Testament: Vadims Berichte, Teil 6, Kap. 23, Vers 55,56.

"Wenn gesagt wird, dass alle Ereignisse in der euch umgebenden Realität Manifestationen des Willen Gottes sind - so wird das Verhältnis zu der vor sich gehenden Realität in sehr vereinfachter Weise beschrieben.
Natürlich kann man auftretende Ereignisse, die die Gebote Gottes verletzen, nicht als Willen Gottes betrachten. Alles, was den Willen Gottes verletzt, kann nicht Sein Wille sein. Nehmt diese Erscheinungen dennoch als gebührende hin.
Wie diese Realität auch sein mag, wenn sie dennoch geschehen ist, unabhängig von euren Wünschen und Anstrengungen, so müsst ihr sie mit Dankbarkeit annehmen, als eine Situation dank derer bei euch die Möglichkeit entsteht, weiser und stärker zu werden, weil ihr dadurch das versteht, was ihr bisher nicht wusstet."
Letztes Testament: Vadims Berichte, Teil 6, Kap. 35, Vers 120ff.

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Kränkung und Empörung - das ist Aggression

"Jede Kränkung, Neid, Empörung - all das kann man Aggression nennen, weil diese Gefühle negative Gedanken hervorrufen, die von euch ausgehen. "
Letztes Testament: Vadims Berichte, Teil 7, Kap. 5, Vers 11.

In  einem Artikel Vissarions mit dem Titel "Über die Äußerung der Empörung" heißt es am Anfang:

"Die schwierigen Zeiten sind für Menschen, die im geistigen Sinne nicht sehend und psychisch unreif sind, immer eine natürliche Versuchung, indem sie diese Menschen verstärkt dazu provoziert, ein unwiderstehliches Bedürfnis zu verspüren, einen erdachten Feind zu suchen und zu bestimmen.
Denjenigen zu bestimmen, der unbedingt als der Schuldige für das Unheil und die Unannehmlichkeiten, die man erleidet, identifiziert werden soll."
Vissarion im Internet am 23.09.2016

Den Schuldigen zu suchen für das, was uns widerfahren ist, ist eine alte Gewohnheit.
Schuldig ist jedoch der, bei dem die Bosheit entstanden ist:

"Nicht jener hat Schuld, der mit seinem aufrichtigen Auftreten die Bosheit der Nächsten hervorgerufen hat. Schuldig ist jener, bei dem die Bosheit entstanden ist."
Letztes Testament Vadims Berichte, Teil 5, Kap. 30, Vers 31

Dabei liegt die Betonung auf "aufrichtig". Wenn dagegen jemand bewusst provoziert, so kann man den Provozierenden von einer Mitschuld am Fehlverhalten des Gegenüber nicht freisprechen.

"Natürlich, wie leicht ist es, zu sagen, dass jemand etwas falsch macht und sich aus irgendeinem Grund so zu euch verhält. Wie aber soll er sich anders verhalten? Er gibt euch das, was ihr in die Seele aufnehmen sollt. Er übergibt euch das, was ihr verdient habt, und das ist nicht seine Schuld. Zu euch kehrt nur zurück, was ihr ausgesät habt.
Und wenn zu euch als Antwort viel Schmerz kommt, so ist das alles das Gesäte. Darf man denn eilen, jemanden zu verurteilen? Nehmt diesen Fruchtsegen entgegen, das ist eure Ernte."
Letztes Testament: Vadims Berichte, Teil 7, Kap. 24, Vers 142

Man soll keine Angst davor haben, jemanden zu kränken, wenn man aufrichtig auf einen Fehler hinweist:

"Seid immer aufrichtig, in allem. Fürchtet nie, euch gegenseitig mit direkten Worten zu kränken, das dürft ihr nicht befürchten. Denn eine Kränkung, das ist jenes Hühnerauge, das der, der es besitzt, erkennen muss, und wenn er es erkennt, muss er es auch wegmachen, muss er es herausschneiden.
Wenn ihr euch aber an ihm vorbeidrückt, in der Angst, dem Nächsten auf das Hühnerauge zu treten, wie soll er dann von ihm erfahren?
Seid aufrichtig, einfach, naiv, schreitet offen vorwärts.
Und wenn ihr in diesem Fall jemandem Schmerz zufügt, so wird dieser Schmerz nur dort entstehen, wo etwas nicht in Ordnung ist und dieser Mensch das erkennen muss.
Und man braucht diesen Schmerz nicht zu fürchten, denn in der aufrichtigen Bewegung auf dem Weg des Lichts ist der Schmerz die Möglichkeit, etwas Wichtiges im Leben zu erkennen, und, nachdem man dieses erkannt hat, vieles zu schaffen."
Letztes Testament: Vadims Berichte, Teil 4, Kap. 10, Vers 7ff.

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Realität und Illusion

Ein interessanter Aspekt der Realität in Kontrast zur Illusion eröffnete sich durch eine Frage:

"Wo ist die Grenze der Flucht in die Welt der Illusion und wo beginnt ein gefährlicher Aufenthalt in diesen Illusionen?", fragte Larissa aus Saparoshje.

"Die Grenze befindet sich dort, wo die Welt der Illusionen einen größeren Wert zu haben beginnt, als die Welt der Realität. Die Welt der Illusion ist nur berufen, den Menschen zu bereichern, der es gelernt hat, mit seinen Händen schöpferisch tätig zu sein.
Die Welt der Illusion - das ist vor allem der Reichtum des Menschen selbst, den er niemandem schenken kann. Nur in der Welt der Realität kann der Mensch sein Werk dem Nächsten schenken. Eure Welt wird es beim Nächsten nie geben. Ihr könnt sie dem Nächsten nur erzählen.Um im Märchen zu leben, muss man danach streben, in allem Schönes zu erkennen", antwortete der Lehrer.
Letztes Testament: Vadims Berichte, Teil 6, Kap. 42, Vers 28

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Die Feuertaufe

Die Zeit der Feuertaufe, wie sie bereits im Alten Testament angekündigt wurde, ist gekommen

"Es ist nicht nur die Zeit Meiner zweiten Erfüllung gekommen, sondern auch der Zeitabschnitt der Erfüllung, in der man bereits mit der notwendigen Erkenntnis des Wesens der Feuertaufe beginnen muss, was gerade auch zur endgültigen Läuterung und Umwandlung aller führt, die würdig bestrebt sein werden, die ganze Fülle des Heiligen Glaubens an Den, der euch auf dem Weg der Wahrheit führen wird, in die Tat umzusetzen.
Den Alten ist eine Erwähnung hinterlassen worden, die davon erzählt, dass Ich euch wie Silber und Gold ausschmelzen werde, um aus euch verhängnisvolle Beimischungen auszuscheiden. (Maleachi 3,3 - Anm. d. Übers.)
Und heute ist die Zeit gekommen, diesen Begriff euch gegenüber erneut und definitiv zu formulieren, denn in ihm ist die Wahrheit, da jetzt bereits nach dem Wort das Bedürfnis, es zu verwirklichen, entsteht."
Letztes Testament: Zeit der Wende, Kap.6, Vers 18ff


Was kennzeichnet eine Feuerzone

"Dass ihr in den Bereich der Feuerzone hineinkommt, wird in erster Linie dadurch deutlich, dass ihr einen schnell zunehmenden Schmerz erlebt, infolge der vom symbolischen Feuer berührten bestimmten Anhänglichkeit an eine egoistische psychologische Einstellung. Die Eigenschaft des Menschen, die durch geringe Geistigkeit gekennzeichnet ist, und folglich selbstverständlich durch extrem stark ausgeprägte egoistische Anhänglichkeiten, während er in den Bereich der Feuerläuterung hineingerät, zwingt den Menschen selbst, der nahezu augenblicklich die äußerst schmerzhaften Emotionen erlebt, genauso schnell unter die völlige Kontrolle der besonders erregten bestimmten Seiten des Egoismus zu geraten "
Letztes Testament: Zeit der Wende, Kap.8, Vers 19ff

Die Feuerzone ist also ein geistig-seelisch schmerzhafter Zustand, der dadurch entsteht, dass der Egoismus den gegebenen Umstand nicht annehmen kann - meistens im Verhältnis zu uns nahestehenden Menschen.

Wachsamkeit und Willensstärke sind gefordert in der Phase des Durchschreites der Feuertaufe

"In den verantwortungsvollen entscheidenden Phasen des Durchschreitens des Geheimnisses der Feuertaufe, die es im Laufe einiger Zeit schafft, eure ungestüm übermäßig anwachsenden Triebe des Egoismus mehrmals zu verbrennen, muss man besonders wachsam sein.
Nicht für einen Augenblick sollt ihr die Hand Dessen, Der euch führt, loslassen, versucht Ihm weiter voll zu vertrauen. Lasst es nicht zu, dass der Schmerz des verbrannten Egoismus für einen Augenblick bedeutsamer wird als euer Heiliger Glaube Denn dieser Augenblick wird immer der Anfang gefährlicher Übertretungen und ernsthafter Verluste sein."
Letztes Testament: Zeit der Wende, Kap.6, Vers 32ff

"Der Weg, den jetzt die beschreiten sollen, die danach dürsten, sich endgültig aus dem allgemeinen Strom des Reiches der Macht loszureißen, ist einem gewissen Pfad ähnlich, auf dem von Zeit zu Zeit, individuell für einen jeden, eine Feuerstrecke von einer bestimmten Ausdehnung, die für den Gehenden unbekannt ist, aufflammen wird. Der Gehende wird sie vorzeitig nicht sehen, und er wird sie erst feststellen, sobald er unverhofft in ihren verbrennenden Atem eintritt. Und gerade ab diesem Augenblick ist es vonnöten damit zu beginnen, entscheidende, wahrhaft lebenswichtige Anstrengungen zu machen."
Letztes Testament: Zeit der Wende, Kap.7, Vers 11ff

"Ihr müsst daran denken, dass sobald ihr unerwartet für euch plötzlich in die nächste symbolisch so ausgedrückte Feuerzone geratet, zu eurer lebenswichtigen entscheidenden Aufgabe das Bestreben werden soll, den Schmerz des verbrannten Egoismus der Bedeutsamkeit nach nicht über euren Heiligen Glauben zu stellen. Sonst erlaubt ihr dem Schmerz, euch zu blenden, wonach ihr die Kontrolle über eure emotionale Äußerung verliert und gehorsam eine Anstrengung macht, die euch das Bewusstsein diktieren wird, das unter die volle Kontrolle eures gekränkten Egoismus geraten ist.
Letztes Testament: Zeit der Wende, Kap.7, Vers 29ff

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